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Danke an Johanna und Michael!
Als Unternehmer würde ich jemanden mit echter Qualifikation bevorzugen. Also sowas wie "Restaurantfachkraft" o.ä.. Mit 2-3 Jahren Ausbildung. Und IHK-Abschluss...
Die 3-Tage SCAE sehe ich wie ein Seminar "Zeitmanagement" bei einem Abteilungsmeister in der Produktion. Nett - hilft ein klein wenig, aber die echte Qualifikation kommt woanders her.
Gruß
Gerd
Dummheit ist, wenn man jeden Tag das Gleiche tut aber neue Ergebnisse erwartet.
LM GS/3 + ASTORIA AEP1 (Büro) LIVIA 90 (davor) + BRASILIA America 2gr. + La Pavoni Mignon + LSM 85-16 M Practical Metronic (ex Projekt)
Demoka 203 + Mazzer SJ + Mazzer Mini M
I-Roast
Ich bin gelernter Restaurantfachmann mit 2,5 Jahren Ausbildung und IHK-Abschluss. Ganz ehrlich? In meiner Lehre haben wir NICHTS über Kaffee gelernt, dafür ALLES über Wein.
Wie ich weiss, haben sich die Lerninhalte bei den Restaurantfachleuten geändert, aber am besten stellt man eine Fachkraft für Systemgastronomie Fachrichtung Barista ein. Nur leider bilden nur ganz ganz wenig einen solchen spezíalisierten Systemgastronomen aus.
Und solange "Barista" kein Lehrberuf ist, muss man sich an die Leute halten, die sich über (standartisierte) Kurse und Seminare weitergebildet haben. Und genau die bietet die SCAE an.
Johannes
Meine Maschinen: CBC Royal Giove PID, Spinel Pinocchio, Olympia Express Cremina
Meine Mühlen: Macap M4D, Mahlkönig Vario 2, ECM Casa, Mahlkönig Guatemala, Stawert VTA 6, Hario Skerton
Mein Handfilter: Aeropress und Hario V60,
Mein Kaffee: MokaEfti Sublime aus dem Tessin (CH)
Meine Pferdepflegerin: S.
Ja Natürlich - Als das " Ultimate" wollte ich das Zertifikat auch gar nicht darstellen ! Es sind viele Faktoren zu berücksichtigen, die dann schliesslich zum Erfolg (in Bezug auf eine Stellenausschreibung) führen.
Aber wenn man in seiner Kompetenz auch wachsen will, dann sind solche Schritte unter Umständen sehr hilfreichUnd wer weiß ? Vielleicht wird in ein paar Jahren auch explizit nach so einem Zertifikat gefragt - weil jene Ausbildungen für eine Qualitätssicherung gesorgt haben.
Wenn die SCAE nicht auf dem jetzigen Ausbildungsstand stehen bleibt und sich ebenfalls weiterentwickelt, dann kann man auf jeden Fall das Potential nutzen um einen solchen Standard zu erschaffen
Grüße Michael
Genau - und einer "echten" Restaurantfachkraft (wie immer die auch heute Heißen mag) bringe ich Kaffeekochen in 3 Stunden bei.
Dass solche Kurse staatlich gefördert werden halte ich für zumindest bedenklich. Aber in Deutschland gab es wohl auch die Möglichkeit sich die Ausbildung zum PADI Tauchlehrer bezahlen zu lassen
M.E. steigern solche Kurse den "Marktwert" eines Arbeitnehmers bestenfalls unwesentlich. Einem Ungelernten bringen die garnichts.
Gruß
Gerd
Dummheit ist, wenn man jeden Tag das Gleiche tut aber neue Ergebnisse erwartet.
LM GS/3 + ASTORIA AEP1 (Büro) LIVIA 90 (davor) + BRASILIA America 2gr. + La Pavoni Mignon + LSM 85-16 M Practical Metronic (ex Projekt)
Demoka 203 + Mazzer SJ + Mazzer Mini M
I-Roast
Bezzera Gastro-HH, Mazzer Kony E, BZ 07, Compak K-3, QuickMill Apollo - mit Fausto Monaco und Anderen
Ähm...hallo? Die SCAE gibt nur die Prüfungsfragen vor. Die umfassen eigentlich ziemlich alle Themenbreiche vom Ursprung bis in die Tasse. Wie gut und verständlich ausgebildet wird hängt natürlich vom jeweiligen Trainer ab. Deshalb sollte man sich eher vorher erkundigen wer unterrichtet, was die Person so kann.... und nicht auf klingende Namen von Instituten hören.
(Beispiel: viele fahren aus Deutschland nach Wien um dort den "Kaffeesommelier" zu machen - ich nenne jetzt nicht den Namen des weißhaarigen Herrn der mich schon 2x bei Vorträgen gestört hat, weshalb ich ihn dann einmal aus dem Saal gebeten habeEr behauptet, wenn man bei ihm den Sommelier macht (also den "Verkoster") dass das von der European Chamber of Commerce beglaubigt ist. Tja - dies ist aber nur eine Postkastenfirma in Brüssel von einem Perchtoldsdorfer (Stadt bei Wien) der selbige gegründet hat! Dieser Herr vergibt gegen Bezahlung auch Rittertitel, Doktortitel oder Preise zum "besten Lokal"...hat im Ausland eine Büro-Uni gegründet und lässt dich 3 Wochen ein Fernstudium machen per email damit Du dann Dr bist.... dieser Herr hat übrigens dieses Schulungseinrichtung gegründet!!! )
Tja, da ist die Ausbildung von SCAE authorisierten Trainern wohl doch wertvoller, aber der Name "Kaffeesommelier" klingt halt schön, nicht?
Ein bekanntes Deutsches Institut ist übrigens auf den gleichen Typen reingefallen udn schreibt das in ihre Zertifikate. Aber dort weiß ich, dass zumindest gut unterrichtet wird. Die hätten es doch nicht notwendig diesen Trick zu benutzen....
Hier ist der Typ:
GoMoPaes Ritters Wirtschaftskammer
Und zur Lernfähigkeit der Schüler:
Wenn jemand schon sehr Kaffeeinteressiert und geschickt ist, schaffe ich es ihm in 4 Tagen sehr viel anzulernen, natürlich muss dann noch die Routine geübt werden um auch unter Stress sicher zu arbeiten. Dafür kann man dann noch anschließen an den Maschinen gegen einen Unkostenbeitrag von 10€ d Stunde üben.... Es gibt Leute die kriegen's einfach nicht auf die Reihe...aber ich habe auch schon einen Burschen aus einem Drogen-Wiedereingliederungsprogramm in den 4 Tagen so begeistert und trainiert, dass ich ihn 2 Wochen später (plus noch ein Übungstag für den Probetag zwecks Routinen) in einem angesagten Wiener Innenstadt Café untergebracht habe!
Also es hängt immer vom Schüler ab. Und leichter zu trainieren sind die die neu anfangen, es ist schwieriger "alten Hasen" ihre Fehler auszutreiben...
LG
Johanna
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