Wasserhärte: Thread Nummer 101
Ich weiss, dass es zu diesem Thema viele Threads gibt, ich habe wohl die meisten gelesen. Trotzdem habe ich eine Verständnisfrage, die sich nach dem lesen eines älteren Threads (2005) ergibt. Ausgangspunkt meiner Recherche war, dass ich seit neuestem aus Sparsamkeitsgründen nicht mehr die original Brita patronen, sondern die nachbauten vom DM markt verwende. Ich wollte deren Wirksamkeit überprüfen und habe mir bei einem Aquarianer einen Karbonhärtetest (Tropftest besorgt).
Frage 1: Welche Härte wird denn vom Wasserwerk angegeben, die GESAMThärte oder die KARBONhärte. Bei uns wird der Härtegrad MITTEL angegebn, das ist wohl zwischen 8 und 14 Grad dH.
Frage 2:Ein Wasserfilter a la Brita (oder Nachbau) entfernt ja die Ca-Ionen und ersetzt sie durch Na-Ionen. Macht dann die Bestimmung der Karbonhärte vor und nach Filterung überhaupt Sinn (da ja bei der Karbonhärte Co3- bzw. HCO3-Ionen bestimmt werden) oder müsste ich nicht zur Bestimmung der Filtereffizienz die GESAMThärte bestimmen (da diese ja Ca- und MG-Ionen bestimmt.
Bei meiner messung ergab sich ungefiltert eine Karbonhärte von 10 und nach Filterung von 8. Also irgeneinen Effekt auf die karbonhärte muss der Filter ja haben.
Ihr seht, ich bin etwas verwirrt. Im Prinzip will ich eigentlich nur den Kalkgehalt reduzieren, um die Entkalkungsintervalle (ist bei einem Zweikreiser ja nicht ganz trivial) hinaus zu zögern. Ph-Wert und so weiter interessiert mich nicht, da das Trinkwasser bei uns (wie fast überall in Deutschland) diesbezüglich von guter bis sehr guter Qualität ist.
Danke für Eure Hilfe
Gruß
Wolfgang
Maschine: Simonelli Oscar (brühdruckreduziert), Mühle: Eureka MCI, Kaffee: Noch in der Testphase (aktuell Mokarico 100% Arabica Bioespresso)
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