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  1. #1
    herrengedeck ist offline Neuer Benutzer
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    Standard coban vs. zassenhaus

    guten tag allerseits,

    nachdem ich nun das forum fast vollständig durchgelesen, und mittlerweile bestimmt über ein kilo espressobohnen zu testzwecken verballert habe (zumindest konnte ich einiges davon doch irgendwie trinken...) komm ich nicht mehr weiter und hoffe auf eure hilfe:

    ich besitze eine neue alessi coban (rs03 - ohne mühle - KEIN nespresso) und mahle mit einer futschneuen zassenhaus santiago (steht zudem noch 'mokka' drauf). allerdings bin ich mit dem ergebnis nicht so wirklich zufrieden. zunächst stellte ich den mahlgrad der zassenhaus ziemlich fein ein. die folge: nicht ein tropfen kam durch den siebträger. mittlerweile habe ich mich zu einem gröberen - bzw. wirklich groben mahlgrad (sandkorn-mäßig, man sieht echt brocken) hingearbeitet. so kommt zumindest espresso aus dem siebträger. jedoch fließt nur am anfang kaffee/crema. es fängt dann an zu tröpfeln und die durchlaufzeit ist schon ziemlich hoch.

    ganz bizarr ist jedoch, daß ich leihweise eine ziemlich alte erbstück-zassenhaus (auch mokka) hatte, bevor ich mir selbst eine kaufte. mit der war der mahlgrad deutlich feiner und der espresso floß echt anständig durch den siebträger. auch mit gleichem tampern (wirklich nicht festgeochst!), gleichen bohnen (frisch vom röster), etc... eher sogar noch etwas zu schnell. das ganze ist auch wieder reproduzierbar, nur kann ich leider nicht die alte mühle behalten

    woran kann denn sowas liegen, bzw. ist der mahlgrad manchmal wirklich so grob (gröber als fertig gemahlenes kaffeepulver), damits funktioniert? irgendwie klappts nicht 100%ig. hat jemand ähnliche erfahrungen mit ähnlichem equipment oder kann mir helfen / tipps geben?

    grüße
    basti
    - Alessi Coban - Zassenhaus Santiago -

  2. #2
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    Standard AW: coban vs. zassenhaus

    Gran Crema Membran ?
    Gruss Roger

  3. #3
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    Standard AW: coban vs. zassenhaus

    das zweiersieb, das ich benutze heißt bei alessi 'cremabis' und hat sowas wie zwei plastik-ringe. einen innen und einen außen. ich gehe mal davon aus, daß das sowas ist, ja.

    gruß
    basti
    - Alessi Coban - Zassenhaus Santiago -

  4. #4
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    Standard AW: coban vs. zassenhaus

    Das erklärt dann alles. Die alte Zass wird dann wohl dull sein.
    Gruss Roger

  5. #5
    herrengedeck ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: coban vs. zassenhaus

    äh, ok. das heißt?

    also die alte zassenhaus mahlt feiner, und der espresso läuft trotzdem besser. die neue zassenhaus muß ich sehr grob einstellen, damit überhaupt was läuft. so ist der aktuelle stand. also wäre ja 'ne dulle' zassenhaus von vorteil, oder?

    und was ist denn eigentlich 'dull'? stumpf?

    grüße
    basti
    - Alessi Coban - Zassenhaus Santiago -

  6. #6
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    Standard AW: coban vs. zassenhaus

    Eine scharfe Mühle mahlt Kaffeeflocken mit einer großen Oberfläche, eine ausgenudelte, stumpfe mahlt Körner, scheinbar feiner, aber mit weniger Oberfläche. So kommt es, das das scheinbar feinere Mehl weniger Widerstand bildet. Das flockige Mehl der scharfen Zass ist vorzuziehen. Der Crema Einsatz selbst baut Widerstand auf um das im Handel übliche, vorgemahlene Kaffeemehl, das eigentlich für Mokkakannen gemahlen ist ( viel zu grob für klassische Siebträger ), benutzen zu können, das bringt aber eine schlechte Extraktion mit künstl. Crema hervor, es wird kein Kaffeeöl emulgiert sondern Schaum geschlagen.
    Gruss Roger

  7. #7
    herrengedeck ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: coban vs. zassenhaus

    bei der alessi sind mehrere siebeinsätze dabei. interessanterweise tritt das gleiche phänomen - nämlich daß das kaffeemehl sehr grob gemahlen sein muß damit was läuft - auch bei dem 'normalen' sieb (ohne crema-kram ) auf. ich kann also bei den verschiedenen sieben eigentlich keinen unterschied in durchlaufzeit /-qualität feststellen. testweise habe ich mal den espresso mit meiner alten tchibo-mühle gemahlen (ist auch feiner als mit der neuen zassenhaus, jedoch statisch aufgeladen und daher etwas verklumpt) und da läuft der espresso ebenfalls eher zu schnell durch. ich kapiers nicht: muß das kaffeemehl mit der neuen zass denn wirklich so unglaublich grob gemahlen werden? oder ist da irgendwas faul?

    grüße
    basti
    - Alessi Coban - Zassenhaus Santiago -

  8. #8
    bohnenschorsch ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: coban vs. zassenhaus

    Hallo basti,

    wenn eine Handmühle, bedingt durch zuviel Spiel der "Kurbelwelle" oder schief eingebautes Mahlwerk, inhomogenes Mahlgut produziert (sprich: es ist immer ein Feinstaub-Anteil dabei), dann tritt genau das von Dir beschriebene Phänomen auf. Die Mühle sollte homogen mahlen können. Am besten Mahlgut aus einer tauglichen Mühle besorgen und dann mit den beiden Zass vergleichen (genau anschauen, zwischen den Fingern zerreiben, auf der Zunge prüfen.).

    Gruß
    Georg

    edit: noch´n Hinweis: Wenn trotz grobem Mahlgrad am Tassenboden ein Kafferest (eben jener Feinstaub) bleibt, ist das ebenfalls ein schlechtes Zeichen.

  9. #9
    herrengedeck ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: coban vs. zassenhaus

    ok, das kann gut sein: die neue zassenhaus, bzw. die achse an der die kurbel befestigt ist, eiert ganz schön rum und die mahlgradschraube muß ständig mit dem finger fixiert oder wieder etwas nachjustiert werden (stichwort: markierung auf der rändelschraube). die schraube dreht sonst selbständig immer gegen den uhrzeigersinn in richting feiner. kann man da selbst etwas machen, oder wäre in einem solchen fall umtausch angesagt, da mindere mahlqualität?

    grüße
    basti
    - Alessi Coban - Zassenhaus Santiago -

  10. #10
    bohnenschorsch ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: coban vs. zassenhaus

    Hallo basti,

    für die Zassenhaus ist mir keine Abhilfe bekannt. Ich bin (nachdem ich etwas Lehrgeld bezahlt habe) bei einer Gesto-Mokkamühle gelandet, die diese Probleme nicht hat, weil:
    - die Achse kugelgelagert und somit nahezu spielfrei ist
    - die Mahlgradverstellung durch eine Kontermutter gesichert ist.
    Wenn ich nicht so bequem wäre, würde ich meine Demoka gar nicht mehr benutzen. Bei Schümli schmecke ich keinen Unterschied, da mahle ich weiter elektrisch. Espresso nur noch mit der Gesto - das Ergebnis überzeugt mich jeden Tag auf´s neue.

    Gruß
    Georg


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