Hallo,
bei mir lag Weihnachten die lange ersehne Karlsbader Kanne unter dem Baum (das neue Design hat die Sache durchaus erleichtert).
Wieviel Kaffee gibt man denn erfahrungsgemäß bei der Kanne in den Filter (habe die Version mit 0,7l).
René
Hallo,
bei mir lag Weihnachten die lange ersehne Karlsbader Kanne unter dem Baum (das neue Design hat die Sache durchaus erleichtert).
Wieviel Kaffee gibt man denn erfahrungsgemäß bei der Kanne in den Filter (habe die Version mit 0,7l).
René
Hallo René,
du brauchst pro Kaffeetasse ca. 8 Gramm sehr grob gemahlenen Kaffee (etwas gröber als Gries). Je nach Vorliebe kannst Du die Menge natürlich etwas variieren.
Hier findest Du eine Anleitung zur Karlsbader Kanne. Abgebildet ist dort die klassische Form - die Handhabung ist aber bei der modernen Form identisch.
Gruß aus Pfaffenhofen
Geändert von Picada Cafe (26.12.2008 um 12:53 Uhr)
Hab sie mir auch schenken lassen... welche Wassertemperatur nutzt ihr denn? Durch den langen Weg über Wasserverteiler und Porzellanfilter kühlt das Wasser ja noch ab, bevor es auf den Kaffee trifft, auch wenn die Kanne vorgewärmt ist. Und wann gießt man am besten Wasser nach, wenn der Verteiler leer ist oder erst etwas später?
Die Kanne sollte vorgewärmt werden mit heißem Wasser, anschließend abgetrocknet. Das Wasser nicht mehr kochend, ich würde ca. 30 Sekunden bis eine Minute nach dem Kochen abwarten. Als Grundmenge nehme ich immer 60 Gramm Kaffee auf einen Liter, je nach Geschmack und Kaffee variiert das dann bei den nächsten Brühvorgängen.
Gießen würde ich einfach konstant und langsam, bis das (evt. vorher gemessene) Wasser alle ist.
Frohes Fest noch!
60g auf einen Liter? Das wäre ja mehr als ich bislang bei der Frenchpress genutzt habe (10g/200ml)... wo liegt bei euch etwa die Durchlaufzeit? 4min?
Ich nehme bei FP und Karlsbader 7g/Tasse + 7g für die Kanne, bei 125ml/Tasse = 8Tassen/Liter komme ich dann auf ca 63g/Liter, bei der 0,7l Kanne ca 46g Kaffee.
Gruss Roger
Die Angaben von Bubikopf kann ich nur bestätigen. Mit diesen Mengen werden die deutschen Cup Tasting Meisterschaften bestritten.
Johannes
Meine Maschinen: CBC Royal Giove PID, Spinel Pinocchio, Olympia Express Cremina
Meine Mühlen: Macap M4D, Mahlkönig Vario 2, ECM Casa, Mahlkönig Guatemala, Stawert VTA 6, Hario Skerton
Mein Handfilter: Aeropress und Hario V60,
Mein Kaffee: MokaEfti Sublime aus dem Tessin (CH)
Meine Pferdepflegerin: S.
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gaggia CC, FE-AR LA PEPPINA handhebeldiva,weil eine zicke nicht reicht nun auch noch ne pavoni mignon - gaggia MDF stepless, i-roast2 resistormodded - mahlkönig brasilia
ich hole den Thread hier mal hoch um meine Frage thematisch anzuhängen
Wenn ich es richtig verstanden habe besteht die Karlsbader Kanne (KK)
aus einer Kanne, einem Aufsatz (in den das Kaffeemehl kommt)
und einem Wasserverteiler (ich glaube DIE Funktion erschliesst sich mir nicht ganz).
Wenn ich also oben das Wasser reingiesse, dann verteilt der Sieb das Wasser? danach wirds normal durch einen "Porzellanfilter" gefiltert.
- was ist an dem Wasserverteiler so wichtig? oder was ist anders zum schwallweisen aufgiesen im Porzellanfilter?
- der Porzellanfilter sieht aus wie ein Teesieb? Kann man nicht ebenso ein Pozellanteesieb nehmen, darin grob gemahlen einfüllen und per Hand das heisse Wasser aufgiessen? (man muß halt darauf achten daß man nur zur Hälfte aufgiesst damit der Kaffee nicht im Wasser schwimmt)
Ich vermute mal das die Antwort ein entsetztes Nein sein wird...
sonst bräuchte man ja die KK nicht... - aber das warum, also was die KK Konstruktion besser macht im Hinblick auf die Kaffeezubereitung fände ich schon sehr intressant - und würd mich freuen wenn sich jemand die Mühe machen würde es mir zu erklären.
(Ich hab nämlich für Experimente schon meine Teekannensiebe im Auge)
Gruß Tara - "Bz99, K30Vario, Vario home"
Servusla,
ich hab auch eine KK. Eine Kleine (für 2 tassen). Klassisches Design, aber in rot.
Ich bin begeistert von dem Teil. Die Einzelteile und die Funktion kann man hier betrachten:
Porzellan Walküre *KAFFEEMASCHINEN[backId]=46
Leider hab ich die Kanne wenig in Gebrauch, weil ich (bis vor kurzem) nur eine Mühle hatte, und die für die Technika herhalten muss.
Der Aufsatz, in welchen das (relativ grob gemahlene) Kaffepulver (Walküre verkauft passend zur Kanne Kaffee"grieß") gegeben wird, ist zylinderförmig, der Boden ist perforiert. Diese Form unterscheidet den Aufsatz von gewöhnlichen Filtern, die ja eher trichterförmig zulaufen. Die Extraktion soll so sehr gleichmäßig verlaufen. Dazu trägt wohl auch der Wasserverteiler bei, der das heiße Wasser auf den Kaffee regnen lässt.
Allerdings ist auch bei Verwendung der KK meiner Erfahrung nach viel Übung nötig, besonders, was Kaffeeauswahl und Mahlgrad angeht. Wenn letzterer nicht passt, setzt sich der perforierte Boden schnell zu oder man hat echten Blümchenkaffee.
Aber man kann mit der KK wirklich guten Filterkaffee herstellen.
Hat jemand einen Tip, wie man den Filter anschließend am besten reinigt? Es lässt sich ja irgendwie nicht vermeiden, dass ein nicht unbeträchtlicher Teil des Kaffeeschmadders im Ausguss landet. Das kann auf Dauer nicht gut sein.
Jürgen
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