Wo ist die Crema?
Hallo,
zu diesem Thema gibt es ja schon viele Threads, aber ich stelle sie jetzt noch einmal.
Etliche grundsätzliche Fragen konnte ich selber durch die unglaublich vielen Informationen in den einzelnen Fora beantworten, aber jetzt komme ich nicht mehr weiter.
Also, hier die Situation: Mühle Quickmill Apollo 060 (die Saeco Lux, die mir unser sonst sehr empfehlenswertes Haushaltswarenfachgeschäft verkauft hat, habe ich schnell ersetzt); Maschine Isomac Tea /auf 9 bar Brühdruck reduziert- die hatte 11 bar-.
Die Tea habe ich gebraucht gekauft und erstmal gründlich entkalkt und dann die Brühgruppe mit Kaffeefettlöser rückgespült (das wurde wohl vom Vorbesitzer nie gemacht, 4 Durchgänge mit Kaffeefettlöser waren notwendig) und noch einmal entkalkt. Anfänglich hatte ich noch Chanelling Probleme, aber durch die Abstimmung des Mahlgrades und das Tampern ist der Puk jetzt super, praktisch keine Rückstände auf dem Sieb und knochentrocken.
Tasse, Brühgruppe und Siebträger wärme ich durch Leerbezüge vor.
Unser Stadtwasser ist sehr weich (unter 4° dH Karbonat- und unter 6° dH Gesamthärte, pH unter
.
Ich habe jetzt die 3. Sorte Bohnen, davon 2 Cremabomben, durch, 2 kommen von einem kleinen Röster und sind garantiert frisch.
Ich kriege nur eine gerade mal eine dünne geschlossene Crema hin, die fällt relativ schnell zusammen. Ob ich einen normalen, oder den bodenlosen Siebträger verwende, spielt praktisch keine Rolle (obwohl dieses Tigerstreifenmuster im Ablauf des bodenlosen Siebträgers einfach herrlich aussieht). Geschmacklich ist das Resultat einwandfrei, besseren selbstgemachten Espresso habe ich noch nie getrunken, und so mancher Gastro-Espresso war schlechter. Ich bin halt nur enttäuscht, weil ich optisch mehr erwarte.
Habe ich was übersehen, vergessen? Ich bin mit meinem Latein am Ende.
Weapons of choice: Isomac Tea und Quickmill Apollo 060.
Weiterer Krempel: Herdkännchen, Stempelkanne, Porzellanfilter und T 8.
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