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    Jannicx ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Anfängerschicksal - Bitterer Caffé in allen Varianten und kein Ende - oder doch???

    Einen schönen guten Abend zusammen,

    ich fürchte, ich brauch`jetzt ganz viel Trost von Euch und noch mehr gute Ratschläge...

    nach 2 Tagen rumprobieren mit meiner neuen Izzo Vivi bin ich gerade an einem ziemlich toten Punkt angekommen.

    Was ich kann:
    - BITTEREN Caffé in allen Varianten produzieren: Mal dick mit Crema, mal dünner, aber auch mit nicht so dicker Crema etc. pp. - je nach Mahlgrad und Tamperdruck. Aber bitter isser eigentlich mehr oder weniger immer.

    Ich kann auch:
    - Einen an der Oberfläche relativ MATSCHIGEN Puck produzieren. YES! Ob mit viel Tampern oder wenig, fein gemahlen oder gröber - geht fast immer. Drunter isser aber meistens halbwegs okay.

    Ich kann außerdem:
    Richtig toll SCHIEF tampern. Links ´n Millimeter tiefer als rechts oder auch umgekehrt. Im Ergebnis ist die Oberfläche des Pucks kraterig (fast immer, gerade zu marsianisch, das Ergebnis) und außerdem ziemlich feucht, s.o.. Und das auch, wenn ich mal "in der Waage" tampere. Wenns blöd ausschaut, mache ich den Caffé auch schonmal locker und versuche es nochmal. Ab und an haut es aber schon sehr schön hin und es sieht gerade und fest aus. Aber eben Krater mit Matsch. (Die Tamperstation ist bestellt, dauert aber noch.)

    Parameter:
    Welchen Kaffee nehme ich:
    - Ionia Gran Crema (Röstdatum 21.05., gekauft vor ein paar Tagen im Centro Charlottenburg - habe hier mal gelesen, dass im Forum einige ein "bitteres" Problem mit der Röstung aus April hatten - ob ich eine weitere bittere Röstung erwischt habe, vermag ich echt nicht zu sagen, da ich den Kaffee bisher noch nicht hatte)
    - Einstein Wiener Mischung Röstdatum 28.05.08
    - Einstein Wiener Mischung Röstdatum von vor ein paar Tagen (nach Auskunft des Verkäufers, auf der Packung steht nix, heute gekauft)
    Ich hab insgesamt inzwischen so 1 kg durchgenudelt und langsam nervts...... Ich bin es einfach nicht gewohnt, derart erfolglos zu sein

    Wasser:
    - Volvic, gemäß Verschnittrechner im Verhältnis 2:1 mit Leitungswasser verschnitten (erhalte demnächst von einer Freundin eine Wasseranalyse meines Wassers). Habe mal einen Schluck davon genommen, schmeckt ganz okay. Hier gleich mal die Frage an die Berliner, was nehmt Ihr für Wasser??? Dauerfilter lohnt sich bei mir einfach nicht.

    Druck:
    Habe nach den ersten "bitteren" Erfahrungen den Druck der Vivi auf 1,1 bar runtergeregelt - analog zu den hier geposteten Erfahrungen anderer Vivi-Besitzer.

    Mühle:
    Die i-mini habe ich heute Abend gereinigt, eine Runde Grindz Mühlenreiniger durchgenudelt. Da sie als eine der besten und am feinsten einstellbaren Mühlen hier gilt, will ich ihr nichts Böses ankreiden. Ich gebe jedoch zu, dass mich eine Skaleneinteilung gefreut hätte, an der ich mich bei den unterschiedlichen Einstellungen hätte orientieren können.

    Tamper:
    Ein Aluteil von Stoll. Ich weiß ja nicht, was Ihr für Erfahrungen habt, aber für meinen Geschmack habe ich zuviel Spiel zwischen Tamper und 2er-Sieb, was meine häufigen "Schieflagen" beim Tampern m.E. negativ beeinflußt. Ich weiß, dass man etwas Spiel braucht, um bei Kaffeekörnern am Rand nicht zu verkanten, aber gefühlsmäßig isses bei mir zuviel. Der Tamper hat wohl 56 - 57 mm (sorry, ich habe keine Schiebleere, hat jemand von den anderen Stollkunden mit Vivi da Erfahrung mit dem beigelegten Tamper und den Vivi-Sieben?) und das Sieb 58. Abgesehen davon nervt es, dass öfters Espressopulver am Tamper hängenbleibt (und natürlich Löcher im Pulver des ST hinterläßt, die ich durch erneutes Tampern auszugleichen versuche) sobald ich das Teil "mit Schwung" vom Mahlgut im ST löse. Das ist doch hoffentlich bei den Stahltampern anders??????? (Zukunftsthema: Ich habe bei einem Versuch im 1er-Sieb festgestellt, dass besagter Tamper dafür völlig ungeeignet ist. Das Teil kommt zwar ins Sieb, aber natürlich nicht in die Vertiefung des 1ers. WAS IST DENN DAS? Muß ich mir einen speziellen 1er-Sieb-Tamper zulege???? Aber diese Frage stelle ich gerne hinter allem anderen zurück. Ich wäre ja schon ultrafroh, wenn ich aus dem 2er-Sieb was rausbrächte, was die Bezeichnung "Espresso" auch tatsächlich verdiente....)

    Schwachstellen:
    Ich habe eine dämliche digitale Körpergewichtswaage, die so intelligent ist, Gewicht nur anzuzeigen, wenn Füße auf ihr stehen. Auf Handdruck zum Ausprobieren des Tampergewichts reagiert das Ding schlichtweg nicht. Da ich allerdings durchaus Kraft besitze, kriege ich die 10 - 20 kg Tamperdruck auch so hin. Denke ich.
    Ich habe keine Feinwaage. Angesichts der Tatsache, dass ich hier ständig lese, dass das Pulvergewicht Geschmacksache ist, arbeite ich mit meiner digitalen Haushaltswaage.
    Wasser: Solange ich die Wasseranalyse von meiner Freundin nicht vorliegen habe, kann ich nur Pi mal Daumen verschneiden, da die Berliner Wasserwage auf Eingabe der Postleitzahl auf ihrer HP lediglich einen bestimmten Bereich an Gesamthärte des Wassers angeben. Der rangiert bei ca. 2 dH.
    Mein Espressotrinkverhalten: Ich muß gestehen, dass ich Espresso daheim (bisher aus Bialetti) bislang relativ selten und wenn, dann meistens als coretto con grappa trinke. Ich bin auch im Wesentlichen Cappucinofan, vielleicht fällt es mir deshalb so schwer, geschmacklich zu unterscheiden. Was man in den Restaurants meistens so als Espresso serviert bekommt, wißt Ihr ja selber. Allerdings bin auch ich nicht so geschmacksneutral, dass ich bitter nicht erkenne. Ich stehe hier tatsächlich auf dem Schlauch.

    Ach ja:

    ICH KANN NICHT:

    ANSTÄNDIGEN CAFFÉ MACHEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


    Tja, ihr lieben Baristi: Ich hoffe auf Tipps... denn mit Wiki komme ich irgendwie nicht weiter. Anfangs vergaß ich, einen Leerbezug zu machen. Mit Leerbezug ist schonmal weniger Bitterkeit angesagt, aber von trinkbaren Ergebnissen bin ich noch Lichtjahre weg. Habe ich öligen Cremacaffé, ist er bitter. Dünn ist er es auch. Ein einziges Mal hatte ich bei dem Ionia den Anflug eines Marzipan-Geschmacks (keine Ahnung, ob das beim Gran Crema auch schonmal jemand hatte oder ob ich da einen halluzinatorischen Moment durchlebte, der im übrigen auch nicht reproduzierbar war )

    Eine weitere Frage fällt mir gerade ein..... Nach der Preinfusion (bei meiner Vivi bilderbuchgemäß am Pumpengeräusch bzw. dessen Änderung zu hören), "muß" dann der Caffé sofort zu laufen beginnen oder dürfen da nochmal ein paar Sekunden (bei mir meistens um die 5) vergehen, bis der Caffé zu tropfen beginnt????

    Ich habe allein vorhin etwa 30 Doppel-Bezüge geprobt, sitze jetzt beim Wein, um mal einen anderen Geschmack als "bitter" am Gaumen zu haben und singe hier mein Klagelied.... Ich habe noch sehr gut das Berliner Kaffeeboardtreffen in Erinnerung, wo ich rundrum lecker Cappu bekam und schiebe gerade sowas wie "heulendes Elend". Mann, ich bin sonst weder technisch noch sonstwie unbegabt....
    Was bleibt, ist die Hoffnung: Try with a little help from your friends......

    Any idea absolutely welcome
    Gruß, Tina

    Graef CM-80 und mein Liebling ..... die Izzo Vivi Im Büro eine SGL Podstar. Zu verkaufen wäre meine kaum gebrauchte Ascaso i-mini!

  2. #2
    polkaolka ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Anfängerschicksal - Bitterer Caffé in allen Varianten und kein Ende - oder doch??

    Hallo,
    nicht verzweifeln, Rom wurde ja auch nicht an zwei Tagen erbaut...Mach dich einfach mal einigermassen frei von den sieben Gramm und mahl den Siebträger mit dem Einersieb so voll das du nach der Extraktion nen ganz leichten Abdruck vom Duschsieb am Puck hast. Channeling oder ne zerschossene Oberfläche des Pucks deuten auf zu wenig Pulver hin. Versuchs einfach mal mit etwas mehr Pulver und vor allem versuch auch die Extraktion so hinzubekommen das der Kaffee wenn er läuft richtig läuft, also wie das besagte Mauseschwänzchen. Falls es bei dir nur tröpfelt ist der Caffe ziemlich überextrahiert und somit meist bitter. Also falls ja, Mahlgrad gröber und Pulvermenge erhöhen, einigermassen gleichmässig tampen und die Präinfusion so ca. 3-5 Sekunden laufen lassen. So mach ich das halt bei meiner Futurmat. Also Siebträger rein, Hebel 3-5 Sekunden auf 7 Uhr Präinfusionsstellung, dann hoch und Pumpe an, dann fängt der Caffe an zu laufen, ich zähl da dann nicht mit sondern stoppe den Bezug wenns mir zu blond wird.
    Wenn du garnicht klar kommst und drauf und dran bist deine Kiste aus dem Fenster zu werfen wende dich doch an einen Boardie in der Nähe, sowohl in Berlin als auch in München gibts ein paar sehr nette und kompetente Homebaristas die dir bestimmt gerne den Brühdruck einstellen (falls zu hoch?!) und dir mit den Parametern helfen.
    Gruß
    Marcus
    Was mir eben auch noch einfällt, trinkst du den Presso mit Zucker oder ohne, bei mir ist es so das ich mich ganz ohne Zucker ziemlich schwer tu. Kannst es ja mal mit nem kleinen Espressolöffel voll probieren - mir schmeckts so besser, vor allem bei den robustalastigen Mischungen.
    Gaggia Factory, Quamar M80e

  3. #3
    Jannicx ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Anfängerschicksal - Bitterer Caffé in allen Varianten und kein Ende - oder doch??

    Hey polka,

    Einersieb???????? Oh weia..... das Ding krieg ich aktuell mit dem Stoll-Teil echt überhaupt nicht getampert (siehe mein thread). Da muß ich mir erst was anderes bestellen.

    Ansonsten: Kaffee läuft im Zweiersieb eigentlich ganz gut (Mäuseschwänzchen), Tröpfeln habe ich nur am Anfang der Extraktion. Zu wenig Pulver, sagst Du.... hm. Ich dachte, Bitterkeit kann auch ein Zeichen von zuviel Pulver sein, weshalb ich versuche, mich relativ strikt an die 14 g im Zweier zu halten. Ich habe es mal mit bis zu 16 g versucht, was an der Bitterkeit aber nicht wirklich etwas geändert hat. Aber ich könnte das ja versuchsweise noch mal mit etwas mehr Pulver versuchen. Schonmal eine Anregung, danke!
    Präinfusion ist bei der Vivi automatisch, schaltet nach ca. 5 sec ab und geht dann automatisch in den Bezug über. Mit Hebelstellung ist da nix, nur "an" oder "aus".

    Ausgetrunken habe ich noch keins von diesen Gesöffen - da setzte sich dann doch der Selbstschutz durch. Normalerweise trinke ich Zucker im Espresso. Habe aber bei den Versuchen einfach mal einen ungezuckerten Schluck zusammen mit viel Sauerstoff in den Mund genommen - und dann im Waschbecken entsorgt. Sonst wäre ich bei über 60 Espressi (mind. 30 x 2) schon jenseits von Gut und Böse.... Beim Boardtreff habe ich in ungezuckertem (!!!) Cappucino Schokoladengeschmack ausmachen können.... DAVON träume ich.
    Gruß, Tina

    Graef CM-80 und mein Liebling ..... die Izzo Vivi Im Büro eine SGL Podstar. Zu verkaufen wäre meine kaum gebrauchte Ascaso i-mini!

  4. #4
    plempel ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Anfängerschicksal - Bitterer Caffé in allen Varianten und kein Ende - oder doch??

    Ach was, das wird schon. Das ging uns allen am Anfang mehr oder weniger so. 2 Tage ist doch keine Zeit. Geh einfach ein bisschen unverkrampfter und mit weniger Erwartung an die Sache ran, entspann die Pobacken.
    So wie Du schreibst, weisst Du eh, auf was Du achten musst: Schau einfach, dass Du nicht zu viele Sachen gleichzeitig veränderst und nicht voreilig von einer Kaffeesorte zur anderen und dann wieder zurück wechselst.

    Richtig toll SCHIEF tampern. Links ´n Millimeter tiefer als rechts oder auch umgekehrt.
    Geh ruhig mit dem Siebträger und dem Tamper auf Augenhöhe. Setz ihn leicht auf, bisschen drücken, kontrollieren, ob's einigermassen gerade ist und dann erst fester tampen.

    Abgesehen davon nervt es, dass öfters Espressopulver am Tamper hängenbleibt (und natürlich Löcher im Pulver des ST hinterläßt, die ich durch erneutes Tampern auszugleichen versuche) sobald ich das Teil "mit Schwung" vom Mahlgut im ST löse.
    Ein bisschen ohne Druck drehen vor dem "schwungvollen Lösen" hilft auch schon. Wenn's mal versaut ist, bringt planloses Nachtampen auch nix mehr.

    Ich glaube, das gleichmässige Verteilen und Anpressen des Kaffeemehls dürfte im Moment noch die grösste Herausforderung sein.

    Ansonsten hilt nur üben, üben, üben. Leider.

    Aufmunternde Grüsse
    Plempel
    Oscarchen & Macinacaffe Lux :: Schneid Pinoro & Costa Rica :: DeLonghi EAM 3000

  5. #5
    plempel ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Anfängerschicksal - Bitterer Caffé in allen Varianten und kein Ende - oder doch??

    Beim Boardtreff habe ich in ungezuckertem (!!!) Cappucino Schokoladengeschmack ausmachen können.... DAVON träume ich.
    Hast Du schon einen Cappu gemacht? Du wirst Dich wundern, wie aus einem "bitteren" Espresso ein bitterschokoladiger Cappu (ohne Zucker geniessbar) werden kann. Keine Panik!

    Gruss
    Plempel
    Oscarchen & Macinacaffe Lux :: Schneid Pinoro & Costa Rica :: DeLonghi EAM 3000

  6. #6
    bohnenschorsch ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Anfängerschicksal - Bitterer Caffé in allen Varianten und kein Ende - oder doch??

    Hallo,

    ich schließe mich Polkaolka an – gröber mahlen, nicht zu tröpfelig laufen lassen. Ein guter Kaffee wie der Ionia Gran Crema schmeckt auch, wenn zwischen Pumpe an und Pumpe aus nur 20 Sekunden vergehen. Du schreibst, dass ein Leerbezug die Bitterkeit mildert. Dann ist es doch naheliegend, es mit einem noch längeren Leerbezug zu probieren.

    Warum Du, wenn´s eh schon zu bitter ist, unbedingt mit 14 Gramm im Zweiersieb auf einen milden Espresso kommen willst, leuchtet mir nicht ein.

    Vom technischen mal abgesehen ist es bei mir so, dass mir die ersten 2, 3 stark Cremahaltigen Schlückchen immer am bittersten schmecken. Würde ich zum Testen immer nur am Espresso nippen, wäre mir auch alles bitter. Auch wenn ich mein normales Pensum an Koffein intus habe, ist mir jeder folgende (überflüssige) Espresso bitter bis ekelhaft. Am besten schmeckt mir eigentlich immer der 2. des Tages, danach geht´s schon bergab. Insofern bin ich auch aufgeschmissen, wenn ich nach dem 3. Espresso noch nix Gescheites zuwege gebracht habe. Die Geschmacksnerven sind dann einfach durch. Da hilft nur Minimum 8 Stunden warten und dann noch 1, 2 Versuche.

    Last not least: Mach dich wegen dem Tamper mal nicht kirre. Ich habe jahrelang ein Plastikdings benutzt, bin dann auf Edelstahl umgestiegen und habe keine Verbesserung geschmeckt. Und in einem Zweiersieb sind 1mm schief ganz bestimmt nicht der Knackpunkt zwischen lecker und giftig.

    Gruß
    Georg

  7. #7
    Jannicx ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Anfängerschicksal - Bitterer Caffé in allen Varianten und kein Ende - oder doch??

    ... Du hast bestimmt Recht, plempel... zumal ich Bitterschokolade viel lieber als Vollmilch mag... nur denke ich mir, dass ich schon auch gerne einen geschmacklich GUTEN (und vor allem trinkbaren!) Espresso hinbekommen möchte, den ich mit Freuden dann später zu einem umso besseren Cappu "vermilche"... ich wollte ja gerne bei Alpha beginnen, bevor ich mich um Omega kümmere.
    Gruß, Tina

    Graef CM-80 und mein Liebling ..... die Izzo Vivi Im Büro eine SGL Podstar. Zu verkaufen wäre meine kaum gebrauchte Ascaso i-mini!

  8. #8
    polkaolka ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Anfängerschicksal - Bitterer Caffé in allen Varianten und kein Ende - oder doch??

    Argh,
    das mit dem Tamper hatte ich doch glatt überlesen. Ist natürlich auch nicht unwichtig. Aber wie Plempel schon geschrieben hat, versuch doch mal nen Cappo zu machen, vielleicht schmeckt der dir besser als der nackige Presso.
    Gruß
    Marcus
    Gaggia Factory, Quamar M80e

  9. #9
    Jannicx ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Anfängerschicksal - Bitterer Caffé in allen Varianten und kein Ende - oder doch??

    Zitat Zitat von bohnenschorsch Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich schließe mich Polkaolka an – gröber mahlen, nicht zu tröpfelig laufen lassen. Ein guter Kaffee wie der Ionia Gran Crema schmeckt auch, wenn zwischen Pumpe an und Pumpe aus nur 20 Sekunden vergehen. Du schreibst, dass ein Leerbezug die Bitterkeit mildert. Dann ist es doch naheliegend, es mit einem noch längeren Leerbezug zu probieren.

    Warum Du, wenn´s eh schon zu bitter ist, unbedingt mit 14 Gramm im Zweiersieb auf einen milden Espresso kommen willst, leuchtet mir nicht ein.

    Vom technischen mal abgesehen ist es bei mir so, dass mir die ersten 2, 3 stark Cremahaltigen Schlückchen immer am bittersten schmecken. Würde ich zum Testen immer nur am Espresso nippen, wäre mir auch alles bitter. Auch wenn ich mein normales Pensum an Koffein intus habe, ist mir jeder folgende (überflüssige) Espresso bitter bis ekelhaft. Am besten schmeckt mir eigentlich immer der 2. des Tages, danach geht´s schon bergab. Insofern bin ich auch aufgeschmissen, wenn ich nach dem 3. Espresso noch nix Gescheites zuwege gebracht habe. Die Geschmacksnerven sind dann einfach durch. Da hilft nur Minimum 8 Stunden warten und dann noch 1, 2 Versuche.

    Last not least: Mach dich wegen dem Tamper mal nicht kirre. Ich habe jahrelang ein Plastikdings benutzt, bin dann auf Edelstahl umgestiegen und habe keine Verbesserung geschmeckt. Und in einem Zweiersieb sind 1mm schief ganz bestimmt nicht der Knackpunkt zwischen lecker und giftig.

    Gruß
    Georg
    Hey Schorsch,

    es beruhigt mich, wenn Du den Gran Crema schonmal als guten Kaffee bezeichnest. Das Zeug ist bei mir echt noch bitterer als die Einsteinmischung aus dem ST gekommen, weshalb ich zwischendurch wirklich gewechselt habe...
    Ich habe halt in meinem Anfängermodus versucht, mich an die Standards zu halten. 14 g bei 25 sec, soweit die Pflicht. Ich dachte mal, die muß ich erstmal erreichen, bevor ich in die (persönliche) Kür überwechseln kann. Sonst weiß ich ja überhaupt nicht mehr, wovon ich ausgehen muß. Fest steht gemäß Lehrbuch, ich brauche relativ dickflüssige Crema bei 25 - 30 ml in 25 sec und nicht zu nassem Puck. Richtig? Leider bleibt dabei der Geschmack auf der Strecke, so ist es aktuell....

    Was die Anzahl der Espressi betrifft, hast Du natürlich recht, allzuviel kann man nicht haben. Aber ich habe bei den Proben immer wieder zur Geschmacksneutralisierung mit Wasser zwischengespült und die Espressi auch nicht getrunken, sonst würde ich jetzt am Rad drehen, sondern ins Waschbecken gespuckt bzw. geschüttet....

    Ich gehe jetzt mal zum Matratzenhorchdienst, bin ziemlich fertich.... Morgen bin ich nicht daheim, daher wieder Freitag mehr von meiner Baustelle. Vielen Dank schonmal für die Rückmeldungen!
    Gruß, Tina

    Graef CM-80 und mein Liebling ..... die Izzo Vivi Im Büro eine SGL Podstar. Zu verkaufen wäre meine kaum gebrauchte Ascaso i-mini!

  10. #10
    marco.fantozzi ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Anfängerschicksal - Bitterer Caffé in allen Varianten und kein Ende - oder doch??

    Zitat Zitat von Jannicx Beitrag anzeigen
    ...
    Was die Anzahl der Espressi betrifft, hast Du natürlich recht, allzuviel kann man nicht haben. Aber ich habe bei den Proben immer wieder zur Geschmacksneutralisierung mit Wasser zwischengespült und die Espressi auch nicht getrunken, sonst würde ich jetzt am Rad drehen, sondern ins Waschbecken gespuckt bzw. geschüttet....
    Geht nicht nur ums neutralisieren mit Wasser, selbst wenn du "nur" am espresso nippst, kommst du, wenn es genug espressi waren irgendwann an einem Punkt, an dem jeder Espresso nur noch bitter schmeckt. Ist mir schon ein paar mal pasiert, wenn ich zuviel erwischt hab. Denke ist irgendeine Reaktion der Geschmacksknospen... Besseres Warnsignal als ein Herzinfarkt.

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