Super, vielen Dank!
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Zum Geschmacksunterschied von ESL Milch zu Vorzugsmilch,
der Geschmacksunterschied ist enorm, das haben mir auch am Wochenende meine nicht ganz so abgefreakten Gäste eindeutig bestätigt. Sowohl im Blindtest als auch im Cappu. Die Vorzugsmilch ist wesentich cremiger und "milchiger" als die 3,8% Bio ESL Milch von "Schwarzwälder".
Zum Thema Rahm auf der Oberfläche,
ein Besuch auf dem Bauernhof tut mal wieder Not. Als Kind durfte ich noch im Kuhstall spielen und weiß noch wie richtige Milch aussieht und schmeckt. Es ist nicht so, dass sich das Zeug aus der Milch löst. Die Milch hat imer noch genügend Fette. Auf der Flasche hat aber auch bestimmt gestanden, bitte schütteln. Und wenn es zuviel ist, kann man es auch abschöpfen und leckere Sachen daraus machen. Seid froh, dass da was auf der Milch schwimmt
Zum Thema Preis
Wir verbrauchen etwa 2 bis 3 Liter Milch in der Woche. Wenn die jetzt bei Aldi 0,5 € den Liter kostet macht das 1,50 € pro Woche. Die teure Vorzugsmilch in der Flasche auf dem Markt kostet 1,50 € den Liter macht also 4,50 € die Woche, 3 € mehr. Meine Maschine hat damal deutlich über 1000 € gekostet, da spar ich nicht an 3 Euro. Und es kann mir hier keiner weiß machen, dass ihm die 3 € wirklich weh tun.
Zum Thema Bauern
Anstatt sich vor das Kanzleramt zu setzen und zu heulen erwarte ich etwas mehr Eigenintiative. Der Staat wirds wohl schon richten. Wer keine Ideen hat geht halt pleite, mir egal. Dann gibts halt ein paar Bauern weniger. Die cleveren kommen vielleicht mal wieder dahinter, dass es auch noch Leute gibt, die was für ihre Milch bezahlen. Im Gegensatz zu den Obst- und Gemüsebauern / Winzern gibt es bei Milch und Käse nur wenig Eigenvermarktung. Viele kommen dann mit dem Argument das ist zu teuer und lohnt sich nicht. Da wird der Markt aber wohl etwas unterschätzt. Ich kenne zur Zeit nur 1 Quelle in Freiburg für richtige Milch.
Grüssle
Kai
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freiburgerespresso.blog.de
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... sodele,
Antwort von Breisgaumilch erhalten. Auf der Flasche steht ein kleiner Hinweis:
"pasteurisiert, nicht homogenisiert. Natürliche Aufrahmung, deshalb vor Genuss schütteln. Fettgehalt naturbelassen, mindestens 3,8% Fett."
Mein Fazit: schmeckt pur seeehr lecker, zum Aufschäumen jedoch nicht geeignet.
Gruss Ronny
LA CIMBALI M21 Junior DT/1 9,5bar | LM 1er | PONTE VECCHIO Export Chrom | FAEMA MD3000 & Timer BRENNENSTUHL HBT100 | PIKIBO Röstbiene
Bingo!
Das mit dem seehr lecker kann ich nur unterstreichen. Und das mit dem Schäumen klappt auch, wenn man die Milch vor dem Schäumen gut schüttelt und Cappufans Tip beherzigt, den sie mir damals nach meiner Frage gegeben hat, nämlich beim Schäumen nur relativ kurz zu Ziehen und statt dessen länger zu rollen. Ich war am Anfang auch verzweifelt, aber inzwischen klappt das ziemlich gut.
Also: gönn' Dir was Gutes und unterstütz' damit gleichzeitig die Molkerei, damit die Sorte nicht vom Markt verschwindet.
Viele Grüße,
hawi
bezzera bz 07 -compak k3 touch
dc evolution - casadio istantaneo
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Ist eigentlich die Domspitzmilch (Regensburg9 ESL-Milch? Steht zumindest nicht ESL drauf sondern pasteurisiert und homogenisiert. Wie erkenne ich ESL-Milch?
La Spaziale S1 Vivaldi II
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Zassenhaus Santiago
Macap Tamperstation CPS
Fracino Roastilino
Nun, mich wundert diese ganze Entwicklung nicht. Letztlich geht es nur um Kosten und Geiz ist halt geil.
Nahrungsmittel kosten heute nicht mehr als in den 70er Jahren. Jedenfalls wenn sie im Supermarkt gekauft werden. Ihr regt euch hier über die Milch auf. Beim Fleisch sieht es genau so aus und beim Käse auch. Verkaufen in großen Mengen - und dann bei entsprechender Rentabilität - kann man nur über den Preis. Die Qualität bleibt dabei auf der Strecke. Das fängt dann leider schon bei der Produktion an. Ein guter Freund von mir hat ein großes Gut. Massentierhaltung. Aber was jeden Besucher nachdenklich machen sollte, ist, dass er die Tiere, die er für den Eigenbedarf nimmt, gesondert mästet. Da ist nichts mit Massenware.
Schau euch das Fleisch an, das in den Fleischabteilungen der großen Märkte vertrieben wird. Habt ihr mal ein Schnitzel aus diesen Sonderangeboten in die Pfanne gelegt? Und dann der Geschmack. Wer nicht weiß, was ich meine, der sollte mal versuchen, bei einem direkt vermarktenden Biobauern sein Fleisch zu kaufen. Der Geschmacksunterschied ist wirklich signifikant - der Preisunterschied leider auch. Solche Qualitäten sind für das Geld, das man im Supermarkt zu zahlen bereit ist, nicht zu bekommen. Wir beziehen unser Fleisch schon seit Jahren von einem solchen Bauern. Daher hatten wir mit BSE keine Probleme. Denn im Prinzip hast Du Dein Steak noch wenige Wochen zuvor auf der Weide gesehen.
Gleiches bei Käse. Die Mehrzahl der Bevölkerung deckt sich an den normalen Käsetheken im Supermarkt ein. Wir haben einen Käsehändler, der viele Spezialitäten, teilweise aus der Region, teilweise aus anderen Regionen vermarktet. Lecker kann ich nur sagen (wenn auch deutlich teurer als im Supermarkt).
Jetzt kann man natürlich fragen, warum nicht alle Bauern direkt anbieten. Nun, dafür gibt es viele Gründe. Um Lebensmittel wie Milch direkt an den Verbraucher verkaufen zu können, muss erst einmal eine entsprechende Verkaufsstelle eingerichtet werden. Da gibt es ganz erhebliche Anforderungen an Hygiene und Ausstattung. Dann muss es Jemanden geben, der den Verkauf betreut. Wenn dafür Personal eingestellt werden muss, dann muss eine ganze Menge Mich und Fleisch verkauft werden, damit sich das lohnt. Die Höfe liegen ja nicht in der Stadtmitte. So einfach ist das nicht. Und dann kommt noch hinzu, dass heute jeder größere Hof letztlich ein Wirtschaftbetrieb ist, der auch entsprechend geführt werden muss. Allein der Fahrzeugpark kostet ein Vermögen. Und so sind die Bauern darauf angewiesen, ihre Milch an Molkereien zu verkaufen und die sind abhängig von den Preisen, die dann die Supermarktketten bieten. Und irgendwann lohnt die Produktion nicht mehr.
Für den Landwirt gibt es dann die Alternative, noch einmal zu investieren, die Tiere abzuschaffen und Biogas herzustellen. Diesen Weg sind einige Landwirte schon gegangen. Der Gewinn ist höher. Allerdings wird die Folge sein, dass wir irgendwann nur noch H-Milch und industriell produziertes Fleisch haben werden.
Ich kann die Landwirte verstehen. Die sind letztlich Opfer. Und wer ist der Schuldige an der Entwicklung? Nun, letztlich doch der Verbraucher, der immer günstigere Lebensmittel haben will. Wenn keiner mehr die wie auch immer behandelte Milch kaufen würde, würde ein Umdenken einsetzen. Nur realistisch: Freiwillig ist doch kaum jemand bereit, mehr Geld für qualitativ bessere Nahrungsmittel auszugeben. Also werden wir uns leider mit der Entwicklung abfinden müssen.
Viele Grüße
Thobie
Ich denke, dass du grundsätzlich erst mal recht hast. Aber es gibt ja andererseits einen kräftigen Trend Richtung Bio. Da hat es ein nicht zu verachtendes Klientel, das nicht nur in der Lage, sondern auch bereit ist, die wesentlich höheren Preise zu bezahlen. Und im Vergleich Konventionell zu Bio geht es da leider nicht um ein paar Prozentpunkte, die Bio teurer ist, sondern bei Produkten wie Fleisch und Käse sind es manchmal 300% und mehr. Da hört für viele, mich eingeschlossen, der Spaß definitiv auf.
Neulich war ich mal wieder in unserer Basic-Filiale, weil ich da gerne Gewürze kaufe. Vor mir hatte eine junge Frau einen nicht gerade spektakulären Einkauf für ihre offensichtlich mehrköpfige Familie getätigt. Der Wert des Warenkorbs wäre bei einem Einkauf im benachbarten Aldi grob geschätzt etwa 40-50 Euro gewesen. Die Dame hat an der Kasse satte 130 Euro abgedrückt. Sorry, aber da wittere ich nicht nur, dass Aldi zu billig, sondern auch, dass mit Bio ganz schön Reibach gemacht wird
. Und es gibt nicht wenige Menschen, die sich diesen Luxus nicht nur nicht leisten wollen, sondern auch schlicht und ergreifend nicht können.
Bezzera BZ02 + Graef CM80 + Behmor 1600
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