Ascaso i-Mini. Schnell, klein, günstig, und im Gegensatz zur Demoka landet der Kaffee komplett im ST, statt in der näheren Umgebung gleichmäßig verteilt zu werden.![]()
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Gaggia CC + Ascaso i-mini
Bezzera BZ 07 / Mahlkönig Vario 2G
Hi, also am Brühdruck brauchst du meiner Einschätzung nach genausowenig rumdrehen wie bei der Temperatur.
Warum ? Der Hersteller hat ja eine Espressomaschine gebaut.
Er weiss dass wenn er eine 15 bar Pumpe einbaut, nicht 15 Bar der Brühdruck sind, sondern dass in Abhängikeit von Bohne und Mahlgrad gewährleistet ist dass ca. 9 Bar beim Brühen erreicht werden können.
Dies gelingt bei einer auf 9 Bar reduzierten Pumpe nur beim Blindsieb.
Bei der Temperatur ist es ähnlich, 121 Grad entsprechen 1 Bar Überdruck.
So nun kommt noch die Leitung, die Pumpe, der Brühkopf, und schon bist du herunten (93 ?)
Erst wenn verschiedene Bohnen die Tendenz zu verbrannt oder sauer haben, sollte man korrigieren.
BK
Geändert von Bohnenkönig (26.07.2010 um 09:43 Uhr)
Pavoni 1 el / Behmor 1600
falsch. an der pumpe wird nichts reduziert, die bleibt, wie sie ist.
eine pumpe kann in abhängigkeit der aktuellen flussrate immer nur einen bestimmten druck aufbauen. sobald wasser fließt, können mit einer standard ulka ex5 keine 15bar mehr erreicht werden.
die meisten pumpen erreichen bei 1ml/s (1 espresso) etwa 12-13bar. bei 2ml/s (2 espressi parallel)
ereichen sie noch etwa 10-11bar. möchte man gern sowohl den einzelnen als auch den doppelten espresso bei 9-10bar genießen, braucht man ein expansionsventil, das genau so viel wasser ablässt, dass die pumpe nur noch 9-10bar* aufbauen kann. entweder dieses ventil ist schon eingebaut und entsprechend eingestellt, oder man muss es selbst einstellen, oder man baut selbst eins ein. oder man lässt es bleiben und findet sich mit dem mehr oder weniger zu hohen brühdruck ab.
bei kleinen einkreisern a la gaggia evo, saeco aroma wird stattdessen durch ein rückschlagventil ein konstanter wert vom druck abgezogen. dadurch kann man hier nicht den gleichen druck für einen einzelnen espresso und einen doppio erreichen, da bleiben immer rund 2 bar unterschied. hier hat man also tatsächlich eine druckreduktion, im gegensatz zur o.g. druckbegrenzung.
mit der temperatur ist es ähnlich: entweder man lässt sie, wie sie ist, und sucht sich bohnen, die dazu passen oder man passt die temperatur den gekauften bohnen an. dadurch hat man eine drei bis vier mal größere auswahl. jeder laie schmeckt den unterschied zweier tassen espresso, die bei sonst gleichen parametern(!) mit 1-2°c unterschied gebrüht wurden, wenn man sich nahe an der idealtemperatur bewegt.
gruß, max
* abhängig von der baugröße des expansionsventils kann der druck mit blindsieb etwa 0,5bar über dem druck beim doppio liegen. bei einem solchen ventil würde man also etwa 10bar mit blindsieb einstellen, um 9,5bar beim bezug zu erreichen. der unterschied zwischen einzelnem espresso und doppio ist aber immer vernachlässigbar klein (also <0,3bar). größere ventile verursachen kleinere abweichungen.
bei rotationspumpen zb. in gastromaschinen gibt es ebenfalls einen maximaldruck von etwa 16bar, der per bypass auf 8-10bar begrenzt wird.
KaffeeWiki.de: Einsteigerartikel Abkürzungen
astoria jun1, sm90, rocky d, eureka giotto "s.d.", rancilio md50, mahlkönig brasilia, krups t8, aeropress, karlsbader, alfredo 9016 (v1.0), delonghi ick 5000
z.Zt. i.d.M.: quijote oh, harvey! espresso, quijote zamora filter
Danke Meister Eder,.......
das leuchtet mir so weit ein und ich werde mich einfach ausprobieren. Mit der Brühdruckoptimierung hab ich mich ja schon gedanklich angefreundet und wie du gesagt hast,...... ich gehe fest davon aus, dass ich den Unterschied bei der Temperatur schmecken werde. Aber ich werde zunächst mal den Auslieferungszustand testen und mich dann langsam an die Veränderungen ran tasten.
Aber so hatte ich es ja bereits auch schon festgestellt, bei Brückdruckoptimierung scheiden sich die Geister![]()
Danke. Endlich mal ein Profi, der das ausspricht. Ich habe diese "erst mal Mühle auf Anschlag bis es klirrt und ST vollstopfen bis nichts mehr kommt"-Vorgehensweise, die hier so gern propagiert wird, nie verstanden.
Ach ja,
Doch, doch doch!Scheinbar ist es mit einer Maschine im normalen Auslieferungszustand nicht möglich einen sehr guten Espresso zu produzieren ?!?Wenn es Deine erste Maschine ist, dauert's halt ein bisschen. Lass Dich ja nicht verrückt machen.
Gruss
Plempel
Oscarchen & Macinacaffe Lux :: Schneid Pinoro & Costa Rica :: DeLonghi EAM 3000
Würdet ihr denn eher zu einer Mühle mit Direktmahlung oder mit Dosierkammer raten ?
Bin mit der Mühle immer noch nicht weiter, außer, dass man eher bei der Maschine als bei der Mühle sparen sollte,......
Pavoni 1 el / Behmor 1600
Dosierer sind eigentlich für den Großverbraucher, also Gastro, sinnvoll. Da mahlt man, je nach Nachfrage, eine größere Menge Bohnen vor und braucht dann das Pulver nur noch in den ST "abzapfen".
Für dem Normalverbraucher bring die Dosierung keinen Vorteil, darum würde ich dir raten, enien Direktmahler zu kaufen.
Natürlich kann man in den Dosierer nur Pulver für einen Bezug mahlen (das machen wohl einige Forumsmitglieder so), aber darin sehe ich keinen Sinn. Es bleibt immer ein Rest Pulver im Doser zurück und strenggenommen müsstest du ihn jeden Tag säubern, was beim Direktmahler entfällt.
Seit ich eine Mühle mit Dosierer verwende, habe ich faktisch keine Klumpen mehr im Kaffee. Das ist durchaus ein Vorteil.
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