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  1. #1
    martinspin ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Optimaler Pumpendruck bei Rotapumpe plus FW-Anschluss

    Hoi zäme

    Wie man meiner Signatur entnehmen kann, bin ich "stolzer" Besitzer einer Rocket Cellini Pro mit Rota und FW. Solange ich mit ganz frischem Kaffee brühe funzt es soweit so gut, auch wenn da beim bodenlosen Siebträger immer mal wieder ziemlich dämliche Wasserstrahlen das Kaffeesieb verlassen. Da ich immer mal wieder Kaffeebohnen kaufe, ohne diese gleich ganz aufzubrauchen, habe ich es momentan mit nicht ganz frischen Bohnen zu tun. Diese bereiten mir beim Bezug die allergrössten Probleme, denn es spritzt häufig nach allen Seiten beim Bezug. Nehme ich eine grosse Menge an Kaffeemehl, passiert es, dass das ausströmende Wasser sogar über den Siebrand hinaus tritt und daraus eine regelrechte Schweinrei resultiert. Nehme ich zu wenig Kaffeemehl gibt es im Sieb drin ebenfalls eine regelrechte Schweinerei und es spritz aus dem Sieb, wie's grad gefällt.

    Irgendwann hab ich begonnen, mit den ca. 4 bar Druck des Festwasseranschlusses zu beziehen und sobald der Druck zu gering ist, die Pumpe einzuschalten. Das bringt erst mal eine krasse Verringerung des Channelings. Im nächsten Schritt hab ich den Pumpendruck via Bypass auf 6 Bar Pumpendruck reduziert und siehe da, es spritzt nix mehr.

    Bei meiner Maschine waren ca. 8 Bar voreingestellt. Ich kann es drehen und wenden wie ich will, ich bringe kein reproduzierbares und optimales Ergebnis damit hin. Die Methode mit der manuellen Präinfusion, ohne den Hebel ganz nach oben zu schieben ist zwar gut, aber nicht das was ich brauche. Ich will den Hebel ganz nach oben ziehen und einen optimale Espresso damit beziehen.

    "Man" liesst immer wieder von den idealen "9 Bar" Brühdruck. Die Rocket hat jedoch eine ziemlich starke Rota-Pumpe und es geht gar nicht anderst, als den Brühdruck deutlich zu reduzieren.

    Frage an die Experten
    1) Trotz E61-Brühgruppe ist der Pumpendruck mit 8 Bar zu hoch, die Präinfusion deutlich zu kurz und der Bezug alles andere als optimal. Woher kommt das?
    2) Hat die Rotationspumpe so viel mehr Kraft wie eine Vibrationspumpe, dass die Angabe von minimal 8 Bar immer noch deutlich zu hoch sind?
    3) Ich habe mich bis jetzt immer auf die Angabe von den 9 Bar Brühdruck verlassen. Da mir die Möglichkeit fehlt, den effektiven Brühdruck zu messen, ging ich bisher davon aus, dass ich vom Pumpendruck ca. 1 Bar abziehen zu brauche, um ca. auf den effektiven Brühdruck zu kommen. Ist das im Zusammenhang mit einer Rotationspumpe eine falsche Annahme?
    4) Welche Erfahrungen hab ihr mit Rotationspumpen und sehr niedrigem Pumpendruck?
    5) Könnte es sein, dass die Rocket Cellini vom Pumpendruck her, viel zu hoch eingestellt ist?

    Egal, was ist, ich wäre froh um ein paar Gedankenanstösse.

    Vielen Dank, Martin

    PS Ich lasse es erst einmal bei den 6 Bar Pumpendruck, denn der Bezug ist deutlich konstanter, hab kein Channeling und ich erspar mir eine Menge Sauerei beim Bezug mit bodenlosem Siebträger.
    Cheers, Martin

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  2. #2
    wolfzell ist offline Benutzer
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    Standard AW: Optimaler Pumpendruck bei Rotapumpe plus FW-Anschluss

    Bin ja nicht der totale Spezialist, aber ich versuch mal zu helfen:

    Erst mal würde ich sagen, 9 bar an der Gruppe sind 9 bar, egal ob sie mit Vibrationspumpe, Rota oder Handhebel erzeugt werden. Zu sagen, die Rota hat mehr "Kraft" ist dann irgendwie sinnlos.

    Aber: Im Gegensatz zur Vibrationspumpe addiert die Rota ihren Druck zum vorhandenen Leitungsdruck hinzu. Wenn der bei Dir sehr hoch ist (wie hast Du denn die 4 bar gemessen?), dann kann eben die Rota zuviel dazu geben. Speziell wenn Du schreibst, dass Du Bezüge allein mit dem Leitungsdruck versucht hast, kommt dieser Verdacht bei mir auf.

    Um das auszuschliessen würde ich einfach vor Deine Maschine einen Druckminderer installieren (lassen) mit dem Du den Leitungsdruck auf 2 bar herunterregeln kannst. Dann die Rota so einstellen, dass das Manometer an der Maschine etwa 10 bar anzeigt.

    Wenn Dir danach dann das Gleiche immer noch passiert, hast Du den Druck bzw. die Pumpe als Ursache ziemlich sicher ausgeschlossen. Insgesamt habe ich auch sonst ein wenig den Eindruck, dass eine feinere Einstellung Deiner Mühle auch schon viel helfen könnte.

    Aber ich denke mal, die Experten hier werden das auch noch kommentieren...
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  3. #3
    martinspin ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Optimaler Pumpendruck bei Rotapumpe plus FW-Anschluss

    @wolfzell

    Der Leitungsdruck liegt im Schnitt bei 4 Bar und ich kann tatsächlich Kaffe beziehen mit diesem Druck. Ich muss meine Einersieb ziemlich füllen, um Channeling zu verhindern. Daher kann ich nicht feiner mahlen. Ich mahle übrigens mit der Werksmitte ("Pfeil nach unten" auf dem Sticker). Wenn ich zwischen 10 und 11 Gramm Kaffeemehl nehme, kann ich bloss mit dem Festwasseranschluss beziehen. Nehme ca. 12 Gramm, stoppt der Bezug nach ein paar Sekunden und ich kann mit der Pumpe weiter beziehen. Im Moment liefert das die besten Resultate. Die Methode gefällt mir nicht besonders, ist jedoch das Optimalste für das Einersieb. Ich hab auch schon dran gedacht, die Präinfusion zu verlängern. Dafür müsste ich wohl eine Düse mit kleinerem Durchmesser nehmen.

    Cheers, Martin
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  4. #4
    meister eder ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Optimaler Pumpendruck bei Rotapumpe plus FW-Anschluss

    wie weit bist du denn noch vom schleifpunkt entfernt? nimm mal die bohnen aus der mühle, lass sie laufen und drehe dabei immer weiter in richtung "fein", bis die scheiben anfangen zu klirren. keine angst, sie sind oben drauf plan, denen kann nichts passieren. dann drehst du wieder ein wenig richtung grob, bis das geräusch verschwindet. diesen punkt markierst du dir auf der skala als neuen nullpunkt. bis zu diesem kannst du guten gewissens feiner drehen, danach wird's kritisch. mit bohnen kann man noch minimal feiner stellen als ohne, aber nicht viel.
    jedenfalls sollte die mazzer fein genug mahlen können, sodass auch bei 9bar druckbegrenzung nur ein paar tropfen das sieb verlassen, sofern die bohnen nicht schon steinalt sind. meine sind schon zweieinhalb monate alt, ich nehme nicht mehr als 8g pro portion und habe trotzdem noch reserven beim mahlgrad. ich nehme aber auch ein lm-einersieb, nicht das normale.

    solgange die flussrate nicht bei mehr als 1-2ml/s liegt, entspricht der druck auf dem manometer auch dem im sieb, falls du nicht eine extrem feine düse oben im brühkopf hast.
    den druckminderer würde ich dir ebenfalls empfehlen, meiner steht so auf 2,5-3bar. ich nutze ihn zum einstellen des brühdrucks, geht schneller und präziser als direkt an der pumpe.

    gruß, max
    KaffeeWiki.de: Einsteigerartikel Abkürzungen
    astoria jun1, sm90, rocky d, eureka giotto "s.d.", rancilio md50, mahlkönig brasilia, krups t8, aeropress, karlsbader, alfredo 9016 (v1.0), delonghi ick 5000
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  5. #5
    wolfzell ist offline Benutzer
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    Standard AW: Optimaler Pumpendruck bei Rotapumpe plus FW-Anschluss

    Zitat Zitat von martinspin Beitrag anzeigen
    Der Leitungsdruck liegt im Schnitt bei 4 Bar und ich kann tatsächlich Kaffe beziehen mit diesem Druck. Ich muss meine Einersieb ziemlich füllen, um Channeling zu verhindern. Daher kann ich nicht feiner mahlen. Ich mahle übrigens mit der Werksmitte ("Pfeil nach unten" auf dem Sticker).
    Vielleicht steh ich jetzt auf dem Schlauch aber ich verstehe absolut nicht, was der Mahlgrad der Mühle mit der gewünschten Menge im Siebträger zu tun haben muss. Sofern man den Siebträger nicht gerade "leer" lässt, verhindert man das Channeling mit dem Mahlgrad und nicht über die Füllmenge.

    Du weisst sicher, dass Du die Mahlzeit und somit die gemahlene Kaffeemenge an der Mazzer mit dem Schraubenzieher nachjustieren kannst, bzw. nachjustieren *musst*? Das ist unbedingt notwendig wenn man den Mahlgrad verändert, da sich mit dem Mahlgrad unweigerlich die Menge mitverändert. Deshalb muss man die Mahldauer (also die Menge) nach der Verstellung wieder entsprechend korrigieren um wieder bei der angestrebten Menge zu landen. Feiner eingestellt -> Mahldauer hochdrehen, Gröber eingestellt -> Mahldauer runter. Eine Umdrehung der Schraube ist so ca. 1 Gramm. Schraube reindrehen ist länger mahlen, rausdrehen ist kürzer.

    Bei dieser Experimentiererei ist eine Feinwaage sehr hilfreich, um bei den Bezügen dann immer die gleiche Menge im Siebträger zu haben, um wirklich nur den Mahlgrad zu verändern. Dass Du ungefähr gleichmässig tamperst, davon gehe ich auch aus.

    Wenn Du die Mazzer aber wirklich ungefähr auf "Werksmitte" stehen hast, dann bin ich mir absolut sicher, dass Dein Problem der Mahlgrad ist und sonst nix, denn bei dem, was bei mir auf "Werksmitte" aus meiner Mazzer rauskam, bekäme ich aus meiner VBM auch nix Vernünftiges raus. Meine Mazzer-Einstellung ist von der Mitte ca. 3 cm in Richtung "feiner". Lies doch hier mal in der Kaffee-Wiki den Text zum Einstellen der Mühle durch.

    Wobei Du Dich bei der Mazzer durchaus auch in 3 mm Schritten in Richtung "feiner" vorarbeiten kannst, denn zwischen dem Punkt, wo meine Rota *nix* mehr durch das Pulver durchbringt und dem Punkt, wo die Mahlscheiben dann anfangen aneinander zu schleifen, liegen bei mir locker 1-2 cm.

    Die genau richtige Einstellung um den von mir gefundenen richtigen Punkt ist dann extrem sensibel. Nachstellen tu ich da bei der gleichen Kaffeesorte höchstens noch im Millimeterbereich. Bei Sortenwechsel ändert sich das dann vielleicht mal um bis zu 5mm, aber das war es dann auch.
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  6. #6
    manzenberg ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Optimaler Pumpendruck bei Rotapumpe plus FW-Anschluss

    Hallo,
    zuerst mal habe ich Probleme mit der hier immer wiederholten Aussage
    " Leitungsdruck wird zum Rotadruck einfach dazugezählt".
    Meine Erfahrung Gastrozweikreiser mit Rota, zuerst aus Kanister betrieben, und anschließend mit Festwasser (auch ca. 4 Bar) spricht dagegen.
    Da musste zwar am Bypass leicht nachjustiert werden aber sicher keine 4 Bar.

    4 Bar ist für die Präinfusion schon zu hoch. Da wäre ein Druckminderer sinnvoll.

    Ca. 9 Bar zum Brühen halte ich für richtig, da müssten viele Leute hier irren. Test mit Siebträgermanometer zur Absicherung, und weitere Versuche mit Mahlgradänderung würde ich versuchen.

    Gruß Karl

  7. #7
    meister eder ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Optimaler Pumpendruck bei Rotapumpe plus FW-Anschluss

    das mag in ausnahmefällen so sein, zb wenn die maschine noch einen internen druckminderer hat oder der bypass etwas anders konstruiert ist.
    im normalfall regelt der bypass aber den durchfluss in abhängigkeit der druckdifferenz vor und hinter der pumpe und hält somit nur die druckerhöhung weitgehend konstant, nicht den absolutdruck.
    sonst könnte meine methode zum einstellen nie funktionieren. tut sie aber nachmessbar.

    gruß, max
    ps: was ist denn deine pumpe genau für ein modell?
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  8. #8
    Bison ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Optimaler Pumpendruck bei Rotapumpe plus FW-Anschluss

    Also, wenn wir jetzt mal ausschließen, dass Dein Manometer falsch ist, wil´l ich auch ein paar Dinge dazu sagen: Der Vorredner hat absolut recht: 9 bar sind 9 bar, egal wie sie erzeugt werden. Dein Vorgehen ist ein wenig speziell: Du willst unbedingt mit dem Bodenlosen arbeiten und änderst die Parameter dann so, dass die Küche sauber bleibt...
    Fang doch erst mal an wie alle anderen: Grundparameter finden und dann in kleinen Schritten die Details anpassen. Das geht dann nicht von heute auf morgen, sondern dauert je nach menge der Bezüge mitunter Wochen bis Monate. Wenn Du bei 4-6 bar arbeitest stellst Du nach gängiger meinung des Borads so was wie einen VA Kaffee her...
    Hier gibt es viele Tips zu Deiner Mühle (die ich nicht kenne). Wenn Du damit anfängst und dann die üblichen Parameter erst mal versuchst zu treffen (9,5 bar, 8 gr, 25 sek etc etc) dann kannst Du langsam aber sicher anfangen zu spielen. Der Bodenlose kommt dann irgendwann ins Spiel. Ich kenne Deine Maschine nicht, aber weißt du dass es u.U. zwei Stellräder für den Brühdruck gibt: den Bypass an der Pumpe und das OPV?
    Woran spielst Du?
    Gruß
    Nicholas

  9. #9
    manzenberg ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Optimaler Pumpendruck bei Rotapumpe plus FW-Anschluss

    meister eder:
    wega airy => procon 50l denke ich (, was halt so vor 12 Jahren bei C.M.A im Regal lag), kein druckminderer, Bypassverstellung max halbes Bar bei Umstellung von Kanister auf Festwasser (4Bar). Gemessen mit Gerätemanonometer (bestätigt mittels Siebträgermanometer).

  10. #10
    martinspin ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Optimaler Pumpendruck bei Rotapumpe plus FW-Anschluss

    Zitat Zitat von manzenberg Beitrag anzeigen
    4 Bar ist für die Präinfusion schon zu hoch. Da wäre ein Druckminderer sinnvoll.
    Am Mahlgrad liegt es bestimmt nicht, weil ich als Anfänger sehr fein gemahlen habe und mich dann langsam nach oben gearbeitet habe. Bei meinem Einersieb ist es so, dass das Kaffeemehl beim Befüllen des Siebs vor dem Tampern bis ca. am oberen Rand ankommen muss. Nach dem Tampern ist der Siebrand ca. 3 mm blank. Mahle ich feiner, gibt das wüsstestes Channeling da bei mir dann Überextraktion vorliegt. Ich hab letztes Jahr noch mit 10.5g Pumpendruck bezogen und war eigentlich zufrieden. Irgendwie hat sich dieses Jahr einiges verändert, ich weiss jedoch nicht was. Ich traue dem Pumpendruck bei meiner Maschine nicht mehr so richtig, denn es ist eigentlich fast ein Unding, mit 4 Bar Kaffee zu beziehen. Einen Siebträger mit Manometer hab ich auch schon eingesetzt und der zeigt die gleichen Werte wie an der Pumpe.

    Ich finde den Tipp von Klaus mit dem Druckminderer bis jetzt am sinnvollsten. Die Präinfusion an der Cellini war von Anfang an sehr kurz und dauert keine 2 Sekunden. Der Kaffee kommt auch immer ziemlich schnell aus dem Siebträger raus. Für mein Gefühl dürften es schon ca. 4 Sekunden sein, bis der Kaffee so richtig fliesst. Vielleicht ist auch bloss die Düse in der Brühgruppe zu gross.

    Cheers, Martin
    Cheers, Martin

    ROCKET Cellini Pro - MAZZER Mini A - BEHMOR 1600

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