Pully Caff ist ganz anders zusammengesetzt als Coffee Clean. Letzteres ist im wesentlichen Waschsoda und greift Alu nicht an. Was ja Ranger Kevins Versuche auch zeigen. Da man Waschsoda auch fuer viele andere Zwecke im Haushalt nemen kann und es guenstiger ist, wuerde ich das immer den teureren "Spezial-Kaffeefettloesern" vorziehn.
was in Pully Caff genau drin ist, weiss ich nicht, lt. Angabe Bleichmittel auf Sauerstoffbasis, Phosphate u.a.
Fazit: nehmt Waschsoda, das entfettet prima, schadet euren duschplatten in keinem Fall - und das gesparte Geld lieber in Bohnen investieren
Gruss
Tica
Hallo
Vor ein paar Tagen hatte ich den Alu-Siebträger meiner AEG ein wenig aufpoliert.
Ein paar Käffchen danach kam auf die Idee (ich weiß, das war dämlich), dem Hübschen auch mal eine Grundreinigung von innen zu verpassen. Kaffefettlöser, empfohlene Dosierung, Einwirkzeit ca. 10 Minuten bei etwa 70°C. Heraus kam das:
Wie gut zu sehen ist, habe ich der Chemie nicht einmal genug Zeit gegönnt, sich gründlich über die Kaffereste her zu machen, als ich sah, was das Zeug mit meinem mühsam gelifteten Siebträger anstellte. Ebenfalls auffällig ist, das der Fettlöser es in dieser kurzen Zeit schaffte, die feinen Schleifriefen vom Polierstaub weg zu ätzen.
Kaffefettlöser (Coffee Clean) greift Alu definitiv an! Steht übrigens auch drauf:
Allerdings stellt sich mir dann die Frage, für welche Kaffeemaschinen das Zeug eigentlich gemacht ist, in denen weder Kupfer, Alu oder Messing verbaut wurde...Materialverträglichkeit
Suma CoffeeClean ist bei sachgerechter Anwendung für alle, normalerweise in handelsüblichen
Kaffeemaschinen vorkommenden Materialien, geeignet. Nicht auf alkaliempfindlichen Materialien wie Kupfer,
Messing oder Aluminium anwenden.
Grüzli
Rolidor![]()
Hallo Rolidor,
das wäre aber auch ohne Fettlöser nach einiger Zeit Passiert.
Durch das Aufpolieren hast du die dünne graue Aluminiumoxid-Patina entfernt, die das Material automatisch bildet und die das Material vor weiterer Oxidation schützt.
Sobald das darunterliegende, unoxidierte Aluminium wieder mit dem Luftsauerstoff in Berührung kommt, beginnt es wieder zu oxidieren.
Der Fettlöser hat diesen Effekt höchtsten beschleuingt (wie auch immer er das gemacht hat)
Wow, das höre ich zum ersten mal... bis jetzt wurde doch überall gesagt, das wäre das gleiche nur in einer anderen Dose??
Womit wir wieder am Anfang wäre... benutz zufällig jemand Puly Caff und kann mir eine Probe zur Verfügung stellen, um zu sehen, ob die Platte da anders reagiert?
Wenn ich mit eingesetzter Platte rückspüle nehme ich übrigends meist eine Priese Backsoda (Kaiser Natron), das wirkt zwar nicht ganz so stark wie Waschsoda, aber es löst auch den meisten Schmutz. Und ich habe keine Bedenken, die Reste davon mitzutrinken.
Ich werd mir die Tage mal Waschsoda besorgen, und schauen, wie sich das vergleichen lässt... höchst interessant!
mfg der Kevin
Equipment:"Custom" Gaggia CC" | Mahlkönig Vario 2.0 | Backup: Handfilter oder Ibrik + Sözen Handmühle
Wissenswertes: Greift Kaffeefettlöser wirklich Aluminium an? Wir haben es getestet... | Reinigungsanleitung Gaggia CC (PDF)
Um die Verwirrung noch zu steigern: Mir scheint, es gibt sogar mehrere verschiedene Produkte namens "Coffee Clean".
Hier seht Ihr am Beispiel einer Gaggia Coffee, was womit gereinigt wird. Das mechanische Entfernen von Schmutz an Aluteilen, Kupfer und Messing in Zitronensäure, Chrom und Stahl in Coffee Clean.
http://k-iz.de/media/Restauration%20Gaggia%20Coffee.pdf
Bei der Krups, an deren Thermoblock und Gruppe fast ausschließlich Aluminium verwendet wurde, wurde nur mechanisch gereinigt, feste Kalkreste und Kaffeeablagerungen mit dem Messer, lose Kalkreste mit der Wurzelbürste.
http://k-iz.de/media/instandsetzung-krups-typ-988.pdf
in der Mühle: Kolumbien El Mandarino Hacienda La Claudina, Antioquia @ Kaffeemuseum
Maschinen: Bezzera Strega, La Marzocco GB/5 2G
zuh.: Hario Dripper, Aeropress @ Hawai Kona @ Mykona
Mühlen: Mahlkönig K30, Ditting KR804, Mahlkönig Guatemala
zuhause: Mahlkönig W401
Röster: Giesen Kaffeeröster W1, W15 @ 2012
Hallo ComKaff,
sehr schöner Fotobericht, aber in wie fern trägt das zum Thema der Diskussion bei? Soweit ich das der Diashow entnommen habe hast du ja gar nicht das Alu mit dem Kaffeefettlöser behandelt, oder?
Bitte korrigier mich, wenn ich da was falsch verstanden habe...
Hm, also ich habe meines bei EspressoXXL gekauft, (Artikelnummer 3092143).
Dort hieß es damals auch so viel wie "geliefert wird Puly Caff oder Coffee-Clean, jeh nachdem, was verfügbar ist"
Mittlerweile hat Puly Caff aber eine eigene Artikelnummer, vielleicht nur wegen des höheren Preises. Die Beschreibung der beiden Artikel wurde einfach kopiert...
mfg der Kevin
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Achso. Hattest du es denn vorher irgendwann schonmal an einem Aluteil ausprobiert und hat sich das aufgelöst?
Oder hast du es gar nicht erst versucht, weil überall gesagt wurde, dass man das nicht machen sollte?
Ich habe mir gerade bei Ih-bäh eine kleine Packung Puly-Caff bestellt, und werde das dann auch mal mit Aluminium testen.
Jetzt gerade starte ich noch einen Versuch mit Alu, Messing und Chrom bei 80° im Coffee-Clean-Bad. Mal schauen, ob sich ein Unterschied zeigt.
Verwendet wurde die Alu-Platte, ein unverchromter Messing-Adapter und eine Verchromte Messingschraube. Alles habe ich vorher mit einem Dremel kräftig angeschliffen.
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Das ganze wird mit Materialkontakt in ein Becherglas gelegt, mit 2 TL Coffee Clean und heißem Wasser bedeckt und soll jetzt 6 Stunden bei ~75-80° einweichen.
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Geändert von Ranger Kevin (30.12.2011 um 12:08 Uhr)
mfg der Kevin
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hallo Kevin,
interessantes Experiment von Dir. Ich habe einige Erfahrungen im Zusammenhang mit der Reinigung und Entkalkung von Maschinen aller Art gemacht.
Die Erfahrungen, die ich gemacht habe sind leider nicht wissenschaftlich untermauert und wahrscheinlich meine Schlussfolgerungen nur Halbwissen, da ich mich nicht intensiv mit den chemischen Reaktionen auseinandergesetzt habe.
Als Architekt habe ich zwar auch Baustoffkunde studiert und weiss, dass es Probleme in Zusammenhang mit bestimmten Metallen und z.B. alkalischen Baustoffen gibt, aber ich bin kein Chemiker und auch nicht besonders bewandert darin, auch wenn es mich interessiert.
Vermutlich ist es aber nicht unproblematisch, verschiedene Metalle zusammen chemischen Substanzen auszusetzen, ganz generell gibt es in der Metallurgie soviel ich gehört habe, chemische Reaktionen zwischen unterschiedlichen Metallen.
Gesicherte Erkenntnisse in diesem Bereich finde ich sehr interessant und ich bin schon auf die Ergebisse Deiner Experimente gespannt.
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