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  1. #1
    MUC
    MUC ist offline Benutzer
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    Standard Wie sicher ist Espresso bei nicht-Trinkwasser ?

    Hallo liebe Gemeinde,

    aus gegebenem Anlass frage ich mich, wie unbedenklich der Genuss von Espresso in Gegenden ist, die keine Trinkwasserqualität in den Leitungen haben.

    Für HX-Geräte habe ich inzwischen (leider) meine Zweifel, ob die kurze Erwärmung auf Brühtemperatur ausreicht, das Wasser ausreichend keimfrei zu machen. Andererseits hätte ich bei Dualboilermaschinen keine grossen Bedenken - leider gibt es von denen im Umkreis keine.
    Meine Frage bezieht sich also v.a. auf die großen Handhebelmaschinen, da ich keine Ahnung habe, wie da die unterschiedlichen Temperaturen für Brüh- und Heisswasser erzielt werden. Also sprich, wie lange das Wasser dort auf Brühtemperatur ist.

    Bevor ich einen weiteren Selbstversuch starte, würde ich gerne Eure Meinungen hören.
    Viele Grüße MUC

  2. #2
    Largomops ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Wie sicher ist Espresso bei nicht-Trinkwasser ?

    Ich denke, dass neben Keimen auch andere Schadstoffe im Wasser sein könnten. Eventuell Blei oder andere Gifte. Da würde dann erhitzen nicht viel bringen. Ich würde sicherheitshalber auf Flaschenwasser umsteigen.
    Gruß aus der Falz, Largomops

    BFC Lira 2-gr, BZ99, CC-PID, Mazzer Mini-E, K3, Demoka M-203, Moccamaster, Gene, HPR

  3. #3
    MUC
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    Standard AW: Wie sicher ist Espresso bei nicht-Trinkwasser ?

    Danke Largomops,
    ist natürlich das beste, wird aber nicht funktionieren. ich werd dann mal präziser:
    Ich bin im Urlaub und würde hier ebenso gerne wie zuhause dem Kaffeegenuß fröhnen. Von Kaffeebars gibt es jede Menge, aber ich habe eben keine eigene Grätschaft vor Ort.

    Andererseits interessiert mich natürlich die prinzipielle Frage, wie das Wasser in der Handhebelmaschine einmal im Dampfkessel zum Aufbau des Dampfdrucks stark erhitzt wird und andererseits Wasser mit Brühtemperatur bereitgestellt wird - mit nur einem Kessel.

  4. #4
    Largomops ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Wie sicher ist Espresso bei nicht-Trinkwasser ?

    Wo bist Du denn in Urlaub, oder hab´ ich was überlesen. Wie gesund sehen denn die Einheimischen aus, die in diesen Bars espresso trinken?
    Gruß aus der Falz, Largomops

    BFC Lira 2-gr, BZ99, CC-PID, Mazzer Mini-E, K3, Demoka M-203, Moccamaster, Gene, HPR

  5. #5
    MUC
    MUC ist offline Benutzer
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    Standard AW: Wie sicher ist Espresso bei nicht-Trinkwasser ?


    Die Einheimischen in den Bars schauen schon gesund aus. Ich bin in Asmara, Eritrea, und hab für mich entschieden, dass die Mägen der Einheimischen einfach anders ticken als meiner.

  6. #6
    awild ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Wie sicher ist Espresso bei nicht-Trinkwasser ?

    Zitat Zitat von MUC Beitrag anzeigen
    Andererseits interessiert mich natürlich die prinzipielle Frage, wie das Wasser in der Handhebelmaschine einmal im Dampfkessel zum Aufbau des Dampfdrucks stark erhitzt wird und andererseits Wasser mit Brühtemperatur bereitgestellt wird - mit nur einem Kessel.
    Ich denke, bei einkreisigen Handhebel-Maschinen sollte die Keimgefahr relativ gering sein:

    Zitat Zitat von KaffeeWiki
    Nun ist es ja so, dass ein unter Überdruck stehender Wasserkessel eine Temperatur von mehr als 100°C haben wird, was ja der Espressobereitung grundsätzlich abträglich ist. Die Brühgruppe übernimmt die Aufgabe, das Wasser auf die angestrebten 90-96°C abzukühlen. Wenn mit der Espressomaschine auch Milch aufgeschäumt werden soll, braucht es im Kessel sogar eine Temperatur von 115-125°, die Brühgruppe muss also schon ganz ordentlich kühlen. Und genau hier, in der Dimensionierung der Brühgruppe, trennen sich die grossen, für den Gastronmieeinsatz bestimmten Maschinen von den kleinen Haushaltsmaschinen.
    Handhebelmaschinen - KaffeeWiki
    Bei anderen Schadstoffen hilft das natürlich nicht.

    LG Andreas
    wild caffè
    Fairer Kaffee. Feine Kost.

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    Ponte Vecchio Lusso 2 | Eureka MDML
    & Obel DSQ

  7. #7
    SanCoffea ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Wie sicher ist Espresso bei nicht-Trinkwasser ?

    müssten denn nicht schon 93 °c Dauertemperatur ausreichen, um halbwegs sicher zu entkeimen? (Mal abgesehen von Bakterien, die sonst nur in Vulkanen und "schwarzen Rauchern" vorkommen)
    Viele Grüße, Harald

    Sancta Coffea

  8. #8
    RolfG. ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Wie sicher ist Espresso bei nicht-Trinkwasser ?

    Bilharziose ist in weiten Landesteilen endemisch, dort Süßwasserkontakt unbedingt meiden!

    laut:

    Auswärtiges Amt - Eritrea: Reise- und Sicherheitshinweise

    ich würde versuchen wasser aus flaschen zu bekommen... unbedingt darauf achten, das die flaschen fest verschlossen sind... ich kenne das aus PNG.. da wurde bier und wasser (lausiger qualität) in flaschen nachgefüllt, deswegen immer darauf achten, auch im lokal beim essen (ausser es ist ein 5 sterne hotel) .......
    Hier werden sie geholfen: http://www.kaffeewiki.de

  9. #9
    MUC
    MUC ist offline Benutzer
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    Standard AW: Wie sicher ist Espresso bei nicht-Trinkwasser ?

    Andreas, ich hab das Forum durchsucht und nach Blaupausen gegoogelt, aber aufs KaffeeWiki bin ich nicht gekommen. Tststs.

    Danke

    Das Wasser wird also zum Brühen von der Gruppe etc. heruntergekühlt und nicht wie beim HX aufgeheizt.
    Nachdem ich hier ja nicht in Rente gehen will, lass ich die Metalle und die anderen Langzeitfolgen mal ausser Acht.

    Dann lass ich die ganzen neumodischen Maschinen links liegen und schau mir stattdessen lieber die bella machina mit Hebel an.

    Geändert von MUC (23.05.2010 um 10:48 Uhr) Grund: bild hinzugefügt

  10. #10
    zamzon ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Wie sicher ist Espresso bei nicht-Trinkwasser ?

    Zitat Zitat von MUC Beitrag anzeigen

    Die Einheimischen in den Bars schauen schon gesund aus. Ich bin in Asmara, Eritrea, und hab für mich entschieden, dass die Mägen der Einheimischen einfach anders ticken als meiner.
    Ich war schon vor vielen Jahren mal fünf Wochen in Eritrea (wo gerade mal kein grösser Krieg war) und habe vielfach Espresso und Cappu in Lokalen in Asmara, Massawa, Assab und noch einigen kleinen Städten getrunken und nie auch nur über Probleme mit dem Kaffeewasser nachgedacht. Hatte damals keine Probleme und habe den Urlaub sehr genossen dort. Das ital. Kolonialerbe hat auch seine guten Seiten. Geniesse Deinen Aufenthalt!

    Z.

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