Hallo,
nachdem ich mich eine handmühle (Zas Santiago) zugelegt habe, passiert folgendes phenomen. (zuerst etwas vorgeschichte): vorher immer mein kaffee hier in ein gutes kaffee-haus frisch gemahlen bekommen, in ungefähr die richtige mahlgrad. Manchmal hat das tatsächlich gestimmt, und war der kaffee am ersten tag super, nachher eben weniger. Deswegen handmühle (handmühle, weil ein bisschen sparen muss sein!) und die handmühle macht tolle ergebnisse, es kann fein genug mahlen damit mein Gaggia Classic sich verschluckt - und es macht wirklich herrliche tassen winziger espresso mit schöne crema und farbe.
Wo vorher beim von kaffeehaus gemahlenen kaffee immer etwas wasser auf dem puk gestanden hat...
ist der -von mich gemahlenen - puk jetzt trocken, aber völlig zerbröckelt. (beim leerschlagen von PF bleibt viel zurück, es fällt also nicht wie ein kekse raus)
Jetzt hab ich eine frage, weil ich gespannt bin, in welche richtung ich suchen muss? (ich hab schon etwas herumexperimentiert, natürlich, aber das ist ein etwas mühsames prozess, weil vergiss nicht, jeder probe heist 2 minuten mahlen)
- kaffee noch immer zu fein gemahlen?
- schlecht tampen? (zur info, mein tamper ist etwas zu klein, selbstverständlich nicht das original plastick teil!) -> ich habe mit wage geschaut, tampe mit 15 kg, oberfläche von kaffeemehl ist schön gerade und sehr flach...
- druck der gaggia etwas zu hoch / niedrig im kombination mit handmühle?
- ich verwende 14 gram mehl (frischtens gemahlen)
- tassen und maschine vorgeheizt. (nah ja, tasse wird dem puk nichts ausmachen, oder es gibt sowas wie kaffepathie)
Vielleicht weiss einer von euch, welche fehler ich hier mache...
Das ergebnis (espresso) ist schön, hat etwas zu viel helle farben im crema, der kaffee läuft noch etwas schnell, aber nur ein ganz wenig. (22 sec. für 40 ml)
Ich habe schon mal der druck reduziert vom gaggia (da es von fabrik auf pads eingestellt ist mit etwa 12 bar)
danke....


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