AW: 25 sek. Durchlaufzeit - nur ein Mythos???
Es wäre schön, wenn Ihr mir noch mal etwas auf die Sprünge helfen könntet.
Durch fleißiges Studieren der entsprechenden Einträge im Forum bin ich jetzt zu folgendem gedanklichen Zwischenergebnis gekommen:
Ich habe bisher mit ziemlich viel Pulver gearbeitet (9g im Einer-Sieb) und meine Pavoni lief wohl zu heiß. Ich hatte meistens sehr schöne Crema und der Espresso fühlte sich im Mund schön cremig und voll an. Blondphase habe ich seltenst gehabt. Der Geschmack war immer sehr kräftig aber undifferenziert. Mit Zucker hab ich es aber immer lecker hinbekommen
.
Schlußfolgerung: unterextrahierter Espresso, daher so kräftig im Geschmack, aber nicht alle Aromen gelöst, daher so undifferenziert und bei jeder Bohne fast gleich.
Jetzt der aktuelle Stand: Bin bis auf knapp 8g runter, die Brühtemperatur müsste eigentlich stimmen (ca 84 Grad hat das, was beim Bezug aus dem Siebträger rauskommt, also nicht direkt an der Dusche gemessen).
Ich kann jetzt deutlich feiner mahlen und erahne beim Trinken jetzt viel mehr Geschmacksnoten. Allerdings habe ich jetzt das Problem, dass der Strahl relativ früh hell wird und die anfangs dunkelbraune Crema am Schluß hellbraun ist. Der Espresso schmeckt zwar ganz gut, ist aber ziemlich wässerig und überhaupt nicht mehr cremig. Die Durchlaufzeit ist immer so bei 25 sec und der Hebeldruck so ca 15 kg mit gleichmäßigem, satten Widerstand.
Allerdings habe ich seit dem Dichtungswechsel Mühe, mit der Pavoni auf 25 ml zu kommen.
Bin ich auf dem richtigen Weg? Wie kann ich näher ans Optimum kommen?
Freue mich auf eure Ratschläge!
La Pavoni Europiccola Bj. 1995 - Mahlkönig Vario Bj. 2009 - Momentan in der Verkostung: Moak Brasilea (Espresso) - GEPA Bio Café Organico (Filter und Stempelkanne)
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