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  1. #1
    KaffiSchopp ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Wie verbreitet ist E.S.E.?

    Immer wieder komme ich mal in den Kontakt mit E.S.E. Pads. In der Schweiz sind die Pads sehr weit verbreitet und auch in ansehnlicher Zahl alleine schon im Coop zu erstehen.

    Doch wie sieht es hier in Deutschland mit der Verbreitung aus? Leider habe ich gar kein Gefühl dafür..

    Welcher K-Netzler benutzt hier E.S.E.? Oder was meint Ihr zu den E.S.E. Pads?

    Danke, Johannes
    Meine Maschinen: CBC Royal Giove PID, Spinel Pinocchio, Olympia Express Cremina
    Meine Mühlen: Macap M4D, Mahlkönig Vario 2, ECM Casa, Mahlkönig Guatemala, Stawert VTA 6, Hario Skerton
    Mein Handfilter: Aeropress und Hario V60,
    Mein Kaffee: MokaEfti Sublime aus dem Tessin (CH)
    Meine Pferdepflegerin: S.

  2. #2
    mcblubb ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Wie verbreitet ist E.S.E.?

    Ich habe mal eine Gaggia Evo mit ESE-Pads im Büro gehabt. Es hat mich geschmacklich nicht überzeugt. Das Handling war auch nicht so sauber, wie ich es mir vorstellte.

    Aktuell arbeite ich im Homeoffice, da stellt sich die Frage nicht. Sollte ich wieder täglich ins Büro fahren, werde ich mir wieder was einfallen lassen müssen.

    Tendenziell wird es aber eher eine Nespresso als eine ESE Maschine.

    Gruß

    Gerd
    Dummheit ist, wenn man jeden Tag das Gleiche tut aber neue Ergebnisse erwartet.

    LM GS/3 + ASTORIA AEP1 (Büro) LIVIA 90 (davor) + BRASILIA America 2gr. + La Pavoni Mignon + LSM 85-16 M Practical Metronic (ex Projekt)
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  3. #3
    cappufan ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Wie verbreitet ist E.S.E.?

    ESE fanden wir fürs Büro schon ziemlich praktisch. Allerdings ist die Gaggia Classic mit ihrem Cialde Sieb keine echte ESE Pad Maschine und der ESE Kaffee ein wenig suboptimal. So funktionierten diverse ESE Pad Sorten mehr schlecht als recht, einige liefen sehr wässrig und das war dann ein untrinkbares Gebräu. Aber Costadoro und auch Mokambo ESE Pads konnten, richtig eingelegt (habe immer die Grifflasche zuvor abgeschnitten, damit das/der? Pad nicht verrutscht), bisweilen richtig gut schmecken (vor allem der Costadoro, der offenbar perfekt zur Classic passt).
    Hier sind hochwertige ESE Pad Maschinen offenbar (noch?) nicht so verbreitet. Normale weiche Filterkaffee-Pads und Kapselsysteme sind in aller Munde, aber ESE scheinbar nicht.
    Was mich einfach stört - wenn ich sehr guten ESE Pad Kaffee möchte, der ja trotzdem nie so perfekt wie ein frisch gemahlener/individuell abgestimmter Espresso schmecken kann, dann braucht man schon eine entsprechend gute, wirklich hochwertige (massive Messingbrühgruppe/-siebträger usw.) Maschine. Und die sind dann i.d.R. auch nur für ESE Nutzung geeignet. Was ich von Kombimaschinen (für Pulver und ESE) gehört habe, sind diese für beide Zubereitungsverfahren geschmacklich nur ein Kompromiss, keine Methode führt zu möglichst perfektem Aroma.
    Und nur für den kurzen, schnellen ESE Espresso mal eben zwischendurch möchte ich mir keine zweite Maschine aufstellen (und pflegen) bzw. scheue ich die Anschaffungskosten (es sollte wenigstens eine Francis Francis sein, lieber aber eine der richtig guten italienischen ESE Maschinen, wobei ich mir da erst mal einen Marktüberblick verschaffen müsste, insbesondere auch was die Verfügbarkeit in D anbelangt).
    Daher habe ich ESE Pads nur mit der Gaggia gebrüht und war auf ein, zwei Sorten beschränkt, die zufällig im Cialde Sieb gelangen.
    Die Idee an sich ist schon gut, vor allem im Büro viel sauberer und leiser als mit Mühle, Sortenauswahl ist auch gut.
    Eingelagert: Rancilio Silvia V3 + Mahlkönig Vario Home V2. Moccamaster KBT 741, Aeropress + Hario Slim Handmühle.
    Vorherige Mühlen: Gaggia MM, Ascaso i2-mini, Macap M4, Mazzer Mini E/B, Iberital Challenge, Mahlkönig Vario Home V1, Mazzer Kony E, Compak K-3 T

    Vorherige Maschinen: Gaggia Baby Class D, Rancilio Silvia V2, Vibiemme Domobar Super (HX), Gaggia Classic + Auber PID, Vibiemme Domobar Super PID Dualboiler, Nuova Simonelli Oscar, Rancilio Classe 6 LE1 Leva


  4. #4
    Bestbrew ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Wie verbreitet ist E.S.E.?

    Hallo,

    ich habe ESE Pads von Molinari mit meiner San Marco Maschine eingesetzt um auf Veranstaltungen auch koffeinfreien Kaffee anbieten zu können. Sie haben ein erstaunlich gutes Ergebnis erbracht und konnten im ganz normalen 1'er Sie der San Marco benutzt werden
    Bei meiner Oscar funktioniert das allerdings leider nicht.

    Für z.B koffeeinfreien Kaffee der nach meiner Erfahrung einfach weniger gefragt ist und es sich privat oder im Büro meist nicht lohnt extra eine Mühle und ein angebrochenes Kaffeepaket dafür zu haben finde ich die Pads nicht schlecht. Ich würde sie aber nicht als echte Alternative zu gemahlenem frischen Kaffee sehen. Als Alternative zu Nespresso aber auf jeden Fall.

    Grüße Robin


  5. #5
    mimosergmx.at ist offline Benutzer
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    Standard AW: Wie verbreitet ist E.S.E.?

    ESE ist mbMn deutlich besser als Nespresso, nicht nur im Geschmack, sondern auch in der Umweltbilanz (ALU!).
    Gute Erfahrungen habe ich persönlich mit einer Magic Espresso und mit deutlich teureren Maschinen von esse gemacht.
    Sogar Illy gelingt da zufriedenstellend.
    Wirklich gut funktionieren die Teile, die die pads direkt einklemmen. Mit denen kann allerdings nix anderes selbstgemahlenes gebraut werden.

    Michi

  6. #6
    mcblubb ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Wie verbreitet ist E.S.E.?

    Zitat Zitat von mimosergmx.at Beitrag anzeigen
    ESE ist mbMn deutlich besser als Nespresso, nicht nur im Geschmack, sondern auch in der Umweltbilanz (ALU!).
    ...
    Was macht Dich da so sicher? Nachgerechnet?

    So eine Plastik Nespresso ist in wenigen Augenblicken betriebsbereit. Die ESE Maschine musst Du jedesmal erst auf Betriebstemperatur bringen. Ob die Differenz da noch so groß ist, wage ich zu bezweifeln.

    Geschmacklich bin ich nicht bei Dir. Ich habe mind.6 Sorten in der Gaggia (massive Messingbrühgruppe und ESE Sieb, allerdings ohne Brühgruppenumbau) ausprobiert und sie waren alle wässerig. Mit ca. 15 sec. manueller "Präinfusion" ging es leidlich. Bei der Nespresso funktioniert ein 75% Espresso ohne Vorbereitung auf Anhieb.

    Nix für zu Hause - fürs Büro m.E. Nespresso das richtige.

    Gruß

    Gerd
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  7. #7
    mimosergmx.at ist offline Benutzer
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    Standard AW: Wie verbreitet ist E.S.E.?

    mbMn = meiner bescheidenen Meinung nach
    ich habe mir vor etlicher Zeit erlaubt die Kosten im Einkauf für den Endverbraucher für mich durchzurechnen.
    Resultat: ESE ist wenn nötig günstiger als Nespresso, die Auswahl ist größer, der Preis von teureren Herstellern über Nespresso. ESE Pads können in den Biomüll.
    Die geschmackliche Bilanz ist eine persönliche …
    Wer Nespresso lieber mag ist auch willkommen.

    Michi

  8. #8
    mcblubb ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Wie verbreitet ist E.S.E.?

    Zitat Zitat von mimosergmx.at Beitrag anzeigen
    mbMn = meiner bescheidenen Meinung nach
    ich habe mir vor etlicher Zeit erlaubt die Kosten im Einkauf für den Endverbraucher für mich durchzurechnen.
    Resultat: ESE ist wenn nötig günstiger als Nespresso, die Auswahl ist größer, der Preis von teureren Herstellern über Nespresso. ESE Pads können in den Biomüll.
    Die geschmackliche Bilanz ist eine persönliche …
    Wer Nespresso lieber mag ist auch willkommen.

    Michi
    Kommt drauf an:

    Hochwertige ESE-Pads sind umverpackt, oft in Folien, damit der Kaffee frisch bleibt. Preislich liegen hochwertige Pads auch bei 30-50ct.. Das liegt ebenfalls in Schlagweite von Nespresso.

    Ich kann neben einer Meinung auch Erfahrung mit unterschiedlichen Systemen (ESE, Nespresso, Lavazza Blue und natürlich diverse "echte" Esprssomaschinen) in die Waagschale werfen.

    Gruß

    Gerd
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  9. #9
    Jannicx ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Wie verbreitet ist E.S.E.?

    Eine Freundin hat sich letztens eine SGL Podstar zugelegt und ich hatte die Gelegenheit, mitzutesten. Fazit:

    Die Maschine ist schnell hochgeheizt (ca. 5 min). Insofern kann ich da nicht viel Umweltverschwenderisches dran erkennen.
    Ich kann auch die Aussage von Bestbrew bestätigen: Der Molinari kam mit richtig guter Crema aus der Maschine, insbesondere der Molinari Guatemala. Der Geschmack war erstaunlich stimmig.
    Einzig nachteilig war die sehr schwache Aufschäumdüse - möglicherweise ist diese an der Maschine aber defekt, denn da kam viel zu viel Wasser und zu wenig Dampf heraus.

    Ich überlege mir ebenfalls, für´s Büro eine E.S.E.-Maschine zuzulegen - sie ist meiner Ansicht nach ein gelungener Kompromiss zwischen geschmacklicher Qualität eines Siebträgers (da reicht es natürlich nicht) und dem Unsäglichen, was aus den meisten VA kommt, insbesondere, wenn man den Sauberkeitsaspekt beim Hantieren mit losem Pulver im Büro betrachtet.
    Gruß, Tina

    Graef CM-80 und mein Liebling ..... die Izzo Vivi Im Büro eine SGL Podstar. Zu verkaufen wäre meine kaum gebrauchte Ascaso i-mini!

  10. #10
    Ruesch ist offline Benutzer
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    Standard AW: Wie verbreitet ist E.S.E.?

    Hallo,

    ich glaube das ESE im deutschsprachigen Raum hauptsächlich im
    Bürobereich (inkl. Service) verbreitet ist, zumindest gibt es einige Firmen die ESE Systeme für Büros anbieten (z.B. der ASCASO Vertreter in Österreich).

    Im privat Bereich sind es wohl weniger, da es ausser Illy im Einzelhandel keine ESE zu kaufen gibt. Auf der anderen Seite tummeln sich in der Bucht eine Menge Francis (Illy) Padmaschinen.

    Ich kann nur sagen, daß ich gerne bei Dir E.S.E. Pads bestellen werde.

    Rüdiger
    Nuova Simonelli Jazz Plus (E.S.E.), French Press, Zassenhaus Standart und Mocca, Karlsbader Kanne und Bialetti

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