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  1. #1
    harlequin22 ist offline Neuer Benutzer
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    Standard Mal wieder das Kalkproblem...

    Hallo zusammen!
    Habe hier die letzten Tage viel über die Kalkproblematiken gelesen da meine Quickmill 3000 jetzt zum zweiten Mal in weniger als einem Jahr wegen extremer Verkalkung zur Wartung bzw. Reparatur musste obwohl ich erst vor 3 Monaten mit Durgol entkalkt habe.

    Wohne in Köln und wir haben hier einen Härtegrad von +-19°. Habe heute meine Maschine wieder abgeholt und mit dem Quickmill Fachhändler mal darüber gesprochen. Entgegen vieler Meinungen hier rät dieser von einer Nutzung von stillem Mineralwasser ab - egal wie weich dieses sein mag. Da diesem angeblich Mineralien entzogen wurden, würde es sich diese in den Kupferleitungen usw. der Maschine wiederholen und damit den Thermoblock der QM zerstören...

    Habe jetzt auf Rat des Fachhändlers einen "Flipper" Entkalkungsfilter mitgenommen der in Wassertank kommt und Kalk mittels Biokeramik binden soll... Dieser wurde hier im Forum ziemlich zerissen...

    Steh jetzt etwas auf dem Schlauch! Fachhändler sagt auf keinen Fall Mineralwasser, stattdessen Biokeramikfilter und alle 6 Monate entkalken mit Granulat (Ascor DC, angeblich viel besser als Durgol). Forennutzer sagen Biokeramik bringt nix und viele raten zu Mineralwasser - oder Mischung mit Leitungswasser bis Härtegrad 7.

    Britafilter bringt angeblich auch wenig bis nix...

    Gibts jemanden der etwas zu dem angeblichen Mineralienentzug bei Mineralwasser sagen kann oder will?

    Bin langsam echt planlos Alle 6 Monate 120 Euro an Wartungs- und Reparaturkosten sind doch einfach etwas zu viel. Vielen Dank für eure Antworten!

  2. #2
    meister eder ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Mal wieder das Kalkproblem...

    hm, das klingt irgendwie nach käse, was dein händler da erzählt. weiches wasser hat weniger mineralien, ok, aber die leitungen werden erst angegriffen, wenn man destilliertes oder vollentsalztes wasser durchjagt oder solches, das durch einen ionentauscher einen niedrigen pH aufweist.

    also entweder suchst du dir ein weiches flaschenwasser, bei etwa 5-7°dgh lagert sich weder nennenswert kalk an den teilen ab, noch wirkt es aggressiv auf die leitungen.
    oder du benutzt einen filter. bei mir funktioniert das mit der brita-kanne für filterkaffee ganz gut, ich verschneide das gefilterte wasser immer 1:1 mit ungefiltertem (10-11°dgh). bei deinem wasser würde aber die patrone wohl nicht so lange halten. da würde sich was größeres, fest installiertes eher lohnen, auch für andere zwecke (wasserkocher, ...). achte nur auf einen korrekt eingestellten bypass.

    gruß, max
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  3. #3
    Mark_Twain ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Mal wieder das Kalkproblem...

    Zu dem Keramikteil, das dir der Händler angedreht hat, will ich nichts sagen. Der angebliche Mineralienentzug durch mineralstoffarmes Wasser ist zwar theoretisch denkbar, spielt aber in der Praxis keine Rolle. Wenn wirklich Atome vom Thermoblock abgetragen werden, spielt sich das in einer Größenordnung ab, die Du vernachlässigen kannst. Ich habe noch nie davon gehört, dass jemand in der Realität einen Schaden an seiner Maschine hatte, weil er zu weiches Wasser benutzt hat. Schäden bzw. Wartungskosten durch Verkalkung (und unsachgemäße Entkalkung) kommen dafür ständig vor.

    Brita Filter: Doch, die bringen sehr wohl etwas, und zwar messbar im Gegensatz zu manchen Eso-Methoden.

  4. #4
    galgo ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Mal wieder das Kalkproblem...

    Zitat Zitat von harlequin22 Beitrag anzeigen
    Entgegen vieler Meinungen hier rät dieser von einer Nutzung von stillem Mineralwasser ab - egal wie weich dieses sein mag. Da diesem angeblich Mineralien entzogen wurden, würde es sich diese in den Kupferleitungen usw. der Maschine wiederholen und damit den Thermoblock der QM zerstören...
    keinem mineralwasser werden mineralien entzogen, höchstens zuviel eisen ausgefiltert

    bei extrem zu weichem wasser können kupferionen ins wasser übergehen, da hat dein händler recht - aber bevor sich der thermoblock auflöst liegst du mit kupfervergiftung im krankenhaus

    entweder volvic verschneiden oder purania benutzen, das sollte etwas härter sein - oder falls möglich aufsteckfilter benutzen
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  5. #5
    meister eder ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Mal wieder das Kalkproblem...

    Zitat Zitat von galgo Beitrag anzeigen
    oder falls möglich aufsteckfilter benutzen
    kölner wasser ist echt hart, sprichwörtlich. da ist die kapazität von solchen kleinen ionentauschern recht bald erschöpft. umsonst gibt's die dinger ja auch nicht...

    gruß, max
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  6. #6
    galgo ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Mal wieder das Kalkproblem...

    Zitat Zitat von meister eder Beitrag anzeigen
    kölner wasser ist echt hart, sprichwörtlich. da ist die kapazität von solchen kleinen ionentauschern recht bald erschöpft. umsonst gibt's die dinger ja auch nicht...

    gruß, max
    ja schon, aber man muss ja nicht ständig neue patronen kaufen

    mischbettharz gibts für nen zehner pro liter, zudem kann man das auch regenieren

    gruß galgo
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  7. #7
    harlequin22 ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Mal wieder das Kalkproblem...

    Whow, so viele Antworten nach ein paar Minuten! Vielen Dank an alle schon mal!

    Ich werde mir auf jeden Fall mal ein paar Teststreifen besorgen und schauen was der Biokeramikfilter so anstellt. Angeblich soll er auf bis 5° enthärten.

    Schaue auch grade nochmal nach einer Brita-Lösung. Die Tischfilter von denen kosten ja nicht die Welt und man kann sie sich einfach alle 6 Monate zuschicken lassen. Vielleicht besorg ich mir alternativ auch noch einmal so ein Teil. Oder meint ihr bei 18-19° hier in Kölle bringt da nur so ein Purity Filter was? Verstehe allerdings die Funktions- bzw. Installationsweise von den Dingern noch nicht so ganz...

    Werden die bei einem Anschluß an die Leitung dazwischengeschaltet? Hab allerdings einen Wassertank, also Standard...

  8. #8
    harlequin22 ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Mal wieder das Kalkproblem...

    Zitat Zitat von galgo Beitrag anzeigen
    entweder volvic verschneiden oder purania benutzen, das sollte etwas härter sein - oder falls möglich aufsteckfilter benutzen
    Hi Galgo,

    welche Aufsteckfilter meinst du? Solche die in den Ansaugschlauch integriert werden? Danke

  9. #9
    meister eder ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Mal wieder das Kalkproblem...

    @galgo: weißt ja, für so'n popelkram hab ich nicht viel übrig .

    aber du hast recht, wenn man die dinger selbst füllt, halten sich die kosten in grenzen und man braucht keine zusätzliche installation in der küche. wenn man den härtegrad wirklich kontrollieren will, ist das aber auch nicht ideal. da müsste man schon ne weile den härtegrad im tank messen, um zu wissen, wann eine regeneration fällig ist. komplett enthärtetes wasser macht auch einen komischen kaffee, finde ich.

    gruß, max
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  10. #10
    meister eder ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Mal wieder das Kalkproblem...

    die purity-filter werden mit in die leitung gehängt, sind also eigentlich für festwassermaschinen gedacht. man kann aber auch einfach einen wasserhahn dran anschließen. es gibt auch etwas kleinere systeme, die so funktionieren.
    die normalen kannenfilter sollten auch bei dir den härtegrad ausreichend senken, halten dann aber keinen monat, sondern u.U. nur 1-2 wochen. das müsstest du dann mal mit einem messbesteck verfolgen, um herauszufinden, ob sich das lohnt.

    gruß, max
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