Hallo!
Ich hantiere nun seit einigen Monaten mit meinem bodenlosen Siebträger (mit LM 1er, Silvia PID), der mir auch leckere Ergebnisse liefert, aber leider immer und ausnahmslos mit Channeling: Die Tasse (sowie die Umgebung) ist stets mit Dutzenden kleinen Punkten verziert.
Und ich habe keine Ahnung, warum's nicht besser geht...
Zu den Rahmenparametern: Als Mühlen stehen mir eine Rocky und eine Mazzer Mini zur Verfügung, als Kaffees kommen derzeit ausschließlich Eigenröstungen zum Einsatz, deren Alter ab Röstdatum von einem Tag bis 3 Wochen reichen (SO, Arabica), der Esel vor der Maschine (das bin wohl ich) hat sage und schreibe zwei Jahre Espressoerfahrung.
Fürs LM 1er verwende ich momentan zwischen 7,0g und 8,0g, die ich unter Umständen umständlich mittels Zahnstocher umrühre, mit den Fingern glatt streiche und dann mit mehr oder weniger viel Druck möglichst waagerecht tampe (ist etwas schwierig abzuschätzen, da der Tamper ja viel kleiner ist als das Sieb).
Für gewöhnlich tritt der Kaffee beim Bezug auch nicht vollkommen gleichzeitig aus, die Differenz beträgt aber in der Regel nur Sekundenbruchteile, und üblicherweise bildet sich auch recht schnell ein mittiger Strahl. Aber stets gibt es diese Mikrospritzer hie und da, und das Ergebnis ist optisch naja, wie oben beschrieben...
Was also machen die Experten, für die Channeling ja ein Fremdwort ist, anders bzw. so signifikant besser als ich? Welcher Silvia-Benutzer kann stolz von sich behaupten, den bodenlosen Siebträger vollkommen (oder fast vollkommen) gebändigt zu haben?
Ich bin gespannt.
Viele Grüße,
Kafka


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