Oft sieht man ja folgende Technik beim Tampern:
1. Vor-Tampern mit mäßigem Druck
2. Seitliches Knocken mit dem Ziel, den Überstand von den Seiten des Siebs zu lösen <== hierfür ist ein Knock-Ring am Tamper hilfreich
3. Tampern mit endgültigem Druck
Mir erscheint diese Technik aber nicht unbedingt sinnvoll. Das Risiko, dass beim seitlichen Knocken Risse im Puck entstehen, die beim endgültigen Tampern nicht vollständig repariert werden, ist doch sehr groß? Und ein paar Krümel am Rand des Siebs sollten die Extraktion kaum beeinträchtigen?
Dann gibt es ja noch das "vertikale Knocken", also Aufklopfen auf ein Holzbrett, Tampermatte o. ä.
Positiv finde ich daran, dass sich das Kaffeemehl vor dem Tampern setzen kann. Ich bekomme das aber nie so hin, dass die Oberfläche anschließend plan ist, irgendwie ergibt sich immer eine leicht schräge Oberfläche. Daher streiche ich im Allgemeinen nur das Kaffeemehl am Rand des Siebs glatt (Nord-Süd-Ost-West) und setze dann den Tamper an.
Wie haltet Ihr es mit dem Knocken: Seitlich, vertikal oder gar nicht?
Viele Grüße
Kleefisch


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