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Alt 28.05.2010, 18:25
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Standard TamperBell – A Jingle Review Over 5 Rounds

TamperBell – A Jingle Review Over 5 Rounds

Seit ein paar Tagen habe ich nun endlich meinen heiß ersehnten und lang erwarteten TamperBell von ProRista. Ich habe den per E-Mail mehr oder weniger auf Verdacht bestellt bevor der Shop online geht und dafür ca. 90 Euro bezahlt.

Ich möchte meine Eindrücke an dieser Stelle mit euch teilen, da es vielen wohl so geht wie mir... „soll ich oder soll ich nicht?“. Hintergrund ist, dass ich vor zwei Monaten drauf und dran war erneut einen Tamper aus Australien zu ordern, Rolf (EleMac) mich aber um Geduld gebeten hat, da er gerade selbst einen neuen Tamper entwickle dieser bald auf den Markt kommen werde und ich ihm doch die Chance geben solle mir erst seinen vorzustellen. Ich wartete also erstmal brav ab (bin ja gut versorgt mit Tampern und hatte keine Eile).

Ob sich das Warten gelohnt hat? Lest selbst:

Round 1: Der erste Eindruck



Der TamperBell ist wirklich super hochwertig gefertigt, alles vom Feinsten (Griff, Boden, Verbindungsstück) und hat in meiner Ausführung (D54,3mm 1,6mm US Curve; Bubinga Rosenholz Griff, Alumutter 7075 grau) ein stolzes Gewicht von 450g!

Außerdem ist er poliert das man sich daran spiegeln kann (siehe Fotos weiter unten). Er liegt auch ganz anders in der Hand als alle anderen Tamper die ich habe oder hatte, dazu aber später mehr.

Der sozusagen „erste Kontakt“ war ungewöhnlich. Optisch macht der TamperBell schon einiges her. Er ist wirklich außerordentlich schön aber das Gefühl in der Hand war extrem ungewohnt und nicht das was ich erwartet hätte. Rolf meinte zwar dass der Tamper völlig anders in der Hand liegt aber so richtig glauben konnte/wollte ich das erstmal nicht. Ich war mir nicht sicher ob das neue Gefühl gut oder schlecht ist aber es war/ist definitiv anders.

Der Tamper ist erstmal richtig schwer und der Schwerpunkt liegt auch sehr weit unten, dadurch hängt der Tamper wie ein Glöckchen in der Hand. Es ist ein interessantes Feeling und man hat das Gefühl der Griff wäre wie für die eigene Hand angepasst worden, denn auch bei meiner Freundin liegt er auch gut in der Hand. Rolf hat also recht wenn er sagt, der Tamper ist für nahezu alle Handgrößen geeignet. Der erste Eindruck ist also bis auf das etwas „merkwürdige“ (so anders als alles andere) erste Gefühl durch die hohe Qualität und schöne Optik sehr positiv.

Round 2: Maße und Gewicht

Ich habe die Ausführung für die Dalla Corte Mini mit Durchmesser D54,3mm mit der 1,6mm US-Curve (konvexer Boden). Der Tamper wiegt sagenhafte 450g. Er hat nur eine ganz schmale Kante und wie bereits berichtet einen sehr tiefen Schwerpunkt.

Die Gewichte der einzelnen Komponenten seht ihr auf den nachfolgenden Bildern:









__________________
??? - Mazzer Mini E/B & SJ/A
"Having a taste for quality is having a taste for life." (Zino Davidoff)

Geändert von toposophic (11.05.2011 um 14:23 Uhr) Grund: Bahia mit Bubinga Rosenholz verwechselt.
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  #2 (permalink)  
Alt 28.05.2010, 18:25
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Round 3: Das Arbeiten mit dem TamperBell

Wie bereits erwähnt, ist die Haptik und auch das Handling des TamperBells völlig anders und sucht – ohne groß vorweggreifen zu wollen – seinesgleichen.

Anfangs etwas ungewohnt weil doch alle am Markt vertreten Tamper so ganz anders sind. Bei den am Markt befindlichen Tampern ist das Prinzip und der Aufbau im Großen und Ganzen immer der Gleiche. Unterschiedliche Griffe (Größe, Form, Material, ...) und dann ein Teller mit hohem Rand (teilweise auch trapezförmig oder mit Rillen aber irgendwie gleich). Ausnahme ist hier sicherlich der Tamping Tom der auch einen relativ niedrigen Rand hat.

Der TamperBell geht einen etwas anderen Weg. Gleicher Griff für alle nur aus unterschiedlichen Materialien. Das scheint erst etwas verwirrend, da die Handgrößen und Formen der Menschen doch so individuell sind aber die spezielle Form des TamperBells macht dies möglich. Wie bereits erwähnt liegt er bei großen und kleinen Händen gleichermaßen gut in der Hand.

Das hohe Gewicht des Tampers, der tiefe Schwerpunkt und die polierte Oberfläche ermöglichen darüber hinaus neben einem optimalen Sitz im Siebträger auch eine fast selbsttätige Zentrierung und der Spin am Ende des Tampens zum finalen polieren geht fast wie von alleine. Am hochglanz polierten „Fuß“ haftet auch so gut wie kein Espresso-Mehl weil er einfach zu glatt ist. Das Ergebnis ist eine wurderbar getampte Oberfläche die auch dank des konvexen Bodens ein Channelling im 1er Sieb nahezu unmöglich macht.
Was macht denn der TamperBell nun anders oder besser als die andern?

Er liegt erstmal ganz anders in der Hand. Man umgreift den Griff mehr oder weniger mit der ganzen Hand, so dass dieser nahezu vollständig in der Hand verschwindet. Dabei sitzt der Kopf des Griffes bündig in der Vertiefung der Hand Innenseite neben dem Handballen und die Finger ruhen auf dem mächtigen glöckchenförmigen Edelstahl-“Teller/Boden“. Man drückt mit den Fingern und nicht wie vermutet mit der Handinnenseite. Der Handballen unterstützt dabei nur wenn mehr Druck gewünscht ist. Der TamperBell hat auch einen extrem schmalen Rand, mit dem sich beim Spin am Ende die Espresso-Mehl Reste die am Rand vorbeigerutscht sind abschneiden lassen und nebenbei ein Verkanten nahezu unmöglich machen. Die abgeschnittenen Reste fallen dann beim herausnehmen des Tampers nach dem Tampen in den ST und können dann einfach durch einmaliges drehen des Siebträgers ausgeleert werden.

Aber genug der Worte, seht selbst: TamberBell in Action!

Round 4: TamperBell vs. The Big Names

Ich konnte über die vergangen Jahre schon einige Tamper mein Eigen nennen. Sowohl in unterschiedlichen Größen, Formen als auch an unterschiedlichen Maschinen. Vom günstigen Concept Art Tamper von der Stange bis zum hochwertigen und auf Maß gedrehten Pullman Barista. Ich sammelte dabei einige Erfahrungen die es mir ermöglichen zu entscheiden was denn in meinen Augen einen guten Tamper auszeichnet und was er haben muss.

Die wichtigsten Faktoren die einen guten Tamper ausmachen sind, dass er so maßgenau ins Sieb passt wie nur irgend möglich und auch, dass der Boden eine konvexe Form besitzt.

Die konvexe Form ist in soweit wichtig, dass wenn man mit dem 1er Sieb arbeitet (in der Haushaltsumgebung viel häufiger verwendet als das Doppelsieb) das Espresso-Pulver zum einen schön an den Rand gedrückt wird und ein Channelling deutlich vermindert und zum anderen dass sich in der Mitte des Siebes ein Bereich befindet in dem der Puck dann dünner ist aber dafür eine Zone mit stärker verdichtetem Espresso-Mehl entsteht.

Im 1er arbeitet man für gewöhnlich mit 7-9g. Mit 7g im 58er 1er Sieb ist es extrem schwer einen guten Espresso in die Tasse zu bekommen. Mit dem 2er, bei dem man mit 14-18g fährt ist die konvexe Form weniger wichtig. Da sich dort genug Pulver im Sieb befindet und man deutlich mehr Freiheiten hat. Zu diesem Thema steht aber an anderer Stelle im Forum und auch auf den einschlägigen Seiten (Home-Barista, CoffeeGeek, ...) mehr als genug um ein oder gar mehrere Bücher zu schreiben und würde an dieser Stelle am Thema vorbeiführen.

Mein Lieblingstamper von Optik und Haptik ist bisher ganz klar der Pullman Barista, dicht gefolgt vom Reg Barber (beide auf Maß gedreht und mit der US-Curve versehen).

Wieso?

Zum einen sind diese Tamper auf Maß gedreht und liegen darüber hinaus sehr gut in der Hand. Beim Pullman hat man den Vorteil, dass man über die mitgelieferten Spacer (Abstandshalter) die Grifflänge variieren kann und so den Tamper noch besser auf seine Bedürfnisse anpassen kann. Der Pullman besitzt ein Insert am Griff um das seitliche Knocken zu unterstützen ohne den Tamper zu beschädigen.

Meiner Meinung nach ist ein Knocken aber nicht nötig wenn der Tamper optimal auf Maß gedreht ist, da es beim Knocken im Wesentlichen darum geht überstehende Espresso-Mehl Reste am Rand zum Einsturz zu bewegen. Die Fehler die man durch zu starkes Knocken machen kann (bereits feste Puck Struktur aufreißen und damit erst recht Channelling begünstigen, ...) sowie der mir nicht ersichtliche Sinn des Knockens machen das Insert zu einem netten aber unnützen Feature. Abgesehen davon, dass man ein +100 Euro Produkt imho doch nicht so behandeln sollte.

Der Pullman hat zusätzliche eine das Handling begünstigende gummierte Schicht am Fuß (dort wo die Finger aufliegen), die ein Abrutschen verhindert und den Pullman sehr angenehm zu handhaben macht. Pullman bietet auch die Möglichkeit den Tamper auf Maß fertigen zu lassen. Die Handhabung erfordert aber dann ein sehr genaues Arbeiten, da der Tamper aufgrund des hohen Bodens sehr leicht verkanten kann und man sich damit den Puck zerstört. Mit ein wenig Übung ist das aber kein Problem und schließlich unterstützt es das saubere Arbeiten das ich für wichtig erachte. Der Pullman bietet mit seinen seitlichen Kerben neben der Möglichkeit der optimalen Ausrichtung im Sieb, die Möglichkeit eventuell überstehende Espresso-Mehl Reste vom Rand damit aus dem Sieb zu befördern.

Der Reg Barber ist ebenfalls ein guter Tamper. Auf Maß gedreht, schön schwer und liegt bei mir auch recht gut in der Hand. Allerdings sagt mir die Form des Griffes optisch nicht so sehr zu aber der Reg Barber erfüllt wie auch der Pullman alle Kriterien um bei mir ein Rating als guter Tamper zu erhalten. An den Pullman kommt er allerdings nicht ganz heran.

Der TamperBell hingegen hat den Vorteil, dass er sich einfach wunderbar von alleine an unterschiedliche Handgrößen anpasst, ein Knocken ist aufgrund des tiefen Schwerpunkts und einer damit einhergehenden nötigen unnatürlichen Handbewegung (versucht mal mit dem Griff zu knocken wenn ihr den TamperBell in der Hand haltet, das ist nicht so einfach und soll aber bitte auch nicht gemacht werden – das verdient kein Tamper dieser Qualität (weder Griff noch Boden)) praktisch unmöglich und darüber hinaus verkantet der TamperBell wegen des dünnen Randes nicht und schneidet zusätzlich noch die Esppresso-Mehl Reste ab. Außerdem zentriert er sich durch das hohe Gewicht und den tiefen Schwerpunkt beinahe von alleine.

Obwohl der TamperBell nicht auf Wunsch-Maß gedreht erhältlich ist, steht er den großen Namen in nichts nach. Durch die möglichen „Übergrößen/Plus-Größen“ ist man je nach Sieb nur 0,1-0,2mm vom Wunschmaß entfernt und man läuft absolut keine Gefahr den Tamper zu verkanten. Außerdem sind 0,1-0,2mm Durchmesser-Differenz imho genau richtig. Weniger (0-0,1mm) ist schlecht da schwer zu händeln und mehr (0,5-0,Xmm oder -X,Xmm) nahezu unbrauchbar da der Rand und Abstand zum Sieb zu groß wird.

Darüber hinaus liegt er wenn man sich mal an ihn gewöhnt hat sensationell in der Hand.







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"Having a taste for quality is having a taste for life." (Zino Davidoff)

Geändert von toposophic (28.05.2010 um 23:16 Uhr) Grund: Komma-/Zehntelfehler: Sollte 0,1-0,2mm und nicht 1-2mm heißen ;). Danke für den Hinweis.
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  #3 (permalink)  
Alt 28.05.2010, 18:26
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Standard AW: TamperBell – A Jingle Review Over 5 Rounds

Round 5: Fazit

Der TamperBell ist laut Hersteller ProRista in 10.000 verschiedenen Kombinationen erhältlich. Besonders gut daran gefallen mir die vielen Holzsorten als auch vielen bunten Zwischenstücke sowie die Möglichkeit, jeden Griff mit jedem „Teller/Boden“ von 58+mm bis 40,8mm zu kombinieren.

Ich wollte ursprünglich einen Alu-Griff für meinen TamperBell (D54,3mm) aber Rolf meinte, dass dann der Schwerpunkt zu weit nach oben wandert und der TamperBell sein Potential nicht völlig ausspielen könne und auch zu schwer werde. So habe ich mich dann schweren Herzens für Holz entschieden .

Die Alu-Griffe sind wohl nur für die kleinen 40,8er LM 1-er gedacht aber das macht auch Sinn, denn nachdem ich meinen TamperBell mit Holzgriff das erste Mal in der Hand hatte wusste ich was er meinte. An dieser Stellte „Danke Rolf“ .

Die einzigen 2 oder 3 Punkte die ich dem TamperBell eventuell ankreiden könnte sind eventuell der Preis (meine Ausführung kostet ca. 90 Euro) aber Qualität kostet nun einmal und verglichen mit den anderen Premium-Tampern am Markt ist er vergleichsweise günstig (hochwertigste Materialien und ein wirklich großer glöckchenförmiger V2A-Boden/Teller) und die ungewöhnliche Handhabung. Dies ist aber kein Wunder, denn der Tamper ist auch völlig anders als alles was ich bisher so in meinen Händen hatte und mit ein bisschen Übung geht das ganze sogar noch schöner und einfacher als mit den anderen.

Es ist einfach nur ein schönes neues Gefühl. Der polierte Fuß wird wohl mit der Zeit ein paar Arbeitsspuren erhalten und dann nicht mehr den jungfräulichen Glanz wie beim ersten Auspacken behalten aber schließlich soll er nicht nur gut aussehen.

Ich weiß nicht auf was ich mich momentan mehr freue, das Espresso trinken oder die Zubereitung mit dem TamperBell... beides natürlich! . Letztlich ist es eine wahre Freude mit dem TamperBell zu arbeiten und es gibt keinen Grund mehr einen Tamper in USA oder Australien zu bestellen wenn es doch auch in Deutschland möglich ist einen Tamper der Spitzenklasse zu erhalten. Ich finde es jedenfalls schön, dass es „das Besondere haben“ nun auch mit „Made in Germany“ gibt und das in einer Qualität wie sie besser nicht sein könnte.


(+) Optik
(+) Qualität
(+) Haptik
(+) Varianten und Austauschbarkeit

(-) Preis (Qualität kostet nun mal )
(-) Neues Tamping-Feeling (ist innerhalb von 10 Shots verinnerlicht und ich möchte es nicht mehr missen man muss sich aber darauf einlassen)
(-) Der polierte Fuß könnte mit der Zeit aufgrund von Arbeitsspuren optisch ein wenig leiden


Der TamperBell erfindet das Tampen nicht neu aber macht es definitiv zu einem schöneren Step auf dem Weg zum perfekten Espresso.


Da ich dem Pullman Barista 10/10 Punkten (auf der Pullman-Homepage) gegeben habe und der TamperBell nichts schlechter macht als der Pullman sondern eher gleich gut wenn nicht besser, erhält er von mir eine ganz klare Kaufempfehlung.

____________________
Update (10. Mai 2011):
Es ist etwa 1 Jahr vergangen und ich habe viele Erfahrungen mit dem TamperBell machen können.

Zwei Punkte sind mir dabei speziell aufgefallen:
Zum Einen, dass insbesondere Anfänger (Gäste und Freunde die sich mal daran versucht haben) Probleme haben mit dem Tamper gerade zu tampen, da man sich nicht wie beim Pullman an den Einkerbungen oder eben wie bei anderen Tampern an der oberen Kante der Basis orientieren kann. Mit der Zeit wird das besser erfordert aber deutlich mehr Konzentration und Hinschauen als bei anderen Tampern.

Der zweite Punkt, der mir aufgefallen ist und mich inzwischen auch etwas stört ist der relativ große Abstand des Tampers bis zum Siebrand (ist aber Siebabhängig und man könnte dem mit einem kleineren Sieb entgegenwirken). Da die Tamperbell nur in fixen Größen (wenn auch gut abgestufte Zwischen-/Plusgrößen verfügbar sind) angeboten werden, kann es je nach Siebgröße relativ große Differenzen geben.

Meine Siebe sind etwa 54,6 mm (1er) und das 2er sogar noch etwas größer. Zwar schneidet der Rand des TamperBell beim drehen das Kaffeemehl sauber ab und man kann es anschließend durch Umdrehen des ST entleeren aber ich habe festgestellt, dass mein 54,5er Reg Barber die Arbeit nach einem Jahr doch ein bißchen besser macht und nun präferiert zum Einsatz kommt - optimal fände ich den Griff des TamperBell auf der Basis des Reg Barber oder gleich meinen Favorit den neuen und kleineren Pullman Barista.

Inzwischen gibt es den Pullman Barista nämlich auch für die kleineren Siebgrößen (Dalla Corte, La Spaziale, usw.) und von daher ist der TamperBell auch nicht mehr meine erste Wahl. Zwar greife ich hin und wieder noch zum TamperBell (je nach Lust und Laune) aber insgesamt erfolgt eine Abwertung um einen Punkt (10 auf 9).

edit: Wie ich heute auf der ProRista Seite entdecken konnte, gibt es den TamperBell nun auch in den weiteren Dalla Corte Größen 54,5 und 54,75 mm. Vielleicht würde mein Einjahres-Rückblick mit der 54,5er Base etwas anders ausfallen - jedoch bleibt das etwas schwierigere gerade Tampen für Anfänger und 9 Punkte sind sicher kein schlechter Wert.

Es bleibt definitiv ein tolles Produkt, das aus einem tollen Forum heraus entstanden ist und nach wie vor eine klare Kaufempfehlung erhält.
____________________

Rating: 9 out of 10



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Geändert von toposophic (10.05.2011 um 19:25 Uhr) Grund: Update
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  #4 (permalink)  
Alt 28.05.2010, 18:45
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Standard AW: TamperBell – A Jingle Review Over 5 Rounds

Toller Bericht, vielen Dank.
Ich kann deine Begeisterung nur teilen. Leider hatte ich nicht die Möglichkeit ihn mit anderen hochwertigen Tampern zu vergleichen. Aber ich bin auch zu 100% damit zufrieden.
Für mein 2er Sieb werde ich mir wohl noch einen "planen" mit Alu-Knauf holen. Einfach nur so weil er mir so gut gefällt. Und weil mir die Wahl zw. Alu u. Holz sehr schwer fiel.
Und um einen Tamper mit einem etwas anderen Schwerpunkt zu haben. Dann kann ich in Ruhe vergleichen welcher mir auf Dauer besser gefällt!
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  #5 (permalink)  
Alt 28.05.2010, 18:59
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Standard AW: TamperBell – A Jingle Review Over 5 Rounds

Sehr schöner Bericht und absolut zutreffend. Ich habe den TamperBell vorigen Freitag von Rolf mitgebracht bekommen (nicht für lau !!! ) und seit dem im Einsatz.

Die Woche war einiges los im Espresso-Loft und so habe ich ca. 90 Espressi mit dem neuen Tamper hinter mir.
Das Handling ist wirklich Ruck-Zuck erlernt und das Resultat bei meiner Ausführung (58,5 mm - Plan) spricht für sich.

Saubere, genau plane Puckoberfläche ohne hochstehende Ränder, daß sogenannte abschneiden der evtl. noch verbleibenden Phase funktioniert perfekt.

Der Pullman Tamper ist für ungeübte eindeutig schwieriger im 14 gr. Sieb zu handhaben, da er leicht verkannten kann (wegen der Dicke der Tamperplatte)

Der POM Griff meines TamperBell liegt sehr schön in der Hand und ist von der Haptik her sehr angenehm.

Ein genialer Tamper aus deutscher Fertigung den ich wirklich empfehlen kann.

Grüße
Ralf
__________________
Hinweis: German Distribution Slayer Professional Espresso / Espresso Loft Equipment: SLAYER Two Group - Versalab M3 Grinder - Mazzer Robur E - Brita Purity Quell ST
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  #6 (permalink)  
Alt 28.05.2010, 20:10
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Standard AW: TamperBell – A Jingle Review Over 5 Rounds

Ich war ja eigentlich bei der Pullman Sammelbestellung dabei. Daher freut mich der Bericht besonders, da du ja beide direkt vergleichen konntest!
Nun weiß ich, dass ich wohl die richtige Entscheidung getroffen habe!!!
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  #7 (permalink)  
Alt 28.05.2010, 20:31
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Standard AW: TamperBell – A Jingle Review Over 5 Rounds

Ich sehe beide Tamper (Pullman und TamperBell) auf einem Level. Es ist aber eine Frage des Geschmacks (sowohl optisch als auch von der Tamper-Technik) die die Entscheidung bringt.

Der Pullman ist im Moment bei den außerordentlich tollen Wechselkursen leider extrem teuer. Außerdem hat man bei Pullman immer die Gefahr des unversicherten Versands (Daumen Drücken angesagt), da das aus Australien nicht angeboten wird.

Da ich den Pullman an der Dalla Corte nicht nutzen kann (58mm vs 54mm) und ihn trotzdem behalten habe, spricht das dafür, dass ich ihn sehr mochte. Außerdem weiß man nie was für eine Maschine die Nächste ist .

Ich hatte auch schon nen Torr-Tamper (Makassar-Ebenholz Griff, Plan-Trapez Boden, 58mm) der super verarbeitet ist aber vom Handling allen anderen doch etwas hinterherläuft. Mag sein, dass es damals noch keine 58+ gab und der Abstand zum Siebrand zu groß war. Ich hatte auch das Problem dass ich ungesehen und ungefühlt die Entscheidung zwischen Classic und XS treffen musste, das ist beim Pullman Barista und beim TamperBell deutlich einfacher . Dazu kam, dass der Teller direkt ins Holz geschraubt war, was wunderbar gehalten hat, aber man hatte immer Angst dass wenn man den zu oft raus- und wieder reinschraubt das Gewinde leidet. Aber dafür gibts ja jetzt den Torr Barista mit Edelstahleinsatz.
__________________
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  #8 (permalink)  
Alt 28.05.2010, 20:59
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Standard AW: TamperBell – A Jingle Review Over 5 Rounds

Wenn ich darf?
Gerade schien die Sonne so schön auf den Balkon:







Leider leidet bei mir immer die Fotoqualität durch die große Kompremierung.
Oder durch den upload.
Womit habt ihr die besten Erfahrungen gemacht? (sorry OT)
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  #9 (permalink)  
Alt 28.05.2010, 21:23
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Standard AW: TamperBell – A Jingle Review Over 5 Rounds

Zitat:
Zitat von dexxter Beitrag anzeigen
Leider leidet bei mir immer die Fotoqualität durch die große Kompremierung.
Oder durch den upload.
Womit habt ihr die besten Erfahrungen gemacht? (sorry OT)
Dann will ich mal in einem kurzen Posting mit dem OT weitermachen, aber hoffentlich hilfreich.

JPGs/JPEGs können ja bekanntlich in verschiedenen Kompressionsstufen abgelegt werden. Praktisch alle Gratis-Bildprovider verwenden ein Programm wie z.B. ImageMagick, um die hochgeladenen Bilder per PHP-Script zusätzlich zu komprimieren. Das spart Speicherplatz und Upload-Bandbreite. Auch picr.de nimmt eine Kompression vor, aber nicht in so hohem Grad. Ich pflege die Bilder selbst auf die passende Größe umzurechnen (fürs Kaffee-Netz: max 800px Breite). picr.de reduziert die Qualität immer noch etwas, aber in erträglichem Maß.

Die Modifikation wird augenfällig, wenn Du die Größe in kB des hochgeladenen Bilds bei Dir auf dem Rechner vergleichst mit dem beim Provider (per Rechtsklick im Browser - Eigenschaften).

nK
__________________
Izzo Alex Duetto #0028 · Baby Gaggia 1986
Rancilio Rocky D · 3 x Gaggia MDF
Gene CBR-101 · Hearthware Precision

• 70er Jahre: Turmix TX10 & Turmix 808
• 80er/90er Jahre: Baby
Gaggia / diverse Classic / diverse MDF
• 2007 Gaggia Titanium, ECM Technika-III
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  #10 (permalink)  
Alt 28.05.2010, 21:41
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Standard AW: TamperBell – A Jingle Review Over 5 Rounds

Merci,

werde ich mal testen!
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