Matschiger, nasser Puk bei E61 Brühgruppe?
Verzeiht, wenn das Thema hier schon in der nachfolgenden Art erörtert wurde. Ich konnte entsprechendes nicht finden.
Häufig lese ich von Boardies, die über einen nassen und matschigen Puk klagen. Dafür gibt es - das ist hinreichend dokumentiert - sehr viele Gründe: vom falschen Tampern, über den falschen Mahlgrad bis hin zu zu alten Bohnen und Spekulationen über den falschen Brühdruck. Trotz aller Bemühungen bleibt der Puk bei der E61 Brühgruppe aber häufig matschig.
Bei der halbautomatischen (Hebel) E61 Brühgruppe gibt es dafür aber vor allem eine Begründung, die auf einer falschen/fehlerhaften Bedienung des Hebels beruht: Wenn der Bezugshebel am Ende des Bezugs in einem Zuge in die Ausgangsstellung zurückgesellt wird, wird Wasserbezug und Druck fast im gleichen Moment beendet. Dadurch verbleibt recht viel Restwasser auf dem Puk, was diesen matschig macht. Wenn man nun den Hebel zunächst nur zur Hälfte (bis zum Widerstand) zurückführt und ca. 1 Sek. wartet, wird der Wasserbezug schon gestoppt, der Druck bleibt aber noch erhalten. Dadurch wird auch noch das letzte Wasser in und durch den Puk gedrückt. Nun wird der Hebel ganz in die Ausgangsposition gedrückt und der Druck baut sich ab. Löst man nun den Siebträger wird man - richtigen Mahlgrad etc. vorausgesetzt - einen wunderbar trockenen Puk vorfinden.
Viele Grüße
Markus
Jede Drüppen hölpt...
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