@ Bohnenfeld: So wenig Kaffee hat niemals irgendwelche Wirkungen auf deinen Körper. Auch wenn ich jetzt keine Studien oder andere Quellen dazu nennen kann, glaube ich nicht, dass eine Tasse Kaffee (vor allem Espresso, also eher weniger Koffein als ein Pott Filterkaffee) sich überhaupt auf den Organismus auswirkt.
Du wirst von einem Glas Kölsch (also 0,2) ja auch net angetrunken.
Der Effekt ist also ein Placebo und würde auch bei nem koffeinfreien Cappu eintreten (vorausgesetzt, du hälst ihn für nen normalen), und ist auf die Gewohnheit und deine Erwartungshaltung zurückzuführen.
Denk jetzt nicht, dass ich dich für verrückt halte: Würdest du nen decaf-Cappu trinken, könnte man wahrscheinlich alle Vorgänge in deinem Körper nachmessen, die auch ein echter auslösen würde, außer den steigenden Koffein-Anteil im Blut
@Bauhaus: Wenns mit einem Kaffee besser klappt als ohne, und sich das nach ner Stunde eh gegessen hat, scheint es nicht problematisch zu sein. Erst, wenn ohne garnix mehr geht, bzw. zwei Tassen besser wären als eine und so weiter, dann wirds unangenehm.
Man muss sich halt entscheiden, ob man mit kleinen Suchtsymptomen leben kann bzw. alles so unter Kontrolle hat, dass es sich nicht verschlimmert. Im Gegensatz zum Alkohol habe ich bei Koffein noch nicht davon gehört, dass es auch in normalen Dosen schädlich ist.
Ich kenne es jedoch von einigen Leuten, die mal komplett auf Kaffee verzichten mussten, weil sie irgendwelche bestimmten Medikamente nahmen. Und wenn schon die Hände zittern bzw. die Laune extrem absinkt, dann brauche ich keinen Fachmann oder Fachliteratur, um zu merken, dass das kein erstrebenswerter Zustand ist