AW: Temperaturstabilität von Einkreisern: PID, Pre-Infusion und kaltes Fluten.

Zitat von
octabeer Der Eingang für das Kaltwasser ist im oberen Bereich des Boilers "exzentrisch" versetzt. Dabei spritzt der 9bar "schnelle" Strahl gegen die Wand des Boilers, was zu einer Drehbewegung des Wassers entlang der Wand führen müsste,
Du hast Deine Aussage durch die Gänsefüsschen selber relativiert
Das (relativ) schnell gilt sicher nur für die wenigen Sekunden bis zum Druckaufbau. Die Fließverhältnisse am Siebträger-Ausgang und beim Kaltwassereinlass müssen in einem geschlossenen System identisch sein. Und so ein Mäuseschwänzchen kann kaum eine signifikante Drehbewegung der Wassermenge im Boiler auslösen.
Grundsätzlich wird man wohl sagen können:
Erstens: Unter dem "Deckel" wird die Störung am schnellsten beim Wasser-Einlauf, am trägsten ihm gegenüber sein.
Zweitens: Im oberen Bereich des Boilers sind die Störungen schneller und heftiger, nehmen nach unten kontinuierlich ab.
Interessant wäre zu erfahren, warum die Kaltwasserzufuhr oben und nicht unten an den Kesser angelegt wurde. Meine Vermutung: Durch die Zufuhr oben ergibt sich ein besseres Mischverhältnis (von 100 Grad auf ca 92 Grad) im Boiler und somit ein temperaturstabilerer Bezug.
Gruß, René
Rancilio Silvia 2009 (V3) - mit faustinos easy pid - und Eureka MCI
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