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04.01.2009, 12:05
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 04.11.2008
Ort: Hessische Bergstrasse
Beiträge: 848
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AW: Neue Kaffeezeitschrift: "Cafésolo" - kennt sie jemand?
Bitte beachtet doch einmal, für wen diese Magazine geschrieben sind: für Euch nicht. Die Magazine mit einer Auflage von vielleicht 75.000 richten sich an den interessierten Endverbraucher, nicht an den Freak (der ist hier z.B. viel besser aufgehoben).
Mit reinen FACHzeitschriften kann man leider nicht genügend Geld verdienen, mit Publikumsmagazinen schon.
Etwas Gutes hat das ganze aber doch: es dokumentiert zum Einen das gesteigerte Interesse in der Bevölkerung für guten Kaffee, sensibilisiert für das Produkt und unterstützt zum Anderen bei der Gelegenheit auch Unternehmen, von denen mann vorher nie gehört hatte (bisher kannte der Durchschnittskaffeetrinker doch nur Tchib*, Ald* und Jacob*).
Eure Erwartungen kann so ein Magazin nicht erfüllen - und will es auch gar nicht.
Johannes
__________________
Meine Maschinen: CBC Royal Giove PID, Spinel Pinocchio, Olympia Express Cremina
Meine Mühlen: Mahlkönig Vario 2, ECM Casa, Mahlkönig Guatemala, Stawert VTA 6
Mein Handfilter: Aeropress und Hario Skerton
Mein Kaffee: SIROCCO Pure Arabica
Meine Pferdepflegerin:S.
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04.01.2009, 12:20
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 26.12.2007
Ort: bei Düsseldorf
Beiträge: 961
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AW: Neue Kaffeezeitschrift: "Cafésolo" - kennt sie jemand?
Zitat:
Zitat von Weltenbummler_207
Testberichte lese ich lieber in Foren (also z.B. hier), da die Meinungen deutlich unabhängiger sind.
Die Magazine trauen sich ja oft nicht, kritische Töne gegenüber bestimmter Hersteller anzuschlagen, da sie sonst um die Werbeeinnahmen fürchten müssen.
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deine ansicht in allen ehren, und kurz schoss mir das wort naivität durch den kopf, aber wenn du glaubst, in foren sind meinungen unabhängig, dann gewichtest du diverse aspekte zu gering.
- amateure empfehlen, was sie selber haben. (ist ja auch gut, aber wer hat denn schon an acht maschinen gearbeitet?) auch hier im forum ist zu beobachten, wie sich eine "boardmeinung" bildet, die mantra-mäßig vorgetragen wird. sie mag korrekt sein, nicht alle, die sie wiederholen, können sie jedoch auf grund von eigenen erfahrungen belegen oder begründen. das ist die dynamik eines forums. querdenker haben es hier nicht viel leichter als in einer zeitschrift. spaßeshalber könntest du mal versuchen, den großröstern oder fertig gemahlenem kaffee hier das wort zu reden. (vielleicht mache ich das nochmal als kleine argumentationsübung beizeiten...  )
- den hersteller ist tür und tor geöffnet für liebedienerische beiträge, für die sie nichtmal jemanden mit einer reise/ präsent/anzeige bestechen müssen.
klar ist, je kleiner die zeitschrift, desto anfälliger für hofberichterstattung.
aber wenn es bald keine zeitschriften mehr gibt und nur noch internet-tests, dann werden wir feststellen, dass auch was verloren gegangen ist.
gruß t.
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04.01.2009, 13:26
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 08.10.2007
Beiträge: 6.025
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AW: Neue Kaffeezeitschrift: "Cafésolo" - kennt sie jemand?
Zitat:
Zitat von kunstmilch
... aber wenn es bald keine zeitschriften mehr gibt und nur noch internet-tests, dann werden wir feststellen, dass auch was verloren gegangen ist.
gruß t.
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Dem kann man nur zustimmen. Das gleiche Problem ergibt sich in Zukunft für Tageszeitungen. Je mehr die Internetausgaben um sich greifen, desto mehr Zeitungen müssen sich einschränken bzw. ganz aufgeben.
Die NZZ (Neue Züricher Zeitung) hat angekündigt, aus Rentabilitätsgründen ihr Korrespondentennetz in aller Welt erheblich einzuschränken. Das heißt immer mehr Einheitsnachrichten a la dpa oder anderer Agenturen. Da bringt dann das Internet auch nichts mehr. Es bringt den Einheitsbrei nur schneller als die Zeitung, nicht genauer oder vielfältiger.
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04.01.2009, 13:44
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 28.06.2008
Ort: EF/NDH/WR
Beiträge: 297
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AW: Neue Kaffeezeitschrift: "Cafésolo" - kennt sie jemand?
Zitat:
Zitat von kunstmilch
und service - also infos über reparaturen, modellvergleiche, oder auch bohnen - na, wo holt sich die menschheit das heute alles umsonst?
hier.
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Ging mir schon bei der Fotografie so, dass ich (schon bevor ich die Dunkelkammerausrüstung vertickt und mit digitalem Equipment neu gestartet habe) nur noch in Foren (damals noch direkt im Usenet, de.rec.fotografie) und im Net unterwegs war und die Zeitschriften meist links liegen ließ (hab sie lediglich in der Bibliothek mal durchgeblättert, da kosten sie nix). Aber wehe, man suchte mal eine (alte) Info, da waren die Printmedien doch irgendwie im Vorteil, im Net (bis auf gut archivierte Foren) waren alte Informationen oft nach 1-2 Jahren schon wieder verschwunden. Nicht auszudenken, was an Wissen verloren geht, wenn Google die kostenlose Groups-Suche irgendwann mal abschafft.
Wo allerdings 'ne große Informationslücke - sowohl im Internet als auch bei den Printmedien - klafft, ist das Thema alte Handmühlen (nicht nur die mokkatauglichen). Dem Umstand wird gerade im Kaffeewiki versucht abzuhelfen, aber im Printbereich gibt es gerade mal 3 deutschsprachige Bücher, von denen eines (schon lange nicht mehr aufgelegt) horrende Preise unter Sammlern erzielt. Ich hätte nie gedacht, dass über diese Thematik so extrem wenig zu finden ist (außer, man beherrscht die französische Sprache, unsere westlichen Nachbarn sind offenbar schon länger wahre Handmühlenfanatiker), wenn da eine Zeitschrift in die Bresche springen würde...
Greez
Dirk
__________________
Wissenswertes zum Thema Handmühlen gibts im Kaffeewiki ( hier und hier), und natürlich...
...in der Interessengemeinschaft Handmühlen.
Bitte keine PM's mehr zum Thema "Soll ich meine eiernde Mühle zurückschicken?" Das müsst ihr schon selber wissen...
DER Link für kaffeetrinkende Informatikstudenten (also eigentlich alle Informatikstudenten): RFC 2324
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04.01.2009, 16:48
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 26.12.2007
Ort: bei Düsseldorf
Beiträge: 961
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AW: Neue Kaffeezeitschrift: "Cafésolo" - kennt sie jemand?
Zitat:
Zitat von Arni
Dem kann man nur zustimmen. Das gleiche Problem ergibt sich in Zukunft für Tageszeitungen. Je mehr die Internetausgaben um sich greifen, desto mehr Zeitungen müssen sich einschränken bzw. ganz aufgeben.
Die NZZ (Neue Züricher Zeitung) hat angekündigt, aus Rentabilitätsgründen ihr Korrespondentennetz in aller Welt erheblich einzuschränken. Das heißt immer mehr Einheitsnachrichten a la dpa oder anderer Agenturen. Da bringt dann das Internet auch nichts mehr. Es bringt den Einheitsbrei nur schneller als die Zeitung, nicht genauer oder vielfältiger.
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da sind wir schon weiter als wir alle glauben und der tod heißt google-news (und ähnliches)
die zeigen, was andere recherchieren, nur wenn die, die recherchieren kein geld mehr kriegen durch kunden, dann kann auch google immer weniger nachrichten abgreifen.
zwei dinge sind m.e. wichtig:
solange im internet kein micropayment eingeführt wird, mit dem ich auch mal für 10 einen beitrag lese, wird keiner verdienen können. auch mit werbung nicht. die inhalte sind kostenfrei also kann keiner verdienen. irgendwann läuft das den inhalte-produzenten in die hacken.
und wenn wir so eine coole zeitung hätten wie bei harry potter, wo auf dem gedruckten papier eine videonachricht zu sehen ist und die bilder sich bewegen - dann wäre alles cool.
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