Hallo,
Mittlerweile findet man eigentlich bei jedem Haushaltsgerät eine Angabe zu dem Stromverbrauch, bei den meisten (z.B. Kühlschränke etc.) gibt es zudem auch noch eine Einstufung in eine sogenannte Energieeffizienzklasse.
Bei Espressomaschinen bekommt herstellerseitig eigentlich nur die momentane Heizleistung, die über den Stromverbrauch überhaupt nichts aussagt, mitgeteilt.
Ich habe über die Suchfunktion mal die verschiedenen Threads zu dem Thema Stromverbrauch quergelesen. Ich beginne mal diesen neuen Thread, da es veilleicht doch sinnvoll wäre, sich auf ein Messverfahren für den Stromverbrauch zu verständigen und die gemessenen Werte in einem extra Thread übersichtlich zusammen zu tragen.
Im Hinblick auf die Entwicklung der Eenergiepreise und vielleicht auch aus grundsätzlichen Erwägungen heraus, interessiert sich mancher vielleicht doch für diese Werte.
Um zu sinnvollen Werten zu kommen, müsste daher wohl zunächst einmal der Messmodus festgelegt werden.
In einem alten Thread wurde der Gesamtverbrauch in der ersten Stunde und der Folgeverbrauch in der zweiten Stunde ermittelt. Ich denke, das ist sinnvoll, da eine Maschine (mit Aufheizphase) wohl selten kürzer als eine Stunde in Betrieb ist und ab der zweiten Stunde kein Unterschied mehr auftreten dürfte, da die Maschine dann durchgeheizt ist.
Den durch Bezüge ausgelösten Stromverbrauch sollte man hier ausblenden, da dieser wohl nur gering ist. Darüber hinaus dürfte der bei allen Maschinen eigentlich annähernd gleich sein, da es ja nur darum geht, eine bestimmte Menge kaltes Wasser nachzuheizen. Ebenso sollte man bei Einkreiser den Verbrauch für das Aufheizen zum Aufschäumen einfach mal außer vor lassen.
Ich glaube nicht, dass sich bauartähnliche Maschinen groß unterscheiden. Unterschiede sind wohl primär in der Boilergröße bedingt und weitere Unterschiede könnten sich aus dem zugrunde liegenden System (Boiler, Durchlauferhitzer etc.) ergeben. Bei Dualboilern sollte man vielleicht (soweit sich die Boiler getrennt schalten lassen) die Werte in den verschiedene Betriebszuständen angeben (d.h. mit einem oder mit beiden Boilern in Betrieb).
Mein ökologisches Gewissen wird schon manchmal auf eine harte Probe gestellt, wenn meine Maschine für einen Cappu zwei Stunden läuft. Insofern würde ich bei einem Neukauf durchaus auch einen Systemwechsel (ich vermute, dass z.B. die Quickmill Durchlauferhitzer recht sparsam sind) in Erwägung ziehen. Vielleicht wäre eijne solche Übersicht für Neulinge hilfreich. Insbesondere denke ich, dass die Lust auf eine alte gewerbliche mit einem 8-Liter-Boiler doch etwas zurückgehen würde, wenn man sich mal den Stromverbrauch ansieht.
Mal sehen, ob hier noch ein paar Leute mit Energiemessgeräten sind (die Dinger sind ja mittlerweile sehr günstig und weit verbreitet). Die Werte sollte auch gemessen und nicht berechnet sein.
René
p.s.: Vollautomaten sind von dieser Erhebung nicht ausgeschlossen. Wäre mal interessant, was diese Teile verbrauchen.


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