Da an meiner Entkalkerpatrone ein selbstgebauter Bypass mit Kugelhahn arbeitet um die Härte des Wassers einzustellen bin ich beim letzten Regenerieren auf folgenden Gedanken gekommen:
Wenn man bei der Espressomaschine zwischen Pumpe und Brühgruppe im Kaltwasserbereich mit einem T-Stück das Wasser abgreifen, dieses aus der Maschine herausführen, durch einen Kugelhahn schicken und wieder zurück in die Zuleitung zur Pumpe fördern würde, wäre dann durch eine Justierung des Hebels eine manuelle Drucksteuerung beim Bezug möglich?
In der Slayer wird es irgendwie elektronisch geregelt. Da müsste es aber doch so ähnlich funktionieren.
Bei der Vivaldi knallt der Druckaufbau nach der Präinfusion ganz schön rein (Maschinenmanometer). Am Siebträgermanometer steigt er deutlich langsamer. Video Ich weiß, das irgendwo eine Düse sitzt, die den Druckaufbau am Puck reguliert. Deren Pfeifen hört man immer, wenn der Bezug beginnt und der Siebträger noch nicht vollständig mit Wasser gefüllt ist.
Ich hatte folgende Vorstellung eines Bezugs:
- Kugelhahn vollständig geöffnet
- Bezug starten
- Präinfusion läuft z.B. 8 Sekunden
- Pumpe springt an - Wasser wird quasi nur umgewälzt
- Langsames Schließen des Kugelhahns - Druck steigt langsam
- Kugelhahn vollständig geschlossen - Maximaldruck
- Langsames Öffnen des Kugelhahns - Druck sinkt langsam wieder ab
- Bezug beenden
Theoretisch bräuchte man gar keine Präinfusion. Da die auch bei laufender Pumpe mit dem Hahn steuerbar wäre.
Alles nur sehr laienhaft. Vermutlich braucht man noch ein Rückschlagventil irgendwo zwischen Pumpe und Brühgruppe. Habe da zu wenig Ahnung.
Ich wollte aber mal wissen, ob so etwas technisch möglich wäre.
Gruß
Sebbe


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