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  1. #1
    Vincent Kluwe-Yorck ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Atomizer-Selbstbau

    Der Nutzen des Atomizers für die WDT-Technik (Weiß Distribution Technic), also das Entklumpen und Verteilen des Kaffeepulvers, scheint ja im Forum allgemein bekannt und akzeptiert zu sein. Und es scheint etliche Boardies zu geben, die sich ihre Atomizer selber basteln, da man sie nicht fertig kaufen kann. Deshalb hier in aller Kürze meine Erfahrungen damit für alle, die den Eigenbau noch in Planung haben.

    Mein Ur-Atomizer war ein Einzack und sah so aus:



    Es hat sich dann aber in der Praxis herausgestellt, dass man die Klumpen mit dem Einzack mehr hin- und herschiebt, statt sie zu zerstochern. Daraus entstand die Idee des Dreizacks, der sich nun seit etlichen Monaten sehr bewährt. Die drei Zacken erwischen beim Stochern und Zerpieksen alle Klumpen und das Pulver lässt sich sehr gut damit verrühren.



    Beim Handling haben sich bestimmte Maße als günstig erwiesen, die ich hier veröffentliche, damit sich jeder gleich einen perfekten Atomizer bauen kann, ohne lange probieren zu müssen.

    Länge der Zacken: knapp 5 cm.
    Abstand: etwa 2.5 mm.
    Länge der Zahnstocher: 8 cm - also 3 cm im Kork versenkt.



    Ich habe beim Bauen erst mit einer dicken Nadel (z.B. Stricknadel) vorgebohrt, wobei man darauf achten sollte, möglichst senkrecht zu bohren, damit die Zacken nachher einigermaßen parallel laufen und möglichst senkrecht stehen. Die handelsüblichen Zahnstocher muss man nicht kürzen, sondern verwendet sie in voller Läge. Dabei hilft die zweite Spitze an ihrem oberen Ende, sie sauber in den Kork zu stechen.


    *Löschung von Holger wieder aufgehoben. Dank dafür!*
    Geändert von Vincent Kluwe-Yorck (08.08.2010 um 16:21 Uhr)
    Diagnose: Gigantomechania extremensis . . . Symptomatik: Junior S ist zu wenig – eine ausgewachsene Senior XXL musses sein!

  2. #2
    cawa71 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Atomizer-Selbstbau

    Ein schöner Bericht aus der Hobbythek. Mit mal wieder echt schönen Bildern.
    Die Idee ist gut und einfach und gefiel mir schon als sie das erste mal in dieser Form hier auftauchte.
    Nur leider wird auch hier nicht wirklich auf die Wahl des Korkens eingegangen. Der verwendete sieht mir ein wenig nach Grappa aus, ich denke ich werde die Champagner Flasche opfern die ich vor langer Zeit zum 18ten Geburtstag bekommen habe....................
    Gruß Sascha
    Ich komm der Sache näher!

    Suche Grimac Mia oder ähnliches

    Spielplatz

  3. #3
    Vincent Kluwe-Yorck ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Atomizer-Selbstbau

    Ich weiß zwar nicht, wie lange Dein 18. zurück liegt, Sascha. Aber ich bin wohl genauso ein wilder Saufaus wie Du, wenn nicht noch arger - der Korken hat vor der prachtvollen Nutzung mindestens 20 Jahre in irgendeiner Schublade rumgegammelt. Deshalb kann ich mich beim besten Willen nicht mehr erinnern, was das für ein Gesöff war.

    Hab aber 'nen heißen Tipp. Kann, wie ich mich kenne, nur ein sehr alter Whiskey gewesen sein. Empfehle Dir daher: kauf einfach einen 24 oder noch besser 40 Jahre alten Whiskey - der Korken ist mit Sicherheit bestens geeignet. Den Inhalt der Bouteille kannst ja in den Abfluss gießen. So würde ich es jedenfalls machen!
    Geändert von Vincent Kluwe-Yorck (08.08.2010 um 16:23 Uhr)
    Diagnose: Gigantomechania extremensis . . . Symptomatik: Junior S ist zu wenig – eine ausgewachsene Senior XXL musses sein!

  4. #4
    Barista ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Atomizer-Selbstbau

    Ich will ja niemandem die Freude an selbstgebauten Kaffeeutensilien nehmen, aber wäre das nicht vielleicht eine Alternative, die auch nicht viel kostet:

    Fiskars Schälgabel Gabeln: Küchenhelfer Preisvergleich - Preise bei idealo.de

    Das Teile lässt sich auch ab und zu mal in die Spülmaschine geben, was bei dem Korken und den Zahnstochern eher schwierig wird.

  5. #5
    Vincent Kluwe-Yorck ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Atomizer-Selbstbau

    Nee - aus mehreren Gründen ungeeignet:

    1. Metallspieße: nicht gut, damit im Sieb oder in der Sauciere herumzurühren. Das Sieb würde man so mit der Zeit beschädigen
    2. Abstand der Spieße stimmt nicht - sind zu weit auseinander.

    Haben wir alles schon ausprobiert, Barista. Der Kork arbeitet sich toll, weil er so schön leicht und handlich ist. Und in die Spülmaschine stecken muss man ihn nicht - ich rühre ja nur sauberen Kaffee und keinen Schlamm.
    Diagnose: Gigantomechania extremensis . . . Symptomatik: Junior S ist zu wenig – eine ausgewachsene Senior XXL musses sein!

  6. #6
    Baristozopp ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Atomizer-Selbstbau

    Zitat Zitat von Vincent Kluwe-Yorck Beitrag anzeigen
    ...1. Metallspieße: nicht gut, damit im Sieb oder in der Sauciere herumzurühren. Das Sieb würde man so mit der Zeit beschädigen...
    Und genau aus diesem Grund hab ich mir erlaubt, den Atomizer noch etwas zu verbessern (siehe Bild).
    Um ihn absolut kratzfrei arbeiten zu lassen, habe ich die Spitzen mit Hilfe einer Säge (ein Messer wäre evtl. auch schon ausreichend) entfernt. So lässt sich das Mahlgut noch geschmeidiger verrühren.

    Spricht irgendetwas dagegen, Herr Kluge-Kork?




    Einen Whiskey-Korken halte ich für genauso wenig stilvoll wie einen Champagner-Korken. Am besten funktioniert der Atomizer, wenn er einen italienischen Korken besitzt.
    Geändert von Baristozopp (07.08.2010 um 10:25 Uhr) Grund: Wort vergessen


  7. #7
    mikewett ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Atomizer-Selbstbau

    Hallo, ich glaube zu wissen, das in Italien kein Kork mehr für Flaschen produziert wird, außer auf Sardinien. Und da es sich ja bei dem hier abgebildeten Korken um einen Chianti handelt, wäre das nun auch nicht richtig Stilecht.
    mikewett

  8. #8
    Gambrinus ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Atomizer-Selbstbau

    Zitat Zitat von mikewett Beitrag anzeigen
    Hallo, ich glaube zu wissen, das in Italien kein Kork mehr für Flaschen produziert wird, außer auf Sardinien. Und da es sich ja bei dem hier abgebildeten Korken um einen Chianti handelt, wäre das nun auch nicht richtig Stilecht.
    mikewett
    Die Sarden exportieren ihre Korken aber auch auf das italienische Festland man bin ich wieder neunmalklug
    Hab ich mal in TV gesehn.

  9. #9
    cuse ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Atomizer-Selbstbau

    Um es mal auf die Spitze zu treiben:

    Sollte man die Stocher eventuell mit einer Lackschicht überziehen, um zu verhindern, daß die Kaffeereste dran haften bleiben und die Kaffeeöle vom Holz aufgesogen werden?
    Man könnte zwar auch die Stocher wechseln, dann würden aber die Löcher ziemlich schnell ausleiern.

    Zitat Zitat von Vincent Kluwe-Yorck Beitrag anzeigen
    Hab aber 'nen heißen Tipp. Kann, wie ich mich kenne, nur ein sehr alter Whiskey gewesen sein. Empfehle Dir daher: kauf einfach einen 24 oder noch besser 40 Jahre alten Whiskey - der Korken ist mit Sicherheit bestens geeignet.
    Und wenn man dann jedes mal wieder eine neue 200-500Euro Flasche eines sehr alten Whiskys kaufen muß , dann verliert man leicht die Lust am Atomizieren.

    Zitat Zitat von Vincent Kluwe-Yorck Beitrag anzeigen
    Den Inhalt der Bouteille kannst ja in den Abfluss gießen. So würde ich es jedenfalls machen!
    und bevor Du das tust, schick ihn mir lieber, ich trinke ihn bestimmt aus.

    Gruß cuse
    ...

    ansonsten halte ich es wie dieter nuhr: »Das Paradies ist der Ort, wo Hunde bei der Straßenreinigung arbeiten und ich auf den Bürgersteig kacken kann«
    oder besuche whiskycuse


  10. #10
    Ranger Kevin ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Atomizer-Selbstbau

    Zitat Zitat von cuse Beitrag anzeigen
    Um es mal auf die Spitze zu treiben:

    Sollte man die Stocher eventuell mit einer Lackschicht überziehen, um zu verhindern, daß die Kaffeereste dran haften bleiben und die Kaffeeöle vom Holz aufgesogen werden?
    Man könnte zwar auch die Stocher wechseln, dann würden aber die Löcher ziemlich schnell ausleiern.
    Wie währe es denn wenn wir Statt Holz-Zahnstochern diese Plastikspießchen verwenden, die man zum Beispiel für so Käsespieße verwendet? (Natürlich ohne vorher damit Käse aufgespießt zu haben )

    Mit entsprechender Abrundung dürften die dem Sieb ebenso wenig schaden, und währen dabei auch Neutral gegenüber dem Kaffee
    mfg der Kevin

    Equipment:"Custom" Gaggia CC" | Mahlkönig Vario 2.0 | Backup: Handfilter + Sözen Handmühle
    Wissenswertes:
    Greift Kaffeefettlöser wirklich Aluminium an? Wir haben es getestet... | Reinigungsanleitung Gaggia CC (PDF)

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