Hallo,
ich hab mal eine Frage, was die Extraktion mit unterschiedlichen Sieben angeht. Obwohl ich eine recht billige Maschine habe, bekomme ich mit frischen Bohnen und einer vernünftigen Mühle einen durchaus annehmbaren Espresso, v.a. wenn ich das Zweiersieb benutze (funktioniert alles bestens inkl. etwa 25 Sek. Durchlaufzeit, Mäuseschwänzchen bei der Extraktion und marmorierter, dunkler Crema).
Aber wie gesagt: So gut klappt das nur beim Zweiersieb. Beim 'single shot' ist die Durchlaufzeit deutlich kürzer (egal, ob ich feiner mahle oder nicht), die Crema weniger haltbar, heller und ohne den "Tigerstreifen". Ich schätze, das ist das Opfer, das man bei einer Billigmaschine bringen muss. Anyway ...
Jetzt frage ich mich aber, wie es überhaupt rein technisch gehen soll, dass man bei einer Maschine, die immer dieselbe Menge Wasser durchpumpt, mit beiden Sieben auf etwas 25 Sek. kommt, zumal ja auch der Kaffee aus beiden Ausläufen in der einen Tasse landet und nicht -- wie bei beim 'double shot' -- auf zwei Tassen aufgeteilt wird (gehen wir also bitte von Maschinen ohne extra Single-Siebträger aus, die ja nur einen Auslauf haben). Rein rechnerisch müsste das die Durchlaufzeit doch um die Hälfte verkürzen. Wie funktioniert das also technisch? Kann mir das jmnd. erklären?
P.S.: Falls jmnd. eine Idee für das oben beschriebene Problem hat, nehme ich die natürlich auch gerne an![]()


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