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  1. #1
    Brasilianer ist offline Neuer Benutzer
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    Standard Wasserfilterung | Uran im Wasser

    Hallo,

    zuallererstmal: ich bin neu im Forum. Lese schon lange mit und stöbere im Archiv, habe mich aber erst jetzt registriert.

    Angefixt durch eine Gaggia Espresso Color und dieses Forum, habe ich eine Brasilia Century ergattert. Ich hänge mal ein Bild dran (um mein neues Baby vorzustellen, möchte aber eine Frage bezügl. Wasserfilterung stellen.

    Nach Lesen hier im Forum, hatte ich mich eigentlich schon für die Filterung des Wassers via Harz-Kartusche entschieden (nicht Brita wg. der Folgekosten).

    Jetzt hat allerdings meine bessere Hälfte gestern einen Fernsehbeitrag gesehen, in dem über Uran-Belastung im Trinkwasser berichtet wurde.

    Also habe ich heute erneut nach Wasserfiltermethoden recherchiert und gelesen, Schadtstoffe könne man nur verlässlich per Umkehrosmose filtern. Soche Anlagen gibt es in der Bucht für akzeptable Preise (günstiger als Brita).

    Jetzt (endlich) meine Frage: Hat jemand von euch Erfahrung mit soch einer Anlage. Kann ich diese Anlage vor der Espressomaschine nutzen? Gibt es Gründe, die dagegen sprechen würden?

    Hier meine Errungeschaft:

    o.k. - das mit den Bildern muss ich mir noch mal durchlesen ...
    Faema Compact A

  2. #2
    Augschburger ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Wasserfilterung | Uran im Wasser

    Umkehrosmose entzieht dem Wasser alle Mineralien, deshalb musst Du es danach wieder mit Leitungswasser verschneiden. Nicht zu verachten ist dabei die Wassermenge, die einfach so in den Ausguss wandert.
    Ob Dein Leitungswasser mit Uran belastet ist, kann Dir Dein Lieferant beantworten.

    Achso, UO kannst Du m.W. nicht im Zulauf der Maschine nutzen, Du musst das Wasser aus einem Tank ziehen.

  3. #3
    blu
    blu ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Wasserfilterung | Uran im Wasser

    Hi,
    eine RO-Anlage benutze ich seit Jahren. Zu beachten ist, dass das Wasser leider nahezu druckfrei aus dem Tank kommt.
    Bei mir kein Problem, da ich es für eine Tankmaschine nutzte. Es gibt zahlreiche Threads, die sich mit dieser Thematik und Wasser i.A. beschäftigen.
    lg blu
    edit: Natürlich verschneide ich das RO-Wasser so, dass ich auf eine vernünftige Härte und einen angenehmen pH-Wert komme (letzteres ist das größere Problem)
    Geändert von blu (30.01.2011 um 21:05 Uhr)
    LM Linea, Gaggia Mini & Mazzer Robur & Gene cafe cbr 101
    Kaffeewiki & Röstereien weltweit & Cimbali-HowTos


  4. #4
    ghaffy ist offline Benutzer
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    Standard AW: Wasserfilterung | Uran im Wasser

    Ich habe für unser Boot eine RO-Anlage (zur Meerwasser-Entsalzung) selbstgebaut und verwende zuhause ebenfalls eine RO-Anlage (Direct Flow).
    Die Wasserqualität ist natürlich hervorragend, für Espresso allerdings allerdings aus den genannten Gründen unverschnitten nicht zu gebrauchen. Es ist zu weich.

    Dennoch schmeckt es uns pur besser als Wasser aus einem Ionentauscher.

    Ansonsten ist eine RO-Anlage ja nicht rocket science, zwei oder drei Filter, die Membran und eine Boosterpumpe bei Bedarf. Ob in einen Vorratstank oder eben "direct flow" ist eine Frage, die damit zu tun hat, woran man im Zusammenhang mit Keimen im Vorratstank glaubt.

    Neuere Membranen schaffen angeblich Permeat:Brine-Verhältnisse von 1:2. Meine liegt bei knapp über 1:3, dh für einen Liter "Osmose-Wasser" laufen 3 Liter in den Abfluss. Dies hängt nicht nur von der Generation der Membran und dem Wasserdruck ab, sondern auch entscheidend von der Gesamthärte des Leitungswassers.
    Gruß
    Andreas
    LNE Cuadra, Demoka 203

  5. #5
    Brasilianer ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Wasserfilterung | Uran im Wasser

    Danke für die prompten Antworten. Das mit dem fehlenden wasserdruck habe ich mir schon gedacht. Wenn ich zudem verschneiden muss, eliminiere ich die Schadstoffe ja auch nicht, sondern reduziere lediglich die Konzentration. Da es zudem technisch m.E. ziemlich aufwendig wäre steht meine Entscheidung steht: Harz-Kartusche!
    Faema Compact A

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