Hi zusammen,
ich hab mit nem Kollege mal einen ausgeweiteten Brüdruckvergleich gestartet, Ausgangspunkt waren jeweils Gaggia Classics mit Werksdruck. Als Vergleich diente derselbe Espresso (Passalacqua Harem) mit demselben Mahlgrad und demselben Alter (gleiche Packung). Während mein Kollege nach einer Brühdruck Reduktion auf 9bar glückich war und endlich die Schokoladennote schmecken konnte verhielt sich das bei meiner Giulia genau gegensätzlich.
Mein Werksdruck waren 13,5bar (gemessen mit dem ultimativen Manometer am Siebträger) und eine Reduktion auf 9bar brachten einen laschen, bitteren Espresso heraus. Einflüsse der Temperatur schließ ich aus - die Testreihe hat natürlich die verschiedenen Aufheizgrade berücksichtigt (direkt nach dem Einschalten, nach zwei Stunden, nach "boosten" mit dem Dampfthermostat). Nachdem mir die Plörre entsprechend gar nicht gefallen hat, hab ich den Druck stückweise erhöht und bin jetzt bei 13bar (Werksdruck 13,5bar). Das Aroma des Kaffees entfalltet sich perfekt, nicht bitter und mit starker Kakaonote - wie er sein soll.
Nur, warum und wie kann es sein das derselbe Kaffee bei derselben Maschinen Serie mit gleichem Malgrad einen so unterschiedlichen Brühdruck braucht??? Ich würde geringe Toleranzen akzeptieren aber nicht einen Unterschied von 4 bar.
Also, hier die Frage: Hat einer von euch eine Idee warum das sein kann (mal abgesehen das Giulia eine Italienerin ist). Mir fällt kein Parameter ein den wir, außer dem Druck, nicht gleich gehabt hätten bei dem Test.
cheers


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