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  1. #1
    Der Hering ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard In-Tank-Filter in der Gaggia CC

    Hallo zusammen,

    suche Forumsnutzer, die Erfahrungen mit den Kehl In-Tank-Filtern und einer Gaggia CC gemacht haben.

    Seit heute habe ich einen solchen Filter in den Tank gepackt. Der erste Bezug war sehr sauer und ein bisschen metallisch. Schiebe es auf die verschiedenen Reaktionszeiten der Filter-Granulate, die erst eine Weile brauchen, bis sie ausgewogen mit dem Wasser reagiert haben.

    Habe auch irgendwo gelesen, dass der Filter erstmal 24 Stunden in dem Wasser gelegen haben sollte, aber da man bei dem relativ kleinen Tank der CC immer wieder nachfüllt, wird dieses Optimum vermutlich selten erreicht.

    Fakt ist, dass wir hier relativ hartes Wasser haben (Gesamthärte Ca+Mg 11,3) und ich gerne etwas tiefer kommen würde. Schießt der Intankfilter über das Ziel hinaus?

    Was für Erfahrungen habt Ihr damit gemacht. Habe die Forumssuche benutzt, aber nur einen Beitrag gefunden.

    Schöne Grüße
    Tobias.
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    Gaggia CC mit Messing-Duschplatte, Silvia Lanze und PID + Graef CM 80
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  2. #2
    nacktKULTUR ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: In-Tank-Filter in der Gaggia CC

    Zitat Zitat von Der Hering Beitrag anzeigen
    Seit heute habe ich einen solchen Filter in den Tank gepackt. Der erste Bezug war sehr sauer und ein bisschen metallisch. Schiebe es auf die verschiedenen Reaktionszeiten der Filter-Granulate, die erst eine Weile brauchen, bis sie ausgewogen mit dem Wasser reagiert haben.
    Da bist Du nicht allein. Den Effekt habe ich vor Jahren auch festgestellt, als ich das Wasser mittels Ionentauscher im Tank behandelt hatte. Der Kaffee war eindeutig ganz anders - ja, hatte möglicherweise einen Tick ins Saure. Ich habe daraufhin den Kaffeelieferanten gewechselt, und von da ist es erst richtig losgegangen mit dem Kennenlernen verschiedenster Röster.

    Welchen kaffee verwendest Du? Probier mal einen anderen, ich bin sicher, Du wirst auf diese Weise einen passenden Kaffee finden. 11.3°dH sind übrigens nicht so schlimm, solltest Du keinen Filter verwenden. Ich hatte damals 16°dH, als ich diesen ohne Filter / mit Filter Effekt festgestellt hatte. Bei Dir wird der Ionentauscher vermutlich Werte von unter 3-4°dH erzeugen, das ist eher zuwenig Härte für guten Kaffee. Ideal sind 7-8°dH.

    nK
    Izzo Alex Duetto #0028 · Baby Gaggia 1986
    Rancilio Rocky D · 3 x Gaggia MDF
    Gene CBR-101 · Hearthware Precision

    • 70er Jahre: Turmix TX10 & Turmix 808
    • 80er/90er Jahre: Baby
    Gaggia / diverse Classic / diverse MDF
    • 2007 Gaggia Titanium, ECM Technika-III

  3. #3
    Der Hering ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: In-Tank-Filter in der Gaggia CC

    Hallo nK,

    danke für Deine Antwort zu meinem Thema.

    Nachdem ich den Fliter ca. 12 Stunden im Wasser hatte, schmeckt der Kaffee jetzt sehr, sehr viel ausgewogener. Ich bin begeistert.

    Was die verschiedenen Kaffeesorten angeht: Habe vorher in einem Ort mit perfektem Wasser gewohnt und kannte daher schon den besseren Geschmack weniger harten Wassers. Der ist jetzt wieder voll da. Ich hatte einen Espresso Classico von Langen in der Mühle, der jetzt auch wieder wie einer schmeckt.

    Freue mich jetzt besonders auf den Malabar von Langen (den ich trotz so vieler anderer Sorten irgendwie vorher noch nie getestet hatte) und auf meine letzte Tüte Tre Forze, den ich nicht aufgemacht hatte, weil ich seit dem Umzug meinen Kaffee nicht mehr mochte.

    Bisher kann ich also den In-Tank-Filter nur empfehlen. Allerdings sollte man nach den Bezügen immer schnell wieder auffüllen, um möglichst viel Wasser im Tank zu haben. Dann funktioniert der Filter nach meiner kurzen Erfahrung am besten.

    Grüße
    Tobias.
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    Gaggia CC mit Messing-Duschplatte, Silvia Lanze und PID + Graef CM 80
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  4. #4
    Der Hering ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: In-Tank-Filter in der Gaggia CC

    Hallo zusammen,

    wollte das Thema selber nochmal hochholen, um hier meine Erfahrungen zu posten. So ist sichergestellt, dass jemand, der nach dem Thema sucht alles an einem Platz findet.

    Inzwischen habe ich den In-Tank-Filter schon eine ganze Zeit drin. Er funktioniert definitiv gut. Die Kalkablagerungen am Tank haben sich inzwischen von selbst aufgelöst.

    Allerdings ist er für mein Wasser mit 11,8° dH etwas zu effektiv. Das Wasser muss schon sehr heiß (per Temperatur-Surfing) durch den Puck gehen, damit der Espresso nicht zu sehr ins Saure abdriftet. Hätte nie gedacht, dass man solche Riesenunterschiede nur wegen des Wassers schmecken kann. Aber auf der anderen Seite: Es gibt ja nur die beiden Zutaten Kaffee und Wasser...

    Derzeit lasse ich den Tank über Nacht nur halbvoll stehen und verschneide am nächsten Tag mit frischem Leitungswasser. Seitdem habe ich den besten Espresso Malabar getrunken, den ich je aus der Gaggia gezaubert habe. Sogar einigermaßen replizierbar. Man muss aber dazu sagen, dass ich auch andere Parameter in der letzten Zeit geändert habe (andere Mühle, stärker auf heißes Geschirr achten etc.).

    Mittelfristig werde ich mir wohl eine Karaffe mit dem In-Tank-Filter neben die Maschine stellen und beim Nachfüllen 1:1 mit Leitungswasser verschneiden. Auch weiß ich noch nicht, ob ich wirklich neue In-Tank-Filter kaufe, wenn diese aufgebraucht sind (habe euphorisch gleich vier Stück gekauft), oder ob ich nicht lieber mit verschiedenen Mineralwassern experimentiere. Beim Einkreiser geht halt durch Entlüften eine Menge von dem dann teureren Wasser direkt in den Abfluss.

    Was mir außerdem aufgefallen ist: Der Löffel schmeckt beim Ablecken nach dem Umrühren sehr metallisch. Hat vermutlich mit den ganzen Ionen zu tun, die das Wasser regelrecht "aufladen". Bin kein Chemiker, vermute aber, dass sich das regelrecht am Metall des Löffels niederschlägt, wenn ich umrühre. Dann ist aber die Frage: Kann das auch meiner Maschine schaden?

    Vielleicht habt Ihr ja Ideen, Erfahrungen oder Kommentare. Würde mich freuen.

    Grüße
    Tobias.
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