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  1. #1
    stefanus28 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Filterkaffee - Probleme

    Seit einiger Zeit habe ich als Alternative zu Espresso eine Kombination aus einer alten Handmühle und einem Porzellanfilter. Aber irgendwie komme ich damit noch nicht so ganz zurecht.

    Meine Vermutung: Vielleicht ist die Mühle nicht mehr das Gelbe vom Ei. Um mein Problem zu verdeutlichen, füge ich hier mal ein Foto bei, das den Filter nach Bezug zeigt.

    - frisch gerösteten Kaffee zum lokalen Röster
    - Wasser ein wenig abkühlen lassen, Pulver anfeuchten, ca. 30s einwirken, dann Filter Halbvoll fülllen (für 1 Tasse).

    Vom Geschmack her bin ich noch nicht überzeugt. Aber das Bild dürfte wohl für sich sprechen: von ganz groben Stücken bis zu schlammigen Bereichen.



    Wer weiß Rat? Vom Durchfluss her kann ich sagen, dass es in der ersten Hälfte noch flüssig läuft, danach stockt.

  2. #2
    Bubikopf ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Filterkaffee - Probleme

    Das ist offensichtlich ein Mühlenproblem, extrem breite Partikelgrößenstreuung.
    Gruss Roger

  3. #3
    cuse ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Filterkaffee - Probleme

    Zitat Zitat von Bubikopf Beitrag anzeigen
    Das ist offensichtlich ein Mühlenproblem, extrem breite Partikelgrößenstreuung.
    Gruss Roger
    Würde ich auch so sehen. Außerdem wird die Einwirk-und Durchlaufzeit nicht ausreichen, um die Aromastoffe aus den großen Partikeln zu lösen.

    Gruß cuse
    ...

    ansonsten halte ich es wie dieter nuhr: »Das Paradies ist der Ort, wo Hunde bei der Straßenreinigung arbeiten und ich auf den Bürgersteig kacken kann«
    oder besuche whiskycuse


  4. #4
    stefanus28 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Filterkaffee - Probleme

    Hab auch schon fast die Mühle befürchtet. Frisch gemahlen schaut das Bohnenbild optisch gar nicht schlecht aus, aber das Ergebnis spricht da was anderes.

    Dann probier ich einfach mal die Compak Mühle für Filterkaffeebohnen aus (zum Vergleich), wenn die Espressobohnen leer sind. Muss mich aber bei der Compak erst mal auf den einigermaßen richtigen Mahlgrad einpendeln.

  5. #5
    cuse ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Filterkaffee - Probleme

    Na dann viel Erfolg.

    P.S., was macht denn Dein verbogenes QM-Sieb?
    Ein Bild (über PN, oder im entsprechenden Thread) würde mich echt mal interessieren.

    Gruß cuse
    ...

    ansonsten halte ich es wie dieter nuhr: »Das Paradies ist der Ort, wo Hunde bei der Straßenreinigung arbeiten und ich auf den Bürgersteig kacken kann«
    oder besuche whiskycuse


  6. #6
    Walter_ ist offline Moderator
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    Standard AW: Filterkaffee - Probleme

    Zitat Zitat von stefanus28 Beitrag anzeigen
    Hab auch schon fast die Mühle befürchtet. Frisch gemahlen schaut das Bohnenbild optisch gar nicht schlecht aus, aber das Ergebnis spricht da was anderes.

    Dann probier ich einfach mal die Compak Mühle für Filterkaffeebohnen aus (zum Vergleich), wenn die Espressobohnen leer sind. Muss mich aber bei der Compak erst mal auf den einigermaßen richtigen Mahlgrad einpendeln.
    Du kannst auch ein feinmaschiges Küchen- oder Teesieb nehmen und den handgemahlenen Kaffee damit sieben. Das funktioniert meist ziemlich gut...
    fa' zoccu hai di fari e li fatti d'àutru nun guardari....

  7. #7
    MUC
    MUC ist offline Benutzer
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    Standard AW: Filterkaffee - Probleme

    Hallo Stefanus,
    bin auch zum Freund von Filterkaffee geworden u verwende meist meine zassenhaus, die auch sehr unterschiedlich grosse Partikel erzeugt. Das tut dem Geschmack aber im vergleich zur Makap keinen grossen abbruch.
    Seit kurzem benutze ich einen Clever Coffee Dripper - der ist super. Eigentlich ein ganz normaler Filterhalter mit dem Unterschied, dass das Wasser erst abfliessen kann, nachdem er auf eine Tasse gesetzt wird u ein Verschluss aufmacht. Wird also alles leicht reproduzierbar.

    Bei der Temperatur bin ich mir aber immer unsicher, da ich noch kein passendes Thermometer hab. Wie lange lasst Ihr denn den Topf (mit/ohne Deckel) so von derPlatte bis ihr von etwa 92 Grad ausgeht?

    VG

  8. #8
    Walter_ ist offline Moderator
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    Standard AW: Filterkaffee - Probleme

    Die Feinstpartikel geben dem Kaffee mehr Körper, was allerdings zu Lasten der Nuancierung und Komplexität geht. Ich mahle auch für Filter etwas gröber bzw. siebe den Feinstaub aus. Das gibt dann insgesamt eine gleichmäßigere Extraktion...


    Click to enlarge
    fa' zoccu hai di fari e li fatti d'àutru nun guardari....

  9. #9
    StefanW ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Filterkaffee - Probleme

    Ich habe erst wenige Male von Hand ca. 1l gefiltert. Das hat ganz gut funktioniert, glaube ich. Aufgegossen habe ich nachdem es nicht mehr sprudelte. Deshalb hier einige zum Thema passende Fragen.

    Sind die hier erwähnten 92° nicht etwas niedrig, oder ist das die Temperatur nach dem das Wasser nicht mehr sprudelt?

    Muß ein Porzellanfilter vorgewärmt werden?

    Ist die Einwirkzeit bei nur einer Tasse lang genug?

    Gibt es Filter die eine passende Durchlaufzeit für eine Tasse ermöglichen?

    Grüße
    Stefan
    Grüße
    Stefan


  10. #10
    stefanus28 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Filterkaffee - Probleme

    Ich habe einen Wasserkocher von Krups, bei dem innen die Heizspiralen sind. Mit dem Bratenthermometer habe ich einmal nachgemessen und festgestellt, dass ich erst nach über 1,5 min (genau waren es 1:50s) bei etwa 90 Grad Wassertemperatur war. Seitdem ich dies weiß, lass ich nach dem Kochen etwa 30-60s Zeit verstreichen, befeuchte dann das Kaffeemehl und schütte nach etwa weiteren 30s den Rest auf.

    Gleich nach dem Kochen lass ich einfach ein wenig Kochwasser durch den Porzellanfilter in die Tasse fließen, somit ist beides aufgeheizt.

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