wenn aber irgendwo im rohrsystem ne kleine verengung ist (etwa ein magnetventil?)
dann ergibt sich bei einem wasserdurchfluss ein differenzdruck, gemessen
vor und nach der verengung. im widerstandsbeispiel ist der druck also eher die spannung
(energie pro ladung), die durchflussmenge der strom (ladung pro zeit)
im leerbezug wird der effekt des differnzdrucks im rohrsystem zudem höher sein, da hier
die durchflussmenge maximal ist. Beim kaffeebezug fliesst ja weniger wasser, der "druckabfall"
im rohrsystem wird also geringer. Bei null durchfluss (blindsieb) müsster er null werden.
andere, entscheidende frage wäre: wo sitzt der anschluss für das manometer?
gleich nach der pumoe, oder so nah wie möglich an der brühgruppe?
QM Andreja, Mini DIY Trommelröster, DIY Mühle
Gruß Klaus
Erst Saeco Aroma Nero, dann Vibiemme Domobar, Bezzera BZ99 & nu Bezzera Mitica,
Wanderschublade
Mazzer Mini Elektronic B, Mazzer Super Jolly Man
Tamper ECM konvex 58mm, Concept-Art - Plan 58mm
Bordtamper 58/41 & Bordtrichter 58 & 41
Gruß Klaus
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interessante diskussion...
habe ja inzwischen mitbekommen, dass hier anscheinend 9.0 -9.5 bar brühdruck das non + ultra sein sollen. schön und gut. nun zeigt dir dein manometer 11.5 bar an... heisst das jetzt für dich, dass der espresso noch besser schmecken müsste, wenn du 9.0 bar einstellst?
dann bleibt ja noch die frage offen (nach 2 seiten thread...), ob die qualität nun in irgendeiner form verbessert wurde? wäre mal interessant. wenn nämlich nicht - dann pfeiff doch aufs manometer![]()
Quick Mill Stretta (0820)
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Gruß Klaus
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Das wird es sein: Im Leerbezug fließen rund 7ml/s, beim Einer-Bezug 1ml/s und beim Zweier-Bezug 2ml/s. Wenn man das so rechnen kann, müsste sich der Differenzdruck von 3,5 bar auf 0,5 bzw. 1 bar beim Kaffeebezug reduzieren. Man müsste also auf rund 10 bar begrenzen.
Der Anschluss für das Manometer sitzt übrigens recht nah bei der Pumpe. Nach der Pumpe kommt zuerst ein fest eingestelltes Überdruckventil, dann die Abzweigung zum Magnetventil zur Boilerbefüllung, dann ein Rückschlagventil und anschließend die Abzweigung zum Manometer. Nach dem Manometer kommt also noch das Expansionsventil, der Wärmetauscher und der Brühkopf.
Also bei meiner Nuova Simonelli Personal 1 zeigt das Manometer sogar über 6 bar an beim Leerbezug.
Die Rotas fördern ja Mengen an Wasser, da meißt Pumpen mit 100-150L/h verbaut sind. D.h. die Pumpe versucht ca. 700-1000ml Wasser pro Bezugszeit von 25s zu fördern!
Nun hast Du dünne Rohre und vor allem i.d.R. eine Düse verbaut die den 30mm² Rohrquerschnitt auf ca. 0,4-7mm² verjüngt.
Dadurch ergibt sich ja ein Rückstau denn die Düsen dürften so auf 80-120ml Fördermenge pro 25s ausgelegt sein. Man misst also immer einen höheren Druck beim Leerbezug, mindestens aber den Leitungsdruck.
Mit dem Blindsieb findet nach Füllung des Blindsiebs kein Wasserfluss mehr statt. Du misst also den reinen Förderduck der Pumpe, bzw. wann eben der Bypass aufmacht. Den "Rückstau der Verrohrung misst Du nicht mehr, weil kein Wasserfluss mehr stattfindet.
Beim realen Kaffeebezug hast Du sehr kleine Flussmengen, eben unsere 25ml pro Bezug, das ist deutlich weniger als die Förderleistung beim Leerbezug!
Ohne mir jetzt die Mühe zu machen eine aufwändige Differentialgleichung dazu zu lösen (hätte ich wohl im Studium noch gekonnt, jetzt nichtmehr (schäm)), würde ich vom Gefühl her schätzen dass etwas weniger als der vom Manometer angezeigte Druck tatsächlich am Puck anliegt.
Aber das dürfte wohl egal sein, da ja auch der empfohlene Druck von 9bar mit dieser Methode ermittelt worden sein dürfte, damit aber auch eine Streuung von Maschine zu Maschine unterliegen sollte.
So und jetz gute Nacht
.
Maschinen: Fiorenzato Fenice, WEGA Antares E61.
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Mühlen: Rossi RR45 mit 80er, La Cimbali Cadet. La Cimbali Alinox
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