Eine halbwegs genau (und vor allem schnelle) Temperaturmessung für den Siebträger habe ich mir vor einigen Monaten so gebastelt:
- Ein altes Sieb nehmen und mit einem 1-mm-Metallbohrer eines der Löcher aufbohren. 1-mm passt wahrscheinlich nur im Akkurschrauber, aber viel Kraft braucht man nicht...
- Durch den Siebträger kann man jetzt vom Auslauf her ein dünnes Typ-K-Thermoelement (z. B. das hier) schieben und dann durch dieses Loch.
- Das Sieb lässt sich normal einsetzen. Die 1 cm herausragende Element-Spitze kann man leicht abbiegen.
- Jetzt benötigt man auf der anderen Seite nur ein passendes Messgerät. Das billigste dürfte das VC150 von Conrad sein. Man benötigt bei diesem aber noch den optionalen "Transistor-Adapter". (Und man sollte es durch eine Vergleichsmessung in kochendem Wasser "eichen".)
Vorsicht: Dieser Aufbau basiert aber darauf, dass zumindest Thermoelement und Bohrung im Sieb von der Größe möglichst genau zusammenpassen. (Immerhin hat man ein einzelnes viel größeres Loch, das nur durch die Thermoelement-Leitung wieder verschlossen wird.)
Das kostet dann 40 Euro. Und es lässt sich in jeden Siebträger einsetzen in den das Sieb passt. Und es misst die Temperatur im Kaffeemehl bei einem realen Bezug.
Zusammen sieht das so aus:
Der Rand des Siebs ist hochgebogen, so dass das Sieb auch in eine Quickmill passt.


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