Seit ein paar Wochen habe ich eine La Pavoni Europiccola Lusso und mahle derzeit meinen Kaffee mit einer Isomac Mühle. Ich habe mich in letzter Zeit viel mit dem Thema Espresso und Co. beschäftigt, Bücher gekauft, Stunden hier im Forum verbracht, über Klaus Thomsen und Kumpanen bei Youtube gestaunt, mich von Latte Art beeindrucken lassen und schaffe es jetzt auch zuhause halbwegs regelmäßig, Espresso und Cappuccino zu kredenzen, der qualitativ ne ganze Ecke höher angesiedelt ist, als das, was man so in gängigen Provinz-Cafés vorgesetzt bekommt.
Kurz um - der Espresso-Virus scheint mich erwischt zu haben.
Wenn es mal etwas mehr Kaffee sein soll, mahle ich mit meiner Braun-Mühle grobes Kaffeemehl und nutze eine Bodum-Stempelkanne. Bei den Bohnen setzte ich derzeit auf den Langen Espresso Fuerte und einen Arabica von einer heimischen Biorösterei. Im Büro trinke ich fast keinen Kaffee mehr, da mir der Kaffee aus dem Saeco-Vollautomaten nicht mehr besonders gut schmeckt, seit ich von zuhause anderes gewöhnt bin.
Ich merke allerdings des öfteren, dass man in eine kleine Erklärungsnot gerät, wenn man Argumente gegen VA und pro ST finden muss. Ich sehe ST-Maschinen eigentlich als Non-plus-ultra an und behaupte mal kühn, dass ein Kaffee aus einer Stempelkanne mit frisch gemahlenen, hochwertigen Bohnen immer noch mehr taugt, als das, was bspw. aus einer Saeco Vienna kommt. Und ich behaupte ebenfalls, dass der Espresso aus meiner gebrauchten 300 Euro Pavoni nicht zu verleichen ist mit dem, was aus der 900 Euro Jura meiner Schwiegereltern rauskommt. Das Problem: Das sind Ansichten eines Anfängers. Liege ich da falsch? Und falls nicht: Wer hilft mir beim Untermauern meiner aus der Hüfte geschossenen Behauptungen?![]()


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