...und noch dazu einer, der zwar schon ein bißchen hier mitgelesen hat, aber wohl kein richtiger Espresso-Crack werden wird.
Warum? Nun, ich war bisher so ein banaler "Einmal-im-Monat-beim-italienischen-Cafe-downtown-´n-Espresso-trinken"-Mensch, der sich etwa einmal die Woche zuhause in der - immerhin nicht aus Alu, sondern Edelstahl... - Kanne auf´m Gasherd seinen Espresso macht. Immerhin: ich habe kein Fertigpulver genommen, sondern wenigstens Bohnen in meiner kleinen, praktischen Elektro-Kaffeemühle gemahlen und dann verwendet. Ich dachte bisher, daß ich mich damit wenigstens ein bißchen vom "Otto-Normal-Espressotrinker" abhebe, aber wenn ich hier im Forum lese, welch ein Zauber um Maschinen, Mühlen, Crema, Brühzeiten, Dampfdrücken usw. besteht, dann bin ich fast geneigt, mir eine gewisse Banalität zuzuschreiben... Nun, ganz so schlimm ist es nun - hoffentlich - doch nicht und ich hoffe, daß ich hier auch dann ein paar Tips und Anregungen bekomme, wenn ich den Standpunkt vertrete, auch in den Genuss eines (relativ) guten Getränkes kommen zu wollen (dürfen), wenn der Wert meines Kaffe- nicht den meines Bühnen-Equipments übersteigen wird/darf/kann. Deshalb oute ich mich jetzt mal mit dem Vorhaben, mir bei der Amazone für Hundertzwanzig Öre eine DeLonghi EC 33o S zu erstehen und mit meiner bisherigen Kaffeemühle und Bohnen versuchen werde, einen Espresso zu produzieren. Deshalb hierzu noch ein paar Fragen: Auch wenn eine solche DeLonghi hier bei den Meisten ein Würgegefühl hervorrufen wird, würde mich interessieren, ob wenigstens meine Hand-Elektro-Mühle halbwegs Akzeptanz genießt und welche Espressobohnenmarke mir die Fachleute zu dieser Kombination raten würde? In der Hoffnung, nicht als überzeugter Pickup-Fahrer in eine Sportwagengemeinde geplatzt zu sein, würde ich mich über ein paar Tips freuen...
Gruß
Bluesbr

ther
(Der-mit-dem-Wolfspitz-tanzt-und-mit-den-Pferden-schwätzt)
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