AW: Fragen zur Preinfusion
Mit dem Feuchtegehalt hab ich mich umfangreich beschäftigt. Allerdings nicht im Hinblick auf die PI.
Ich stelle entweder direkt nach dem Selbströsten oder spätestens kurz vor dem Verbrauch (was sich bei mir maximal innerhalb von 2 Wochen abspielt) die Feuchte der Bohnen gezielt auf die Raumfeuchte ein.
Wie feucht die Bohnen sind kann man ganz einfach zwar unwissentschaftlich aber extrem effektiv messen.
Einfach einen engen luftdichten Behälter mit durchsichtigem Deckel, Bohnen + kleinen Luftfeuchtemesser rein und warten. Ich benutze einen kleinein digitalen von Conrad für 6€ oder so ähnlich.
Da die Bohnen sich fast so verhalten wie ein Schwamm entsteht dadurch ein Mikroklima im Hohlraum des Behälters der die Feuchte der Bohnen zwar nicht genau aber nachvollziehbar anzeigt.
Mit dem kleinen Luftfeuchtemesser stelle ich ein, einen mit Funk hab ich im Bohnenbehälter und vergleiche das mit der Raumluftfeuchte.
Ich feuchte die Bohnen also gezielt an. Der Mahlgrad wandert bei feuchteren nicht nur merklich sondern gewaltig gegen grob, die gefühlte Pulvermenge im ST (bei genau gleichem Gewicht) wird deutlich mehr.
Die Emulsion beim bezug wird öliger, die Crema besser und der Geschmack runder.
Dabei habe ich aber das Pulver nicht optisch untersucht.
Bei mir kommen nur Bohnen in die Mühle die an die ungefähre Raumluftfeuchte angeglichen sind.
Seitdem muss ich auch meine Mühle (fast) nicht mehr verstellen. Und Einstellungsshots gibt es nur noch beim Bohnenwechsel.
Zum Eigenversuch imho empfohlen. Und erklärt veilleicht auch das PI problem, das ich an meinem Maschinchen leider (noch) nicht nachvollziehen kann.
Gruß
Rolf
LM GS3 MP; Elektra Mini (Bj.93), Elektra Maxi (Bj. 89), TamperBell; Macap MD4; Mahlkönig Vario; Gene CBR-101
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