AW: Bottomless - mit Federhandhebel leichter?

Zitat von
Belgarath
glaube ich, daß die Gastro-Handhebel (in meinem Falle eine Aurora Brugnetti Export) beim Bezug etwas toleranter sind als Pumpenmaschinen (v.a. Vibrationspumpen), solange gewisse Mindestparameter passen
Mit Federhandhebeln habe ich selbst keine Erfahrung... aber betr. Channeling = Rumspritzen aus dem Bodenlosen ist es bei mir so:
- Dalla Corte Mini (Vibrationspumpe): trotz häufiger Benutzung - täglich meist zwischen 10 und 20 Bezügen - habe ich noch NIE Rumspritzerei erlebt, weder mit dem 2er noch dem 1er-Sieb. Ich habe die Präinfusion auf 4 Sekunden und den Druck auf knapp 9 bar eingestellt.
- Olympia Cremina (federloser Direkthandhebel): spritzt schon manchmal rum, wenn ich es erzwingen will und zu stark drücke (mit dieser Maschine benutze ich nur das 1er Sieb).
Für mich ist Channeling einfach ein Zeichen, daß der Puck zu dicht gepackt (Mahlgrad, Tamperdruck, Pulvermenge) und der Druck zu hoch ist. Ich kann mir kaum vorstellen, daß bzw. warum es mit Federhandheblern prinzipiell besser sein sollte. Mit meiner Direkthandhebel kann ich zu jeder Zeit Channeling provozieren, also wird auch der nichtlineare Druckverlauf einer Federhandhebel dazu in der Lage sein, wenn der Druck nur an einer Stelle des Bezugs über der "Channeling-Druckschwelle" (die, wie man mit der Direkthandhebel schnell merkt, während des Bezugs auch variiert) liegt.
Wenn es bei Dir gut läuft, zeigt das vielmehr, daß Deine Maschine einen vernünftigen Maximalbrühdruck hat - im Gegensatz zu manchen Haushaltsmaschinen, die gern zu hoch eingestellt werden.
@home: Iberital Challenge Mühle --> Olympia Cremina 67 & 2002 Handhebelmaschinen
@work: Casadio Istantaneo Mühle --> Dalla Corte Mini Dualboilermaschine
Behmor 1600 Kaffeeröster
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