Im Forum ist ja eine Menge zu lesen über die Folgen eines zu hohen Brühdrucks, wie offenbar bei vielen Maschinen "serienmäßig" vorhanden, und Empfehlungen zum Brühdrucktuning nach unten.
Ich habe nun das entgegengesetzte Problem: meine alte Gastro-ST habe ich nach Überarbeitung in Betrieb genommen; die Einstellungen an der Procon-Pumpe habe ich zunächst unverändert gelassen. Auffällig ist: das Brühdruckmanometer hat einen farbig markierten "Zielbereich", der von 6-9 bar reicht. Beim Brühvorgang wird ein Druck von rund 7,5 bar aufgebaut, so dass das Manometer genau in der Mitte des "Zielbereichs" steht. Bezugsdauer, Bezugsmenge usw. sind in Ordnung, das Ergebnis scheint mir aber etwas unterextrahiert zu sein; Crema könnte auch besser ausfallen. Bezugstemperatur ist jedenfalls nicht zu niedrig.
Zu meinem Verständnis: wenn ich den Brühdruck erhöhte, müßte ich, um die Bezugsdauer bei gleicher Menge konstant zu halten, den Mahlgrad erhöhen und / oder fester Tampern. Beides könnte aber möglicherweise zu einer (erwünschten) stärkeren Extraktion führen, oder? Würde sich auch die Crema verbessern?
Und: gibt es Gründe, warum der Brühdruck bei meiner Maschine "original" so niedrig eingestellt ist?
Klaus


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