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  1. #1
    gustolino ist offline Neuer Benutzer
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    Frage Matsche im Siebträger, wo ist das Problem?

    moin,

    habe heute in einem viele Stunden lange dauerndem Prozedere versucht, mit bester Ausstattung (Mahlkönig und Orchestrale) den perfekten Espresso zu machen. Dazu habe ich, wie es sich gehört, Mahlgrad und Mahlgutmenge so justiert, das eben dieser perfekte Espresso entsteht. Ich habe es geschafft. Der perfekte Espresso war da, der Crema nach zu urteilen. BUT: es blieb eine unansehnliche Pampe im Siebträger zurück, sodass man vor dem nächsten Einsatz alles erstmal abwaschen muss. Ich habe alle erdenklichen Veränderungen an der Mühle vorgenommen, es hat sich nicht verbessert, im Gegenteil das beste Ergebnis beim Espresso hatte übelste Pampe zur Folge, in jeglicher Einstellung. Was kann das sein? Gibt es irgendwelche technischen Eigenschaften wie z.B. irgend ein Rücklauf, der nicht funktioniert, oder irgend ein anderes Geheimrezept, womit ich das Problem lösen kann. Über gute Tips wäre ich sehr dankbar, wir könne gerne auch nochmal mit basics anfangen!
    Thanks und viele Grüsse,
    Gustolino

  2. #2
    Tschörgen ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Matsche im Siebträger, wo ist das Problem?

    Du hast doch den perfekten Espresso, was willst du denn mehr?

    Der matschige Puck ist dann nur Nebensache, wird aber besser wenn du die Kaffemenge erhöhst! Vorausgesetzt die Maschine hat ein Magnetventil. Wenn nicht, wirst du immer einen mehr oder weniger matschigen Puck haben. Mir wäre das aber egal, hauptsache das Ergebnis ist so göttlich wie du beschreibst.

    Gruß Tschörgen

  3. #3
    gustolino ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Matsche im Siebträger, wo ist das Problem?

    Hallo Tschörgen,

    danke für die prompte Antwort. Ich bin der Meinung, dass das Gesamtergebnis eben nicht perfekt ist, weil irgendetwas nicht stimmt. vielleicht ist der Espresso ja noch viel besser, wenn ich den richtigen Trick anwende. Ausserdem, und das ist auch nicht ganz unwichtig, steht das Gerät in einer Espressobar, da gehen am Tag einige 100 Espressi durch die Maschine. Wenn man dann nach jedem Durchlauf erstmal abwaschen muss erhöht das erheblich die Kosten und sicher strapaziert es auch die Nerven. Leider ist es nicht mal ein Puk, wie Du es nennst, es ist eine Pampe, die man fast rausgiessen kann...
    Ich werde morgen nochmal eines versuchen, vielleicht wird man ja nach so vielen Stunden rumstellen einfach blöd, ich werde versuchen die Mahlgutmenge drastisch zu erhöhen. Ich habe mich nämlich davon abschrecken lassen, das man 7 Gramm Kaffee, vielleicht max 8 Gramm verwenden soll. Da ich schon mit 9 Gramm arbeite, habe ich mich da nicht weiter nach oben getastet. Es handelt sich, glaube ich, um die Brühköpfe von Faema. Hat da jemand Erfahrungen??
    Vielen Dank nochmal,
    gustolino

  4. #4
    Tschörgen ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Matsche im Siebträger, wo ist das Problem?

    Ja dann hätte ich gesagt schmeiß die beiden "Teile" weg und schicke mir gleich per PM die Stelle, an der sie liegen.

    Mal im Ernst. Wie schon oben erwähnt, eine Erhöhung der Kaffeemenge verbessert die Qualität des Pucks. Verändert aber auch die Qualität des Ergebnisses in der Tasse. Ich verstehe auch dein Grundproblem. Eine Erhöhung der Kaffeemenge um ein Gramm ist bei deinen Durchsatz nicht unerheblich. Auf der anderen Seite geht viel Wasser durch den Siphon, was ja auch nicht gerade wenig ist.

    Da du aus München bist, und hier im Board nicht wenige aus der Landeshauptstadt sind, kann ich mir vorstellen, daß in den nächsten Tagen einige zu dir ins Cafe pilgern um dir zu helfen.

    Ich rate jetzt mal daß deine Gerätschaft neu ist. Sonst hätte ich gesagt das Magnetventil klemmt vielleicht. (Aber bei allen Brühgruppen gleichzeitig)?
    Wenn du der Neue bist, hätte ich gesagt, vielleicht nimmst du versehentlich das Zweiersieb für 9 Gramm Pulver. Auch hier gibt es nicht gerade einen trockenen Puck.

    Schlaf mal drüber - die Lösung ist nah!

    Tschörgen

  5. #5
    Timmä ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Matsche im Siebträger, wo ist das Problem?

    Heyo,

    also ich wollte nur mal fragen, inwieweit das angehen kann, dass man den Puck fast "ausgießen" kann und trotzdem ein sehr guter bis perfekter Espresso dabei herausgekommt. Also ich bin Anfänger und im Moment interessiert mich der Puck wegen der Fehleranalys selbst... allerdings, weil der Espresso eben nicht perfekt ist Deshalb wundert mich das geschilderte, denn mit Magnetventil sollte der Matsch doch nicht passieren, oder? Um eine so große Matschigkeit zu erreichen wäre doch ein überaus großer Mahlgrad nötig? Das kann ich nicht nachvollziehen, da ja anscheinend ein Defekt auszuschließen ist.

    Aber von wegen Wasserverbrauch beim Saubermachen: Mit dem perfekten Espresso in einer Bar wird imho diese keine Probleme mit den Kosten haben, es sei denn die werden verschenkt
    Maschine: Faema Family w/ PID
    Mühlen: Quamar M80, Fiorenzato T80
    , Faema Family

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  6. #6
    Elbe ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Matsche im Siebträger, wo ist das Problem?

    Deshalb wundert mich das geschilderte, denn mit Magnetventil sollte der Matsch doch nicht passieren, oder?
    Das ist der Quatsch, den sich die Werbeagentur für die Gaggia Classic ausgedacht hat und der nicht totzukriegen ist. Das Magnetventil entlastet den Druck nach dem Brühen, damit sofort ausgespannt werden kann, ohne daß einem alles um die Ohren fliegt. Beim Öffnen des Ventils wird etwas Wasser mitgerissen, auch richtig. Daß das dann zwangsläufig zu einem trockenen, festen Puck führt ist der Phantasie und Fabulierfreude der Werbetexter geschuldet und hat mit der Realität nichts zu tun.

    Jede Profimaschine hat das Magnetventil, man will ja nach einem Espressobezug nicht jedesmal die Bar renovieren.
    +++ Bezzera BZ99 +++ Innova Mühle +++

  7. #7
    Espresso_Fr ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Matsche im Siebträger, wo ist das Problem?

    Zu Unterscheiden wären hier doch 2 Sachen:

    Hast Du Wasser auf dem Puck oder ist das Kaffeemehl matchig.

    Im ersten Fall ist nicht genügend Kaffeemehl im ST (vergiss erst Mal die 7g am Anfang), im zweiten Fall hast Du nicht ausreichend getampert (meiner besseren Hälfte passiert das manchmal)

    Grüssle
    Kai
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    @home: Isomac Amica-PID, Ascaso I-1, Isomac Macinacaffe

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    @roast: Quest M3

    freiburgerespresso.blog.de
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  8. #8
    Gianni ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Matsche im Siebträger, wo ist das Problem?

    Hallo,
    grundsätzlich bedeutet Matsche im ST zu fein gemahlen.
    Also wäre der erste Versuch, den Mahlgrad deutlich gröber zu stellen und fester zu tampern. Zu beachten ist auch die Luftfeuchtigkeit: wenn es draußen matschig ist, ist es tendenziell auch drinnen (im ST) matschig, also dann ohnehin gröber mahlen. Und fester tampern, sonst rauscht es durch.
    Falls die Maschine älter ist, könnte es auch an zugekalkten Löchern im Sieb liegen. Das macht sich dann sehr schnell mit Pampe bemerkbar. Einfach mal Sieb gegen das Licht halten und schauen, ob Löcher noch gleichmäßig. Falls nicht, lass es ein Zitronesäurebad nehmen, das Ärmste. Und dann mit der Nadel dran, falls erforderlich.
    Saluti
    Gianni
    Vibiemme Domobar DB mit PID +Cimbali Max Automatic;
    Rancilio Silvia + MCI Eureka;
    Zassenhaus Mokka und diverse Maschinen und Mühlen in Pflege;
    LM-Einer, LM-Tamper

  9. #9
    ChristianK ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Matsche im Siebträger, wo ist das Problem?

    Moin,
    ich hatte auch immer Reste im Siebträger. Ich habe ja vor kurzem auf die Overfillingmethode umgestellt. Deshalb musste ich viel gröber mahlen. Jetzt ist mein Puck super trocken und fest.

    Welche Orchestrale hast Du den?

    Gruß
    Christian
    Neues Expansionsventil der Oscar Warmwasser<-->Kaltwasser
    Restaurierung La San Marco 85-16
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