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  1. #1
    Rorando ist offline Benutzer
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    Standard Sinn/Unsinn von Wasserfilter

    Hallo

    Gerade gelesen, dass Münchner Wasser und Britta nicht gut passen. Macht so ein Filter überhaupt Sinn hier (München)?.
    Als wir vor zwei Jahren die Jura X9 (ja, ich weiss...) einsetzten, riet uns der Techniker davon ab, deren Claris-Filter ein zu setzten. Das regelmässige Entkalken würde voll genügen. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich wohl mal gelesen, dass der hiesige Kalkgehalt von dem Filter eh nicht "geschafft" wird.
    Nun haben wir uns für eine WMF Presto entschieden, der Verkäufer meinte, ein Filter sollte unbedingt eingesetzt werden.

    Wat nu? Wer hat recht? Vielleicht beide?

    Gruss,

    r

    PS Es soll ja hier auch VA Nutzer geben: wir haben gerade den für uns bisher besten Kaffee für VA Espresso im Test.
    VEE'S Italienische Röstung und d'Oro. Als nächstes steht an: El Presidente von DelMocca. Nächstes Jahr gibt es nur noch hiesige Produktion bei uns, soviel steht fest.
    WMF Presto , sonst keine Auffälligkeiten.

  2. #2
    Baristozopp ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Sinn/Unsinn von Wasserfilter

    Hallo!

    Wir haben auch sehr hartes Wasser und ich nehme den Brita-Wasserfilter. Ich denke schon, dass er enorm viel bringt. Am besten kann ich es an meinem Wasserkocher beobachten. Ohne Filter setzt sich bereits nach zweimal Kochen Kalk ab, seit ich ihn benutze (ca. 7 Wochen) sieht mein Wasserkocher noch absolut neu aus. Gemessen habe ich die Wasserhärte allerdings nie, aber ich denke, das ist Beweis genug, dass der Filter etwas bringt.
    Manche nehmen ja auch stilles Mineralwasser.
    Es ist egal, ob ihr einen Vollautomaten oder einen Siebträger habt, hartes Wasser mag keine Kaffeemaschine.

    Baristozopp


  3. #3
    Raffizack ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Sinn/Unsinn von Wasserfilter

    Hach, ist das alles schön schwammig, das Werbeblahblah auf der Brita-Seite...
    Die drücken sich vor jeder eindeutigen Aussage...
    Die ganzen Lösungen ohne Zwangsführung des Wassers (Tischgeräte mit Filterkartuschen und Einbaukartuschen für Maschinen) sind, vorsichtig ausgedrückt, von der Zuverlässigkeit zweifelhaft. Da passiert sicherlich was, aber was und wieviel genau passiert, ist kaum zu überprüfen. Die Abnahme der Wirkung mit zunehmender Standzeit, die erreichbare Standzeit, alles das kann kaum bestimmt werden. Also, keine profesionelle Lösung.
    Die Systeme mit Zwangsführung des Wassers (Aqua Cell und Purity zum Beispiel) sind da schon was ganz anderes! Diese Teile funktionieren, die Kapazität ist berechenbar, und wenn man keinen Mist beim Betrieb macht, dann funktionieren die so, wie sie sollen. Mit dem Verschneideblock kann man die optimale (brutalst-möglichste optimalste ) Wasserqualtität einstellen.
    Leider sind die Teile teuer, Flaschenwasser ist da oft günstiger, aber bei harten Wasser und hohen Verbrauch lohnt sich die Anschaffung schon.
    Tischgeräte überzeugen mich vom technischen her gesehen einfach nicht.
    Weapons of choice: Isomac Tea und Quickmill Apollo 060.
    Weiterer Krempel: Herdkännchen, Stempelkanne, Porzellanfilter und T 8.

  4. #4
    Baristozopp ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Sinn/Unsinn von Wasserfilter

    Egal wie schwammig das jetzt geklungen hat, aber ich habe das Gefühl, mein Kalkproblem ist mehr oder weniger beseitgt. Entkalken werde ich trotzdem noch.
    Außerdem habe ich nicht vor, in meiner Isomac Fische zu züchten. Dafür bräuchte man dann schon die idealen Wasserbedingungen.

    Baristozopp


  5. #5
    Raffizack ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Sinn/Unsinn von Wasserfilter

    Zitat Zitat von Baristozopp Beitrag anzeigen
    Egal wie schwammig das jetzt geklungen hat, aber ich habe das Gefühl, mein Kalkproblem ist mehr oder weniger beseitgt. Entkalken werde ich trotzdem noch.
    Außerdem habe ich nicht vor, in meiner Isomac Fische zu züchten. Dafür bräuchte man dann schon die idealen Wasserbedingungen.

    Baristozopp
    Und was möchtest Du damit sagen?
    Ist das Kalkproblem morgen auch noch gelöst? Oder übermorgen...?
    Mit exakten Angaben durch Brita könnte man ermitteln, wann der Filter zu tauschen wäre. So kannst Du halt warten, bis die Maschine wieder verkalkt, oder rein vorbeugend einen noch nicht erschöpften Filter austauschen. Kristallkugel befragen wäre auch noch eine Möglichkeit.

    Entkalken solltest Du auch weiterhin, Du berteibst ja die Maschine nicht mit kalkfreien Wasser.

    Ideale Bedingungen = wirtschaftlicher Betrieb der ohnehin schon teuren Filter durch Verschneiden mit nicht behandelten Wasser.

    Leuchtet es?
    Weapons of choice: Isomac Tea und Quickmill Apollo 060.
    Weiterer Krempel: Herdkännchen, Stempelkanne, Porzellanfilter und T 8.

  6. #6
    N.Bohnaparte ist offline Benutzer
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    Standard AW: Sinn/Unsinn von Wasserfilter

    Hallo,

    muß mich selbst auch mit heftigem Kalkproblem rumschlagen. Seit ich eine Mischung aus 50% Brita und 50% Volvic verwende ist das Problem vom Tisch.
    Bei reinem unverschnittenem Brita-Filterwasser schmeckte mir der Espresso überhaupt nicht.
    Einfach mal rumprobieren !

    Gruß
    Michael
    Dalla Corte Mini EX4 + Demoka M203 + Macap MC4

  7. #7
    Pengo ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Sinn/Unsinn von Wasserfilter

    Es gibt schon ein recht informativen Thread unter:

    Wasserhärte Valon-Quelle von Lidel

    Im Übrigen kannst Du bei deinem Wasserwerk die genauen Daten immer telefonisch, meist aber auch im Internet abrufen. Ich muss ohne Vorfilter nur einmal im Jahr entkalken bei folgenden Wasserwerten:
    http://www.drewag.de/media/pdf/de/tr...schuetz_08.pdf

    Zum grundsätzlichen Verständnis ist auch die Wiki Wasserhärte nützlich.
    Wasserhärte – Wikipedia

    gruss peter
    Behmor 1600, Mahlkönig Vario Home, Nemox Lux, Fiorenzato Volante, Bodum Santos, Karlsbader Kanne

  8. #8
    gunnar0815 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Sinn/Unsinn von Wasserfilter

    Wasserhärte von München findest du z.B. hier
    Wasserqualität muenchen.de
    zwischen 13,3 und 18,3 Grad deutscher Härte ist schon etwas hart. Zwischen 7 bis 8 ist für Kaffee recht gut. Bei zu weichem Wasser schmeckt der Kaffee auch nicht mehr. Könntest es ja auch mit gekauften Wasser verschneiden. Oder Filtern und die Härte messen und dann passend verschneiden.

    Gunnar
    Carimali UNO E+ Preinfusions über Magnetventil + Mühlen= Elektra Nino + Mazzer Stark
    Büro: Nuova Simonelli MAC, Mühle Isomac Macinacaffe Stufenlos
    Röster:Genecafe CBR101+ Dimmer(Showtec Single MKII)
    Links:Sammlung technischer Daten aller Mühlen - Bezug aufteilen sollte jeder mal machen
    Preinfusion für Tank Maschinen
    Rossi RR 45 auf 80 Mahlkranz umbauen

  9. #9
    Raffizack ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Sinn/Unsinn von Wasserfilter

    Zitat Zitat von gunnar0815 Beitrag anzeigen
    Wasserhärte von München findest du z.B. hier
    Wasserqualität muenchen.de
    zwischen 13,3 und 18,3 Grad deutscher Härte ist schon etwas hart. Zwischen 7 bis 8 ist für Kaffee recht gut. Bei zu weichem Wasser schmeckt der Kaffee auch nicht mehr. Könntest es ja auch mit gekauften Wasser verschneiden. Oder Filtern und die Härte messen und dann passend verschneiden.

    Gunnar
    Neee, das stimmt so leider nicht, Du beziehst Dich auf die Gesamthärte, und die ist im Fall des münchener Stadtwassers nicht viel höher als die Karbonathärte. Es müßte so auf 4-5° dH Gesamthärte verschnitten werden, um einen akzeptablen Wert für die Karbonathärte zu erreichen.
    Dieser Thread bezieht sich übrigens auf einen anderen in dem es speziell um das münchener und augsburger Wasser gin, und in dem das alles schon mal durchgekaut wurde...
    Weapons of choice: Isomac Tea und Quickmill Apollo 060.
    Weiterer Krempel: Herdkännchen, Stempelkanne, Porzellanfilter und T 8.

  10. #10
    ad42 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Sinn/Unsinn von Wasserfilter

    Zitat Zitat von Raffizack Beitrag anzeigen
    Und was möchtest Du damit sagen?
    Ist das Kalkproblem morgen auch noch gelöst? Oder übermorgen...?
    Mit exakten Angaben durch Brita könnte man ermitteln, wann der Filter zu tauschen wäre. So kannst Du halt warten, bis die Maschine wieder verkalkt, oder rein vorbeugend einen noch nicht erschöpften Filter austauschen. Kristallkugel befragen wäre auch noch eine Möglichkeit.

    Entkalken solltest Du auch weiterhin, Du berteibst ja die Maschine nicht mit kalkfreien Wasser.

    Ideale Bedingungen = wirtschaftlicher Betrieb der ohnehin schon teuren Filter durch Verschneiden mit nicht behandelten Wasser.

    Leuchtet es?
    Wenn es dir um gleichbleibende Wasserqualität (also auch evtl. geschmackliche Auswirkungen) geht: Zustimmung bzgl. "richtiger" Anlagen. Ich bin im Moment am Überlegen, mir auch so etwas zuzulegen.
    Aber: Die Einsätze für Tischfilter sollte man sowieso alle vier Wochen wechseln. Bei Nutzung für ca. 15 Bezüge täglich (E61-Zweikreiser) -- in Litern habe ich's nicht ausgemessen -- im Großraum München macht ein solcher Filter den Unterschied zwischen "der Tank(!) verkalkt zügig" und "der Tank verkalkt nicht", große Entkalkung der Maschine nach zwei Jahren noch nicht wirklich erforderlich. Den Erschöpfungsgrad der Kartusche kann man anhand des Durchflussverhaltens (langsamer) abschätzen und bei obigem Nutzungsverhalten deckt sich das ziemlich gut mit den vier Wochen. Ich rede in diesem Fall von einer Billig-Nachahmung (Casa Linga) der klassischen Brita-Kartuschen -- besonders teuer ist das auch nicht.

    Nur, damit mal ein paar weniger schwammige Aussagen im Raum stehen ...

    ad
    Geändert von ad42 (16.11.2008 um 18:18 Uhr) Grund: Markennamen korrigiert
    ECM Technika, Demoka M-203

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