Guten Abend an die Gemeinde...
Also, ich zerbreche mir jetzt schon seit längerem den Kopf über das Funktionsprinzip bei den HX von unseren Maschinchen..
Im Großen und Ganzen ist mir klar, wie der HX funktioniert. Durch den Kessel wird das Wasser für den Brühgruppenkreis im HX erwärmt. Das Kesselwasser ist wesentlich heißer, das Brühgruppenwasser hat eine niedrigere Temp.
Durch einen schräg eingebauten HX kommt es zu einer Zirkulation, das heißere Wasser steigt nach oben, läuft am Brühkopf vorbei ( wenn kein Bezug statt findet). Da es abkühlt läuft es weiter abwärts, und fließt wieder in den HX. Das gleiche Spiel beginnt von vorn.
Übliches Problem: Irgendwann passt sich der eine Kreis an den anderen an --> Überhitzung.
Aus diesem Grund lässt man ja vor Beginn des Bezuges in der Regel ein wenig Wasser ab.
Jetzt zur eig. Frage:
Es ist doch jetzt entscheidend, wie lange und wie viel Wasser abgelassen wird. Die Temp sinkt somit im Brühgruppenkreislauf. D.h. es wäre ein Glücksspiel, z.b. 96C°, 94C°, 90C° oder auch 85C° zu erwischen, oder?
Der HX soll von den Ingenieuren so konstruiert sein, dass er während einem Bezug genau das "nachheizt", was durch das "Frischwasser" die Temp. im Brühgruppenkreislauf senkt. --> Temp. bleibt während des Bezuges konstant. OK.
Aber wie gesagt, ist es Glückssache, mit welcher Temp. man den Bezug nach dem Wasserablassen startet?
Bitte nicht mit den üblichen Sprüchen kommen " Der Geschmack ist entscheidend...etc... " ja das ist so, aber es geht mir bei dieser Frage nur um das Verständnis was da mit den Temp abläuft.
Viele Grüße,
Jens


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