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  1. #1
    RolfG. ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard wissenschaftliche antwort auf mahlgradverstellung?

    nachdem ich gestern mal wieder mit gekauften bohnen mir einen espresso zubereitet habe, kam bei mir die frage auf:
    warum muss ich den mahlgrad verstellen, wenn ich eine andere bohnesorte verwende.
    es geht nicht um das ergebnis in der tasse, das ist mir schon klar, es geht darum, warum den mahlgrad verstellen wissenschaftlich betrachtet.
    der abstand zwischen den mahlscheiben bleibt doch unverändert bei bohne a und b, also müßte doch das gleiche mahlergebnis rauskommen, die körnigkeit des gemahlenen gutes sollte doch die gleiche sein, also warum den mahlgrad verändern.
    ich steh ein bißchen auf dem "schlauch" in dieser frage...
    kann das mit der dichte der bohne zusammen hängen?
    spielt der feuchtigkeitgehalt der bohne eine rolle?
    ist das spezifische gewicht auschlaggebend?
    daraus ergebend:
    8 gr. von bohne a sind doch auch 8 gr. von bohne b, also warum veränderung der mahldauer...
    sinnlose fragen, die eine nacht zur schlaflosen nacht macht, die aber auch bei beantwortung nicht die welt verändern.
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  2. #2
    Vincent Kluwe-Yorck ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: wissenschaftliche antwort auf mahlgradverstellung?

    Die Antwort dürfte in Richtung Dichte / Härte der Bohne zu suchen sein plus Einbrandtiefe / Rest-Feuchtigkeitsgehalt.

    Das ist aber keine wissenschaftliche Antwort - bestenfalls eine empirisch gestützte, d. h. begründete Annahme. Für eine wissenschaftliche Untersuchung der Frage fehlen mir schlicht die Apparaturen. Aber die empirisch gestützte Antwort reicht ja vielleicht hin.
    Diagnose: Gigantomechania extremensis . . . Symptomatik: Junior S ist zu wenig – eine ausgewachsene Senior XXL musses sein!

  3. #3
    RolfG. ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: wissenschaftliche antwort auf mahlgradverstellung?

    ich hab mich mal an meine ausbildungszeit zurück erinnert...
    wenn ich einen "klumpen" stahl genommen habe und einen "klumpen" aluminium und beide "klumpen" haben die gleichen abmaße und diese nun in eine hobelmaschine (schleifmaschine) eingespannt habe, und 5 zehntel abgehobelt (geschliffen) habe, dann war der alu.- und der stahlklumpen jeweils um 5 zehntel kleiner.. wo ist der unterschied bei den bohnen schleifen/hobeln/mahlen?
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  4. #4
    Vincent Kluwe-Yorck ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: wissenschaftliche antwort auf mahlgradverstellung?

    Beide Klumpem waren 5/10 kleiner, aber der Alu-Abrieb war weicher.

    Aber zurück zu den Bohnen - Metallabrieb kümmert mich herzlich wenig, solange ich ihn nicht in meiner Mühle finde: Bohnen haben je nach Höhenlage, in der sie gewachsen sind, eine unterschiedliche Dichte / Härte. Beim Bezug müsste daher das Mahlgut ein unterschiedliches Quellverhalten zeigen. Und das signalisiert sich dann bei Dir in Form eines unterschiedlich erforderlichen Mahlgrades.
    Diagnose: Gigantomechania extremensis . . . Symptomatik: Junior S ist zu wenig – eine ausgewachsene Senior XXL musses sein!

  5. #5
    cawa71 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: wissenschaftliche antwort auf mahlgradverstellung?

    Moin,
    du hast ja nicht einen Klumpen sondern jede Bohne ist ein eigener Klumpen. Alle unterschiedlich groß und schwer und wahrscheinlich auch unterschiedlich feucht bzw trocken. Ist halt ein Naturprodukt. Ich denke mal wenn du exakt gleiche Bohnen findest brauchst du die Mühle nicht verstellen. Ich glaub ich verstelle lieber die Mühle als einzelne Bohnen zu vermessen, wiegen und die Feuchtigkeit zu testen.
    Viel interessanter finde ich die Frage warum sich Menschen morgens um 5-6 Uhr damit beschäftigen. Mich eingeschlossen.
    Das wäre auch ne wissenschaftlich interessante Frage.
    Gruß Sascha
    Ich komm der Sache näher!

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  6. #6
    Vincent Kluwe-Yorck ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: wissenschaftliche antwort auf mahlgradverstellung?

    Forscherdrang, Sascha. Der drängt rund um die Uhr!
    Diagnose: Gigantomechania extremensis . . . Symptomatik: Junior S ist zu wenig – eine ausgewachsene Senior XXL musses sein!

  7. #7
    cawa71 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: wissenschaftliche antwort auf mahlgradverstellung?

    Das ist ein wirklich guter Grund.
    Ich komm der Sache näher!

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  8. #8
    RolfG. ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: wissenschaftliche antwort auf mahlgradverstellung?

    Zitat Zitat von Vincent Kluwe-Yorck Beitrag anzeigen
    Forscherdrang, Sascha. Der drängt rund um die Uhr!
    so siehts aus.....
    ob nachts um 02 uhr oder morgens um 05 uhr... hirn will forschen...

    Richtige Abdeckung für die Maschine zur Wärmedämmung
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  9. #9
    KlausMic ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: wissenschaftliche antwort auf mahlgradverstellung?

    Ich denke, es hängt zusätzlich zum Quellverhalten auch etwas von den Eigenschaften der Mühle selbst ab. Man kennt es ja, dass bei sehr feiner Einstellung die Mahlscheiben schon aufeinander reiben, wenn keine Bohnen eingefüllt sind. Füllt man nun Bohnen ein, so drücken diese die Mahlscheiben wieder ein wenig auseinander und es geht wieder. Ich vermute mal, dass dieses "auseinanderdrücken" je nach Beschaffenheit der Bohnen in Nouancen anders ausfällt. Bei harten Bohnen mehr, bei weichen weniger. Also hat man dann bei gleicher Mahlgradeinstellung bei harten Bohnen ein gröberes Mahlgut als bei weichen....
    Ist aber auch nur eine Theorie, die jetzt früh morgens beim (erst) zweiten Espresso entstanden ist. Aber in der Summe werden viele kleinere Aspekte letztendlich zu dem Verhalten beitragen.

    Viele Grüße

    Klaus
    Bezzera BZ09 & Gastroback Mühle advanced pro, Gaggia Evolution & Graef CM80, FE-AR La Peppina, diverse Handmühlen, µC-Elektrogrill-Röster

  10. #10
    awild ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: wissenschaftliche antwort auf mahlgradverstellung?

    Hi ihr Forscher!

    Rolfs Frage suggeriert (wenn ich dich richtig verstehe), dass das Mahlergebnis nach Verstellen der Mühle das Gleiche sei. Aber ist es nicht eher so, dass Bohne A viel feiner gemahlen werden muss, um der Pumpe den ausreichenden Widerstand zu bieten, als Bohne B, deren relativ grob gemahlenes Pulver schon ausreicht?

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