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  1. #1
    Barista ist gerade online Erfahrener Benutzer
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    Standard Temperatursteuerung bei Thermoblockgeräten

    Hallo,


    wie genau funktioniert denn eigentlich die Temperatursteuerung bei Thermoblockgeräten (d.h. primär bei den Quickmills). Die Temperatur über den Druck zu steuern scheidet ja wohl aus.
    Grundsätzlich wäre der Thermoblock ja eigentlich hervorragend zum Espressomachen geeignet. Man hat im Gegensatz zum Zweikreiser nicht das Überhitzungsproblem des HX und gegenüber einem herkömmlichen Einkreiser den Vorteil, dass für den Brühvorgang Frischwasser aus dem Tank und kein Kesselwasser verwendet wird.
    Insofern ist eigentlich nicht erklärlich, weshalb es eher wenige Geräte mit Thermoblock gibt.

    (eine reine Interessensfrage, ohne aktuellen konkreten Hintergrund)
    Geändert von Barista (26.05.2008 um 10:29 Uhr)

  2. #2
    gunnar0815 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Temperatursteuerung bei Thermoblockgeräten

    Der Thermoblock ist bei den Geräten doch nur für den Dampf da. Sonst funktionieren sie doch wie Einkreiser oder?

    Gunnar
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  3. #3
    Bluemountain2 ist gerade online Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Temperatursteuerung bei Thermoblockgeräten

    Hallo

    Die Steuerung ist wie überall eine simple Thermostat-Regelung (drunter "EIN", drüber "AUS"). Nur wird die Wärmeenergie nicht im Wasser gespeichert, sondern in einem Metallblock (Alu, Kupfer). That's all...

    Ich denke, Thermoblock ist ok für Haushalt. Für Gastro dürften 2-Kreiser effizienter sein und vor allem der Dampf ist qualitativ natürlich um einiges besser (Power, Trockenheit).
    Gruss
    BM

  4. #4
    Barista ist gerade online Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Temperatursteuerung bei Thermoblockgeräten

    Mir geht es mehr darum, ob die Steuerung des Thermoblocks evtl. genauer funtioniert als die Steuerung der Kesseltemperatur über den Druck und daher die Schwankungen (wie z.B. bei der Silvia) geringer sind. Könnte man so etwas auch noch tunen (so eine Art PID)? Beim Dampfbezug ist der Thermoblock sicherlich im Nachteil (hatte ja mal eine QM 5000 und kenne diese Einspritztechnik daher).

    @Gunnar: Der Thermoblock ist meines Wissens auch für den Espressobezug da. Stellt quasi einen Kesselersatz dar. Ich finde diese Lösung durchaus interessant, vor allem weil immer mit Frischwasser gebrüht wird und so ein Block vielleicht auch Vorteile hinsichtlich der Temperatursteuerung bieten könnte (das ist ja auch der Anlass meiner Frage).

  5. #5
    bohnenschorsch ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Temperatursteuerung bei Thermoblockgeräten

    Hallo,

    der Brühthermostat der Quickmills soll wohl eine Hysterese von 10 Grad haben. Um das zu minimieren, beziehe ich eine definierte Zeit nach Abschalten der Heizlampe (30-60sek.). Wasser leitet, da flüssig, die Wärme viel schneller als Metall von einem Punkt zum anderen - also entsteht beim Heizen in einem kleinen Boiler keine allzu große Temperaturdifferenz zwischen Heizstab und Thermostat (Meßfühler). Beim Alublock dauert es aber etwas, bis die Wärme durchgekrochen ist. Aufgrund dieser Überlegungen habe ich bisher davon abgesehen, eine genauere Steuerung in meine Stretta zu implantieren. Wenn das kalte Wasser in den Thermoblock strömt, merkt auch der tollste Fühler einige Sekunden lang nix. Dito beim Erreichen der Solltemperatur. Man hat also immer Überschwinger, die eine richtig genaue Steuerung sinnlos machen.

    Gruß
    Georg

  6. #6
    meister eder ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Temperatursteuerung bei Thermoblockgeräten

    wie stark wirkt sich eigentlich die durchflussgeschwindigkeitsabhängigkeit aus? um wie viel grad ist also ein 2ml/s-bezug kälter als ein 1ml/s-bezug?
    gruß, max
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  7. #7
    koffeinschock ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Temperatursteuerung bei Thermoblockgeräten

    Zitat Zitat von Barista Beitrag anzeigen
    Mir geht es mehr darum, ob die Steuerung des Thermoblocks evtl. genauer funtioniert als die Steuerung der Kesseltemperatur über den Druck und daher die Schwankungen (wie z.B. bei der Silvia) geringer sind. Könnte man so etwas auch noch tunen (so eine Art PID)? Beim Dampfbezug ist der Thermoblock sicherlich im Nachteil (hatte ja mal eine QM 5000 und kenne diese Einspritztechnik daher).
    rein von der regelungstechnik gesehen, hast du zwei probleme:

    - der block will aufgeheizt werden - sonst kann er keine energie speichern
    hier taucht dann folgende problemstellung auf: einerseits sollte der block möglichst groß sein, um viel energie zu puffern und gleichmäßig abzugeben. andererseits sollte der block möglichst klein sein, um sehr schnell auf temperatur zu kommen (von 'standby' auf betriebstemperatur)

    - die dimensionierung der heizung in bezug auf die abgenommene wassermenge

    im statischen zustand lässt sich das recht einfach regeln. wenn man das ganze aber gröber betrachtet, hast du letztlich die selben probleme, die du bei einer hx-maschine oder bei einem einkreiser mit kleinem kessel hast.
    alle mir bekannten thermoblöcke haben entweder bimetalle oder werden über einen fühler betrieben, der aber auch nur einen zweipunktregler 'füttert'
    Optimismus ist nur ein Mangel an Information.
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  8. #8
    Barista ist gerade online Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Temperatursteuerung bei Thermoblockgeräten

    Für Fahrzeuge gab (oder gibt es) sogenannte Latentwärmespeicher. Soweit ich weiß, wurde hierbei die Energieaufnahmefähigkeit (oder auch -abgabefähigkeit) von Salzen beim Wechsel eines Aggregatszustands ausgenutzt. Faktisch wurde die Restwärme des Motors nach dem Abstellen gespeichert und beim Neustart wieder zugeführt. Das wäre doch mal eine sinnvolle Entwicklung bei Espressomaschinen.

  9. #9
    koffeinschock ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Temperatursteuerung bei Thermoblockgeräten

    Zitat Zitat von Barista Beitrag anzeigen
    Für Fahrzeuge gab (oder gibt es) sogenannte Latentwärmespeicher. Soweit ich weiß, wurde hierbei die Energieaufnahmefähigkeit (oder auch -abgabefähigkeit) von Salzen beim Wechsel eines Aggregatszustands ausgenutzt. Faktisch wurde die Restwärme des Motors nach dem Abstellen gespeichert und beim Neustart wieder zugeführt. Das wäre doch mal eine sinnvolle Entwicklung bei Espressomaschinen.
    ja...und da diese teile so unheimlich effizient waren, haben sie sich auch gleich durchgesetzt

    soweit ich mich erinnern kann (das war locker 15 jahre her), ist das ganze nie über eine testphase gekommen. auf dem papier war das spitzenklasse, in der praxis hat sich das dann ganz schnell als unpraktikabel erwiesen. für die espressomaschine sicher ein netter ansatz, energie zu sparen, aber die komplexität erhöht sich, durch die menge an zusätzlich eingebauten teilen.

    wie wäre es denn mit einem anschluß über einen extra-hx, um das kesselwasser über die sonnenkollektoren der heizung vorzuwärmen?
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  10. #10
    meister eder ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Temperatursteuerung bei Thermoblockgeräten

    da könnte ich mir gleich eine solar-maschine bauen. wenn die sonne scheint, kommt hier das wasser mit 100-110grad vom dach. damit könnte man fast sogar schäumen...
    gruß, max
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