AW: Brühdruck 9bar - is das so wichtig???
Hi,
unbestritten ist wohl, daß gemäß Espressostandard für zertifizierte Gastronomiegeräte, deren Rotationspumpen (direkt) auf ca. 9 Bar eingestellt werden müssen.
Aber bei Heimgeräten mit (kleiner) Vibrationspumpe soll das nicht so sein, wie ich mir von Gastro-Profi-Seite habe erklären lassen.
Da es aber durchaus Boardies gibt, die niedrigeren Druck auch bei der Vib-Pumpe ihrer heimischen Maschine bevorzugen, habe ich es in mehreren mehrwöchigen Testphasen selbst probiert, um mir - für mich - ein Urteil zu bilden.
Mir (ganz individuell) schmeckt der höhere Brühdruck, in der Werkseinstellung, am besten. Dieser bietet auch noch den Vorteil späteren Blondierens, geringeren Wasserverbrauch und einen gleichmäßig durchfeuchteten Puck auch bei feinem Mahlgrad.
Der Mahlgrad, die Füllmenge, die Brühtemperatur beeinflussen die Durchlaufgeschwindigkeit.
Wenn Du die Möglichkeit hast, dann kannst Du es selbst ausprobieren, was Dir am besten gefällt.
Bei den ECMs geht es jedenfalls, auch wenn es, wie ich irgendwo hier gelesen habe, zu einen kreischenden Geräusch kommen kann.
Zu Deiner Frage: Meines Erachtens ist eine Brühdruckreduktion kein Muss, eine gute Mühle natürlich vorausgesetzt, die auch fein mahlen kann, ohne gleich an ihre Begrenzungsschraube zu kommen.
Man braucht dann auch nur leicht zu tampern, was, wie ich finde, wiederum den Geschmack verbessert.
Eingelagert: Rancilio Silvia V3 + Mahlkönig Vario Home V2. Moccamaster KBT 741, Aeropress + Hario Slim Handmühle.
Vorherige Mühlen: Gaggia MM, Ascaso i2-mini, Macap M4, Mazzer Mini E/B, Iberital Challenge, Mahlkönig Vario Home V1, Mazzer Kony E, Compak K-3 T
Vorherige Maschinen: Gaggia Baby Class D, Rancilio Silvia V2, Vibiemme Domobar Super (HX), Gaggia Classic + Auber PID, Vibiemme Domobar Super PID Dualboiler, Nuova Simonelli Oscar, Rancilio Classe 6 LE1 Leva
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