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Umfrageergebnis anzeigen: Wie oft mußt Du den Mahlgrad Deiner CM80 verstellen?
Selten oder nur bei Bohnensortenwechsel 13 81,25%
Häufig, auch ohne die Bohnensorte zu wechseln 3 18,75%
Teilnehmer: 16. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #1 (permalink)  
Alt 01.06.2010, 21:10
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Standard Erfahrungen mit CM80: Konstante Mahlergebnisse?

Hallo,
in einem anderem Thread Keine konstanten Ergebnisse schon thematisiert, möchte ich eine Umfrage über die Erfahrungen mit der Graef CM80-Mühle starten.
Ursache ist mein Problem mit der Mühle konstante Mahlergebnisse zu erreichen, sodass ich die Mühle ständig verstellen muss.
Da sich ergeben hat, dass ich mit dem Problem wahrscheinlich nicht alleine dastehe, würde ich gern wissen, wem das auch so geht.

Voraussetzung ist natürlich eine eingemahlene Mühle.
Ich selbst reinige meine ca. 1x wöchentlich. Nach dem Verstellen des Mahlgrades mahle ich oft etwas für den Abfall, aber versuche auch möglichst viel Kaffeemehl aus dem Totraum herauszuklopfen.
Tatsächlich muss ich den Mahlgrad jedoch sehr häufig ändern, obwohl ich dieselbe Bohnensorte verwende. Dabei muss ich sowohl mal feiner als auch wieder gröber stellen.
Den Einfluss des Wetters halte ich inzwischen für zu gering. Das Bohnenalter hat keinen Einfluss.
Zumindest in der Verstellhäufigkeit, die hier vorliegt.
__________________
Viele Grüße,
Anke

BZ10 & Quamar M80E
French Press & CM 80

Geändert von Anke B. (02.06.2010 um 08:45 Uhr) Grund: Linkeinbau
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  #2 (permalink)  
Alt 01.06.2010, 21:19
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Standard AW: Erfahrungen mit CM80: Konstante Mahlergebnisse?

Ich habe genau die umgekehrte Erfahrung gemacht. Set ich die CM80 habe, muss ich sehr wenig nachjustieren. Selbst bei einem Bohnenwechsel spielt sich alles innerhalb von 2-3 Mahlgraden ab.
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  #3 (permalink)  
Alt 01.06.2010, 21:22
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Standard AW: Erfahrungen mit CM80: Konstante Mahlergebnisse?

Hallo,

sowohl Alter als auch Luftfeuchtigkeit haben einen enormen Einfluss. Das mal gröber/feiner Phänomen rührt daher! Warum jede Woche reinigen und zerlegen? Vielleich verstellt sich dabei auch noch etwas. Unabhängig davon erachte ich das als absolut überflüssig und unnötig. Sorry!

Das bissel Pulver im Totraum ist bei mehreren Bezügen am Tag zu vernachlässigen. Nur wenn da mehrere Stunden zwischen liegen kann man mal die ersten 3g in den Abschlagkasten mahlen .

Wenn das schon in nem anderen Thread thematisiert wurde warum nicht dort anknüpfen?

Grüße
Markus
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  #4 (permalink)  
Alt 01.06.2010, 21:27
bus bus ist offline
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Standard AW: Erfahrungen mit CM80: Konstante Mahlergebnisse?

Nur 1 x pro Woche sauber?
Ich nehme einen Pinsel. Und ab & zu sauge ich drinnen Staub / ähh Pulver.

Meine CM80 ist offenbar mahlgradschwankungsproblemfei.
Deswegen nehme ich mal nicht an der Umfrage teil.

Besonders ölige Bohnensorten verlangen anschließend in jedem Fall Putzarbeit.

Das mit dem Wetter schätze ich als Hokuspokus ein.

mahlerische Grüße, der bus
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  #5 (permalink)  
Alt 01.06.2010, 21:40
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Standard AW: Erfahrungen mit CM80: Konstante Mahlergebnisse?

Bzgl. Hokuspokus:
Wolfredo Blog Archive Mahlgrad
Wolfredo Barista Dance
Luftfeuchtigkeit und Mahlgrad
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  #6 (permalink)  
Alt 02.06.2010, 08:51
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Standard AW: Erfahrungen mit CM80: Konstante Mahlergebnisse?

Ich kenne den Totraum von anderen Mühlen nicht, aber wenn ich meine Mühle reinige, bin ich jedes Mal froh, dass ich es getan habe, weil so viel Kaffeemehl darin klebte, das aufgrund der Konstruktion nicht mehr in den Mahlrüssel geraten wäre.
Ich habe auch Mühe, es aufgrund der Hinterschlüsse mit dem Pinsel überhaupt richtig zu entfernen.
Zwar bekomme ich es immer hin, denke jedoch dabei an das ranzige Kaffeepulver, das andernfalls ewig in der Mühle verbleiben würde.
__________________
Viele Grüße,
Anke

BZ10 & Quamar M80E
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  #7 (permalink)  
Alt 02.06.2010, 15:56
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Standard AW: Erfahrungen mit CM80: Konstante Mahlergebnisse?

Wie reinigt ihr denn die Graef? Einfach nur den oberen Träger abdrehen und dann absaugen und am Kegel vorbeipinseln oder auch den Kegel rausschrauben?

Habe eben mal meine nach 1 Monat und 1kg ohne Reininigung aufgeschraubt und war wie gelähmt und auch erschrocken... Da war nämlich nichts - wie erwartet. Sicher mag das am groben Mahlgrad liegen aber ich habe sie eben auf Espresso-Einstellung zurückgebaut und werde das jetzt mal testen und dann zu gegebener Zeit berichten allerdings hat sie Barista auch schon ein paar Wochen im Einsatz und scheint glücklich.

Selbst bei meiner Mazzer Mini E, die ich schon 2 Monate nicht mehr offen hatte war nichts zu sehen. Klar am Rand setzen sich wie hier auf den Bildern von Vincent kleinere Partikel in die Ritzen aber da gammelt und schimmelt nichts und es riecht auch nicht ranzig. Siehe auch hier.

Wenn ich das immer sauber halten wollte, dann müsste ich ja mehrmals die Woche alles aufschrauben und putzen. In einer Bar wäre das sogar täglich angesagt bzw. bei nem Durchsatz verglichen mit dem Haushaltsvolumen von euch/uns mehrmals am Tag... Das ist sowas von unnötig.

Klar, wenns ranzig riecht oder gammelt ist das was anderes aber das ist bei mir bisher nie der Fall gewesen und ich achte sehr auf mein Equipment und habe das nicht erst ein paar Wochen oder Monate.

Ihr tauscht doch auch nicht wöchentlich eure Schläuche in der Maschine oder reinigt ständig die Kupferrohre obwohl da Wasser und Wärme (optimale Brutbedingungen für Keime) zusammenkommen. Da wäre es sicher eher angebracht.

Ich verstehte wirklich nicht wie man die Mühle minimum 1x eher 2x die Woche reinigen muss und spätestens beim Bohnenwechsel? Was nehmt ihr denn da für Bohnen die euch die Mühle versiffen?

Es reicht definitiv 1x im Monat, oder meinetwegen auch seltener wenn nichts riecht, die Mühle gründlich zu reinigen mit aufschrauben und ausbürsten, ... das volle Programm eben und zwischenzeitlich öfter mal aussaugen. Kann man bequem von oben und im Mahl/Auswurfschacht machen und gut ist. Der Sauger holt doch eigentlich alles raus was da so rumliegt (eben außer die festgebackenen kleinen Ritzenfüller). Und wenns denn mal ranzig duftet dann muss man da eben öfter ran. Dazu einfach den eigenen Rüssel/Zinken aka Riechorgan bzw. Nase reinhalten und schnuffeln. Ich bin auch sehr auf Sauberkeit bedacht aber irgendwo gibts Grenzen.

Wenn ich hier dann gehäuft lese die Graef sei nicht gut und die ist an allem Schuld dann versteh ich euch wirklich nicht mehr. Wenns in der Tasse nicht passt muss es ja die böse böse Mühle oder gar die Maschine sein... Die verstellt sich von alleine oder mahlt nur noch grob, ... Immerhin hat die 120 Euro gekostet. Es kann aber auf Dauer einer Mühle, die nicht wie ein Panzer gebaut ist (Gastromühle), nicht gerade dienlich sein, die gefühlte 50-150x im Jahr zu zerlegen (1-3x die Woche). Ich hatte schon die ein oder ander Mühle und auch Maschine und bin der Meinung, dass die Graef sicher nicht schlecht ist und vor allem nicht zu diesem Preis. Das muss man sich doch einfach mal vor Augen halten. Das ist für unser Hobby eine super günstige Einsteiger-Mühle die ordentliche Ergebnisse liefert. Die Australier sind doch mit der Sunbeam EM0480 (baugleich) auch seit Jahren zufrieden. Natürlich kommt sie qualitativ und von der Haptik nicht an ne Mazzer ran aber da sprechen wir auch von ner ganz anderen Preisklasse.

Dann gibts da noch so Hokuspokus Geschichten dass es nicht am Wetter und der Luftfeuchtigkeit liegen kann und sich die böse Mühle von alleine verstellt haben muss...
Dazu gibts neben meinen eigenen Beobachtungen genug Threads als auch erfahreren Nutzer des Forums und Röster die das Gegenteil belegen. Manch einer verstellt auch mehrmals täglich (der Barista nicht die Mühle von allein ) den Mahlgrad.

Aber ich möchte hier keinen bekehren und in seiner Meinung vom Pfad der Wahrheit abbringen und werde mich deshalb aus dieser Diskussion erstmal ausklinken und hier so wie auch per PN keine weiteren Grundsatzdiskussionen fortführen.

So what alsways a good shot und im Zweifel wars die Graef .

Gruß
Markus

edit:
-----

So die ersten Shots mit der Graef und den Fratello Bohnen (Competition Roast) sind gemacht. 20-25ml in 30 Sekunden. Habe wieder die "Werkseinstellung" mit den 3 U-Scheiben hergestellt musste dann aber bis auf Stufe 2 runter. Der Fratello braucht es aber auch sehr sehr fein. Wenn man noch feiner wollte müsste man sich von Graef eine weitere U-Scheibe kommen lassen und mit 4 fahren. Das machen die auch anstandslos wie an andere Stelle geschrieben wurde und ich habe hier inzwischen auch insgesamt 5 Stück liegen (habe mir 2 weitere schicken lassen denn man weiß ja nie ). Wüsste allerdings nicht welcher Espresso es noch viel feiner bräuchte also kann man damit ersteinmal leben.

Meine bisherige Meinung ist, dass die Graef auch bei Espresso sehr schnell mahlt. Geschmacklich merke ich Unterschiede zu den Mazzern aber da möchte ich erst einen Blindtest machen und mich dann an anderer Stelle äußern. Wenn der ST ganz voll gemahlen wird fängt sie an zu sauen, da dann der Espresso am sich im ST bildenden Berg abprallt. Es hält sich jedoch in Grenzen.

Freue mich jedenfalls auf einen Langzeittest und alles was da so auf mich zukommt. Die ersten Shots habe ich alle im Blindsieb gemacht und konnte so wunderbar sehen wie er läuft. Optisch war nichts zu bemängeln und nach 2 Bad-Shots hatte ich auch schon den Mahlgrad gefunden. So kanns weitergehen.
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Geändert von toposophic (02.06.2010 um 18:09 Uhr) Grund: Erste Graef Espresso Shots
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  #8 (permalink)  
Alt 02.06.2010, 21:56
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Standard AW: Erfahrungen mit CM80: Konstante Mahlergebnisse?

Ich habe nie behauptet die Graef sei nicht gut. Ich habe lediglich mein Problem beschrieben und versuche die Ursache herauszufinden.
Wenn sich nicht schon andere gemeldet hätten, die scheinbar dasselbe Phänomen beobachtet haben, hätte ich die Umfrage auch sicherlich nicht angefangen. Es kann ja schließlich sein, dass es eine Charge gibt, bei der dieses Problem auftritt.

Auf dem häufigen Saubermachen rumzuhacken ist finde ich außerdem nicht richtig. Ich habe nur gesagt wie oft ich es mache und warum.
Die Mühle geht dadurch nicht kaputt (Um Deine Frage zu beantworten: ich pinsele um den Mahlkegel herum.) und welche Nachteile sich ansonsten ergeben sollten, ist mir schleierhaft. Wenn man mit weniger Aufwand auch glücklich ist: Schön.
Ausschlaggebend war für mich die Empfehlung des Herstellers in der Anleitung zu so häufiger Reinigung und die besagten eigenen Erfahrungen bzgl. festgebackenem Kaffeemehl.
__________________
Viele Grüße,
Anke

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  #9 (permalink)  
Alt 02.06.2010, 22:33
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Standard AW: Erfahrungen mit CM80: Konstante Mahlergebnisse?

Wohlwissend dass ich mich wiederhole, der Mahlgrad hängt gewaltig mit Luftfeuchte (Wetter) und Alter der Bohnen zusammen, das ist kein Hokuspokus!

Der Hersteller schreibt auch Espresso Mahlgrad 10-15 (Seite 15 Bedienungsanleitung).
Bin im Moment bei 2... muss dann wohl auch falsch sein .

Mahl ehrlich dieses rumgepinsel auf dem Boden um den Kegel herum ist doch lästig (kaum Platz und man kommt nicht überall hin) lässt sich doch einfacher und sauberer mit Aussaugen bewerkstelligen und wemm man die Mühle richtig putzen möchte sollte auch mal der Kegel rausgeschraubt werden, denn unter diesem bzw. am Randspalt sitzen auch die ein oder anderen Krümel und wenn schon nach ner Woche der Totraum ranzig bzw. mit festgebackenem Kaffeemehl voll ist möchte ich nicht wissen wie es dann erst am länger nicht oder noch nie gereinigten Kegel aussieht.

Eines habe ich über die Jahre gelernt, es liegt in den wenigstens Fällen am Equipment sondern meist an der Person die davor steht und die Sachen bedient.
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  #10 (permalink)  
Alt 03.06.2010, 06:40
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Standard AW: Erfahrungen mit CM80: Konstante Mahlergebnisse?

Zitat:
Zitat von toposophic Beitrag anzeigen

Der Hersteller schreibt auch Espresso Mahlgrad 10-15 (Seite 15 Bedienungsanleitung).
Bin im Moment bei 2... muss dann wohl auch falsch sein .

Dann fehlt noch eine Unterlegscheibe, mit der bist Du etwa sieben Stufen höher, d.h. bei 9. Das passt dann.
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