Nur das wir uns nicht falsch verstehen: Ich wäre Stammkunde in einem Cafè mit Faema President und kundiger Bedienung. Ich weiß aber leider nicht, wieweit ich dafür fahren müsste

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Gastrohandhebel brauchen einfach länger, mehr körperlichen Einsatz (mach das mal nicht 2-6 mal sondern 100 mal am Tag!) und mehr Aufmerksamkeit während der gesamten Bezugsdauer.
Du kannst den Bezug nicht beenden, wenn es vom Mahlgrad nicht passt, der Siebträger kann grundsätzlich nicht sofort nach dem Bezug herausgenommen und ein neuer gestartet werden. Das heißt eine Zweigruppige ist an der unteren Grenze für eine kleine Gastronomie. Dazu kommt eine gewisse Verletzungsgefahr bei unsachgemäßer Bedienung eines Gastrohandhebels.
Es gab 1961 sehr gute Gründe dafür, warum sich die E 61 so schnell verbreitet haben - und die hatten nichts mit der Ästethik zu tun sondern ausschließlich mit Schnelligkeit, Bedienkomfort und Sicherheit.
Das war für mich selber übrigens auch einer der Gründe (neben der längeren Aufheizdauer bis zum Durchheizen der viel größeren Brühgruppe) mich privat dann doch gegen einen Gastrohandhebel aus den 50ger Jahren und für eine E61 aus den Sechziger Jahren als Hauptmaschine zu entscheiden: Deren Bedienung beherrscht meine an der Materie nur mäßig interessierte LAG halbwegs - da vergleichbar mit einer "modernen" E61.
An einer Gastrohandhebel würde ich mir Sorge machen, was passiert, wenn während des Bezuges das Telefon klingelt und die beste Freundin vor der Tür steht...