Hallo zusammen,
Frage eines gerade tiefer ind die Faszination dieses Hobby einsteigenden Heimbarista:
Wie konstant und reproduzierbar gelingen euch eure Espressi?
Ich mahle mit einer Hario Skerton Handmühle, deren Einstellung relativ grob ist, das heißt das "Feintuning" je nach Sorte und Tagesform muss ich per Füllmenge und Tamperdruck machen.
Im Großen und Ganzen schaffe ich es schon mit jedem Bezug, ein trinkbares Ergebnis in die Tasse zu bekommen, aber Schwankungen gibt es immer, mal läuft der Espresso einen kleinen Tick langsamer, mal schneller, schmeckt mal eine Idee stärker oder dünner, hat etwas mehr Crema oder weniger.
Einerseits hat ja der Kaffee seine "Tagesform" (je nach Alter, Luftfeuchtigkeit), aber auch wenn ich beim 2. oder 3. Bezug des Tages herausgefunden habe, wie es der Kaffee heute gerne hätte, ist da ja noch meine Tagesform, mal erwische ich einen Tick mehr Pulver, mal weniger, mal breche ich den Bezug ein paar ml früher ab, mal später (nach Augenmaß, die Füllmenge sieht halt in jeder Tasse anders aus...) etc.
Und ab und zu ist da der "Godshot", ein Espresso bei dem einfach alles passt, bei dem ich mir denke "wow, schmeckt de geil, wenn's doch nur immer so klappen würde". Aber das gibt's halt nur alle paar Tage mal...
Wie konstant sind die Ergebnisse bei euch?
Ich rede jetzt nicht von Leuten, die den Kaffee auf's Zehntelgramm abwiegen oder mit einem dynamometrischen Tamper tampen, PID in der Maschine haben etc., sondern denjenigen, die wie ich halt nach Gefühl versuchen, es bestmöglich hinzubekommen. Schmecken eure Espressi immer gleich perfekt, oder ist es vielleicht der Reiz dieses Hobbys, immer auf der Suche nach dem Godshot zu sein, der einfach nicht jedes mal gelingen kann?
Gibt es Tipps für Kaffees, die relativ narrensicher gelingen, sprich denen kleinen Schwankungen bei der Zubereitung nichts ausmachen? Einen "zickigen" habe ich bereits kennengelernt, der hat bei jedem Bezug anders geschmeckt, das ist auch irgendwo nervig.
Gruß
Tobi


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