AW: Mühlentechnik, Mahlgradeinstellung Graef, Vario vs. Mazzer
Ich habe ziemlich oft unterschiedliche Kaffeesorten und passe dementsrechend häufig den Mahlgrad an, wenn eine neue Packung angebrochen wird.
Anfangs war das alles kein Problem, die Mühle wurde immer zwischen Mahlgrad 4 und 7 eingestellt und der Espresso lief in 20-25s durch.
Irgendwann hatte ich plötzlich den Eindruck, dass mir kein Espresso mehr gelingen wollte, mit feinerem Mahrgrad wurde es dann besser, aber ich bin am unteren Anschlag der Mühle gelandet.
Ein Espresso, Dinzler Milano, wollte bei mir dann selbst auf Stufe 0 und 1 nichts werden, immer schon in 10 -15 Sekunden durch. Am Fluß des Espressos aus dem Siebträger war auch sichtbar, dass der Mahlgrad zu grob ist.
Ich hab dann bei Graef nachgefragt, deren Antwort auf dieses Verhalten war dann (O-Ton der E-Mail):
"Es kann vorkommen, das die Mahlwerke sich nach den ersten Monaten einarbeiten und etwas setzen.
Wenn die Mühle korrekt zusammengebaut ist, können hier nur noch "Tuning-Unterlegscheiben" helfen, die Sie unter das untere Mahlwerk legen."
Die Unterlegscheiben, über die ich schon oft im Forum gestoplert bin, haben sie mir dann auch geschickt.
Nachdem ich eine dickere Scheibe eingebaut hatte, hat sich der Mahlgrad für den optimalen Espresso bei mir zwischen 12 und 15 eingependelt, je nach Sorte.
Ich glaub unter Mahlgrad 10 geht gar nix. Irgendwann werd ich das Mahlwerk nochmal aufmachen und eine andere Unterlegscheibe einlegen, nicht dass es kaputt geht, wenn ich es aus Versehen mal zu fein einstelle.
Rancilio Miss Silvia, Graef CM 80
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