Ort: Eine norddeutsche Großstadt. Nach anstrengenden Einkäufen sowie einem Museumsbesuch mit der Liebsten meldet sich der Wunsch nach einem belebenden Espresso. Die "Café-Bar XY" kommt wie gerufen, sieht sehr interessant aus mit ihrem coolen Ambiente, die Gäste sind von angenehmem Äußeren. Das Equipment besteht aus einer dreigruppigen La Cimbali sowie einer großen Mazzer mit Dosierer, ILLY-Kaffee (naja...), hinter dem Tresen eine Barista südländischen Typs - da scheinen ja die Voraussetzungen nicht schlecht zu sein, also hinein.
Wir bestellen zwei Espressi. Die Barista beginnt sofort mit der Arbeit: Siebträger raus, unter den Dosierer, zack, kurz (und schwach) getampert, zack, Siebträger unter die Cimbali, zack, Bezug etwa fünf Sekunden, und - zack - das Ganze noch einmal. Dauert alles in allem eine gefühlte halbe Minute.
Das Ergebnis in der Tasse: dunkelbraune, schwache und blasige Crema, Geschmack leicht verbrannt, irgendwie "alte" Röstaromen, insgesamt zu dünn, aber "schön heiß". Preis pro Tasse 2,10 €. Eine einzige Enttäuschung. Vielleicht nehme ich nächstes Mal eine Cola, da weiß man wenigstens, was man (nicht) hat...
Fazit: "Home sweet home"!


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