AW: Dumme Frage - Brühdruck mit Kontrollmanometer einstellen
Das Druckverhalten wäre für ein eingebautes Manometer normal, da sich erst der Staudruck durch die Verrohrung und die kleine Bohrung der Düse aufbaut.
Ist das Blindsieb gefüllt und es findet kein Wasserfluss mehr statt, dann baut sich der Druck entsprechend Bypasseinstellung auf.
Wenn Du ein Siebträgermanometer verwendest, siehst Du das in ähnlicher Weise. Nur dass evtl. erst die Luft komprimiert wird und der Druckanstieg eben flacher ist.
Wenn sich dann der Brühdruck aufgebaut hat sollte er stabil bleiben.
Hättest Du ein verkalktes Bypassventil, würde sich sofort ein zu hoher Druck einstellen, der evtl nachläßt wenn der Schieber doch losbricht.
Würde das Überdruckventil aufmachen, bleibt es auch offen und der Druck nimmt nicht wieder zu.
Für mich sieht das aus als ob ein Speichervolumen gefüllt wird, das einen näherungsweise konstannten Rückstau verursacht. Z.B. wie bei E61 Brühgruppen, wo erst das Vorbrühvolumen mit Feder gefüllt wird (ca. 7-9 Bar) und dann erst der Brühdruck am Puck oder Siebträger aufgebaut wird.
Könnte natürlich auch sein, dass das Überdruckventil aufmacht, und der Ablauf verkalkt ist und sich dadurch Rückstau ergibt.
Habe bei einer Maschine auch schon mal einen voll verkalkten Abfluß über das Magnetventil gesehen. Wenn das Ventil dann nicht mehr richtig schließt, füllt sich erst das Voumen im Ventil (weniger Druck) und dann kann das Wasser nicht über die verkalkte Leitung entweichen.
Aber schau mal wo so ein Totvolumen gefüllt werden könnte.
Andi
Maschinen: Fiorenzato Fenice, WEGA Antares E61.
In Arbeit: Jupiter HH (Astoria Derivat)
Mühlen: Rossi RR45 mit 80er, La Cimbali Cadet. La Cimbali Alinox
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