hallo,
ich hab mich in einer Plätzchen-Pause mal in die Küche gedrängt, um das mit dem Schwerkraft-Umlauf (Thermosyphon) mal auszuprobieren. Das wird wohl bei manchen Brühgruppen verwendet, um diese auf Temperatur zu bringen. Kenn ich nur vom Lesen, und von alten Heizkreisläufen und das wollt ich mal ausprobieren.
Unten ein Messingrohr zum Aufheizen, oben eins zum Kühlen und dazwischen Silikonschläuche um die Wärmeleitung zwischen den beiden Röhrchen zu unterbinden und das ganze mit Wasser gefüllt und in heißes Wasser getaucht.
Beide Rohre sind angestellt, damit Heizung und Kühlung nicht im obersten bzw. untersten Punkt sind.
Jetzt dachte ich mir, dass sich das zumindest ein bisschen bewegen sollte und das obere Rohr sich erwärmen sollte. Aber da tut sich auch bei einer halben Stunde in kochendem Wasser überhaupt nix.
Sind die Verluste in den Leitungen so hoch, dass sie die geringen Schwerkraftunterschiede dominieren? Bei einem Heizkreislauf sind die Temperaturdifferenzen kleiner und die Rohrquerschnitte verhältnismäßig geringer.
Hab ich da was falsch verstanden? Hat von Euch einer eine Ahnung?
Vielen Dank im Voraus, Markus


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